Wirtschaftswissenschaftliches Seminare und Institute (seit 1873)
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Tektonik
Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik) >> D Universitätseinrichtungen >> Db Seminare und Institute >> Db 5 Staats- und Wirtschaftswissenschaft
Tektonikbeschreibung: 1873 "Anstalt für staatswirtschaftliche Übungen (Hoffmannsche Bibliothek)", seit 1885 "Seminarbibliothek" unter einem besonderen Vorstand, im VL aber noch länger unter der Bezeichnung "Hoffmannsche Bibl.". 1875 Staatswissenschaftliches Seminar, 1876 Staatswirthschaftliches, 1882 Staatswissenschaftliches Seminar, 1923VL Wirtschaftswissenschaftliches Seminar, seit 1932 Wirtschaftswissenschaftliches Seminar mit Wirtschaftsarchiv, 1935 Wirtschaftswissenschaftliches Seminar mit Wirtschaftsarchiv und Institut für württembergische Wirtschaft, 1942 Wirtschaftswissenschaftliches Seminar.
Neben oder in Verbindung mit dem Wirtschaftswissenschaftlichen Seminar bestanden weitere Institute und Seminare:
Seit 1935 Institut für württembergische Wirtschaft, hervorgegangen aus der unter der Leitung von Erich Preiser seit Mitte 1934 tätigen Arbeitsgruppe "Ostpreußen-Württemberg" , die 1937 aus Geldmangel eingestellt wurde.
1952 Institut für Arbeits- und Sozialpolitik (VLV 1961).
1953 Forschungsstelle für Gemeindewirtschaft an der Universität Tübingen.
1954 Volkswirtschaftliches Seminar.
1954 Betriebswirtschaftliches Seminar.
1954 Forschungsstelle für öffentliches Rechnungswesen.
1961 Institut für Wirtschafts- und Sozialstatistik (VLV, min. genehmigt 10.3.1960), später Abteilung für Statistik bzw. 1991 Statistik und Ökonometrie I und II.
1962 Konzentrationsforschungsabteilung.
1970 Vereinigung der bestehenden Seminare, Institute und Forschungsstellen zum Wirtschaftswissenschaftlichen Seminar mit fünf Abteilungen für Volkswirtschaftslehre und drei Abteilungen für Betriebswirtschaftslehre. Die Lehrstühle und die ihnen zugeordneten Mitarbeiter bilden Seminarabteilungen, deren Anzahl und Bezeichnung häufigerem Wechsel unterworfen ist. Abteilungen 1991: Volkswirtschaftslehre: Finanzwissenschaft, Wirtschaftspolitik (B), Wirtschaftstheorie, Wirtschaftspolitik (A), Wirtschaftstheorie, Finanzwissenschaft und Umweltpolitik); Betriebswirtschaftslehre: Bankwirtschaft, Betriebliche Finanzwirtschaft, Wirtschaftsprüfung und Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Industriebetriebslehre und Unternehmensforschung, Absatzwirtschaft, Planung und Organisation, Wirtschaftsinformatik, Unternehmensrechnung), ferner (1991) eine Abteilung für Statistik bzw. 1991 Statistik und Ökonometrie (I und II), sowie einer Abteilung für Wirtschafts- und Sozialgeschichte).
Adresse: Neue Aula (Wilhelmstr. 7), 1910 Wilhelmstr. 26, 1931 Neue Aula (Wilhelmstr. 7).
Leitung: Geschäftsführender Vorstand/Direktor.
Provenienzbestände im Universitätsarchiv:
UAT 750 Wirtschaftswissenschaftliches Seminar 1966-1994
UAT 639 Wirtschaftswissenschaftliches Seminar, Abt. Volkswirtschaftslehre, insbesondere Finanzwissenschaft (Prof. Dieter Pohmer) 1954-1994
UAT 425 Wirtschaftswissenschaftliches Seminar, Abt. Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftstheorie 1971-1995
UAT 716 Wirtschaftswissenschaftliches Seminar, Abt. Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Planung und Organisation (Lehrstuhl Franz Xaver Bea) 1982-2003
Sonstige Überlieferung im Universitätsarchiv (Auswahl):
UAT 251 Wirtschaftswissenschaftliche Abteilung der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, Dekantsakten (II): Lehrstuhlakten aus dem Wirtschaftswirtschaftlichen Seminar: Prof. Woldemar Koch (1902-1983) (UAT 251/6-7, 130, 133-134: 5 Nrn, 1955-1970).
Neben oder in Verbindung mit dem Wirtschaftswissenschaftlichen Seminar bestanden weitere Institute und Seminare:
Seit 1935 Institut für württembergische Wirtschaft, hervorgegangen aus der unter der Leitung von Erich Preiser seit Mitte 1934 tätigen Arbeitsgruppe "Ostpreußen-Württemberg" , die 1937 aus Geldmangel eingestellt wurde.
1952 Institut für Arbeits- und Sozialpolitik (VLV 1961).
1953 Forschungsstelle für Gemeindewirtschaft an der Universität Tübingen.
1954 Volkswirtschaftliches Seminar.
1954 Betriebswirtschaftliches Seminar.
1954 Forschungsstelle für öffentliches Rechnungswesen.
1961 Institut für Wirtschafts- und Sozialstatistik (VLV, min. genehmigt 10.3.1960), später Abteilung für Statistik bzw. 1991 Statistik und Ökonometrie I und II.
1962 Konzentrationsforschungsabteilung.
1970 Vereinigung der bestehenden Seminare, Institute und Forschungsstellen zum Wirtschaftswissenschaftlichen Seminar mit fünf Abteilungen für Volkswirtschaftslehre und drei Abteilungen für Betriebswirtschaftslehre. Die Lehrstühle und die ihnen zugeordneten Mitarbeiter bilden Seminarabteilungen, deren Anzahl und Bezeichnung häufigerem Wechsel unterworfen ist. Abteilungen 1991: Volkswirtschaftslehre: Finanzwissenschaft, Wirtschaftspolitik (B), Wirtschaftstheorie, Wirtschaftspolitik (A), Wirtschaftstheorie, Finanzwissenschaft und Umweltpolitik); Betriebswirtschaftslehre: Bankwirtschaft, Betriebliche Finanzwirtschaft, Wirtschaftsprüfung und Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Industriebetriebslehre und Unternehmensforschung, Absatzwirtschaft, Planung und Organisation, Wirtschaftsinformatik, Unternehmensrechnung), ferner (1991) eine Abteilung für Statistik bzw. 1991 Statistik und Ökonometrie (I und II), sowie einer Abteilung für Wirtschafts- und Sozialgeschichte).
Adresse: Neue Aula (Wilhelmstr. 7), 1910 Wilhelmstr. 26, 1931 Neue Aula (Wilhelmstr. 7).
Leitung: Geschäftsführender Vorstand/Direktor.
Provenienzbestände im Universitätsarchiv:
UAT 750 Wirtschaftswissenschaftliches Seminar 1966-1994
UAT 639 Wirtschaftswissenschaftliches Seminar, Abt. Volkswirtschaftslehre, insbesondere Finanzwissenschaft (Prof. Dieter Pohmer) 1954-1994
UAT 425 Wirtschaftswissenschaftliches Seminar, Abt. Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftstheorie 1971-1995
UAT 716 Wirtschaftswissenschaftliches Seminar, Abt. Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Planung und Organisation (Lehrstuhl Franz Xaver Bea) 1982-2003
Sonstige Überlieferung im Universitätsarchiv (Auswahl):
UAT 251 Wirtschaftswissenschaftliche Abteilung der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, Dekantsakten (II): Lehrstuhlakten aus dem Wirtschaftswirtschaftlichen Seminar: Prof. Woldemar Koch (1902-1983) (UAT 251/6-7, 130, 133-134: 5 Nrn, 1955-1970).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:03 MEZ
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