Die klingende Wochenpost (11)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/001 D451161/003
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/001 Tondokumente der SDR-Wortdokumentation aus den Jahren 1945 bis 1949
Tondokumente der SDR-Wortdokumentation aus den Jahren 1945 bis 1949 >> Tondokumente des Jahres 1949 >> Oktober 1949
Freitag, 7. Oktober 1949
01 (16'58): ab 00'00: Musik, Ansage (0'34)
ab 00'34: Einleitung (0'30)
ab 01'28: (1) "Ironischer Wochenbericht": Themen: Vollversammlung der Vereinten Nationen; Meldung, daß die Russen auch die Atombombe haben, verbreitet Schrecken; Angebote zur Versöhnung aus Frankreich; Bildung einer Ostzonenregierung (3'12) ab 04'40: (2) Lied "Wir brauchen nichts als Sensationen", Persiflage auf die Sensationsgier der Presse, die versucht, hinter die privaten Geheimnisse längst verstorbener Persönlichkeiten zu kommen (Nero, Napoleon, Wallenstein, Hitler), um damit Geld zu verdienen und die Konkurrenz zu überflügeln. (2'04) ab 06'44: (3) Wochenkalender vom 30.09.1949 bis zum 6.10.1949: Themen: Demontage-Stopp, Tito, Konferenz von Caux (1'12) ab 07'56: Musik (0'28) ab 08'24: (4) Fritzle-Szene: Fritzle hat den Bundespräsidenten Theodor Heuss gesehen. Seitdem glaubt er, daß der Schlager "Der Theodor, der Theodor, der steht bei uns im Fußballtor" für Heuss geschrieben wurde. (1'54) ab 10'18: Einspielung des Schlagers "Der Theodor ..." ab 10'30: (5) Eine Kellnerin macht sich Sorgen darüber, daß die Russen die Atombombe haben. Die Gäste regen sich darüber nicht auf. Jeder findet eine Begründung, warum die Deutschen für die Russen wichtig sind. Einer behauptet sogar, daß es gar keine Atombombe gibt. Darauf die Kellnerin: "Dann ist es aber höchste Zeit, daß wir Deutsche sie erfinden." (1'02) ab 11'32: Musik: "Goodbye Johnny" von Hans Albers (0'46) ab 12'18: (6) Bericht über eine Brieftaube, die vier Jahre mit einer Meldung der Wehrmacht unterwegs war, bis sie gefangen wurde. Es werden Spekulationen über ihren Reiseweg angestellt - Musik. (1'40) ab 13'58: (7) Ironischer Bericht über das Oktoberfest und die Sensationen und Rekorde, die dort an Konsum von Hähnchen und Bier aufgestellt worden sind. (3'00)
02 (12'44): ab 00'00: (8) Bericht über einen Münchner Verein gegen schlechtes Einschenken von Bier. (1'32) ab 01'32: Musik: "In München steht ein Hofbräuhaus" (0'38) ab 02'10: (9) Bericht über den Wunderheiler Bruno Gröning. (O-Ton) Gröning: München als sein Wohnort. Projektplanung. Würde sich bei Aufruhr aus München zurückziehen. (1'50) ab 04'00: (10) Schlager: "Alles heilt der Wunderdoktor". Parodie auf Kurpfuscher und die Hypochonder, die darauf hereinfallen. (2'19) ab 06'19: (11) Zwei Frauen unterhalten sich. Die eine prahlt damit, daß sie jetzt Telefon hat und daß ihr Mann mehr verdient. Wegen der hohen Zahlungen ans Finanzamt können sie sich aber nicht mehr leisten. Beide Frauen hatten Ärger mit Vertretern. Selbst dreiste Vertreter wollen nicht in den Bundestag, weil "die Artikel dort noch schwerer zu vertreten sind." (2'36) ab 08'55: Musik: "Am besten hats ein Fix-Angestellter (0'44) ab 09'39: (12) "Frau Christine mit ihrem Funkbriefkasten": Alberne Fragen aus allen Lebensbereichen werden ironisch- witzig beantwortet. Themen: unverständliches Fremdwort, Liebe, Tanzvergnügen für Minderjährige. (1'58)
ab 11'37: Musik, Absage (1'07)
ab 00'34: Einleitung (0'30)
ab 01'28: (1) "Ironischer Wochenbericht": Themen: Vollversammlung der Vereinten Nationen; Meldung, daß die Russen auch die Atombombe haben, verbreitet Schrecken; Angebote zur Versöhnung aus Frankreich; Bildung einer Ostzonenregierung (3'12) ab 04'40: (2) Lied "Wir brauchen nichts als Sensationen", Persiflage auf die Sensationsgier der Presse, die versucht, hinter die privaten Geheimnisse längst verstorbener Persönlichkeiten zu kommen (Nero, Napoleon, Wallenstein, Hitler), um damit Geld zu verdienen und die Konkurrenz zu überflügeln. (2'04) ab 06'44: (3) Wochenkalender vom 30.09.1949 bis zum 6.10.1949: Themen: Demontage-Stopp, Tito, Konferenz von Caux (1'12) ab 07'56: Musik (0'28) ab 08'24: (4) Fritzle-Szene: Fritzle hat den Bundespräsidenten Theodor Heuss gesehen. Seitdem glaubt er, daß der Schlager "Der Theodor, der Theodor, der steht bei uns im Fußballtor" für Heuss geschrieben wurde. (1'54) ab 10'18: Einspielung des Schlagers "Der Theodor ..." ab 10'30: (5) Eine Kellnerin macht sich Sorgen darüber, daß die Russen die Atombombe haben. Die Gäste regen sich darüber nicht auf. Jeder findet eine Begründung, warum die Deutschen für die Russen wichtig sind. Einer behauptet sogar, daß es gar keine Atombombe gibt. Darauf die Kellnerin: "Dann ist es aber höchste Zeit, daß wir Deutsche sie erfinden." (1'02) ab 11'32: Musik: "Goodbye Johnny" von Hans Albers (0'46) ab 12'18: (6) Bericht über eine Brieftaube, die vier Jahre mit einer Meldung der Wehrmacht unterwegs war, bis sie gefangen wurde. Es werden Spekulationen über ihren Reiseweg angestellt - Musik. (1'40) ab 13'58: (7) Ironischer Bericht über das Oktoberfest und die Sensationen und Rekorde, die dort an Konsum von Hähnchen und Bier aufgestellt worden sind. (3'00)
02 (12'44): ab 00'00: (8) Bericht über einen Münchner Verein gegen schlechtes Einschenken von Bier. (1'32) ab 01'32: Musik: "In München steht ein Hofbräuhaus" (0'38) ab 02'10: (9) Bericht über den Wunderheiler Bruno Gröning. (O-Ton) Gröning: München als sein Wohnort. Projektplanung. Würde sich bei Aufruhr aus München zurückziehen. (1'50) ab 04'00: (10) Schlager: "Alles heilt der Wunderdoktor". Parodie auf Kurpfuscher und die Hypochonder, die darauf hereinfallen. (2'19) ab 06'19: (11) Zwei Frauen unterhalten sich. Die eine prahlt damit, daß sie jetzt Telefon hat und daß ihr Mann mehr verdient. Wegen der hohen Zahlungen ans Finanzamt können sie sich aber nicht mehr leisten. Beide Frauen hatten Ärger mit Vertretern. Selbst dreiste Vertreter wollen nicht in den Bundestag, weil "die Artikel dort noch schwerer zu vertreten sind." (2'36) ab 08'55: Musik: "Am besten hats ein Fix-Angestellter (0'44) ab 09'39: (12) "Frau Christine mit ihrem Funkbriefkasten": Alberne Fragen aus allen Lebensbereichen werden ironisch- witzig beantwortet. Themen: unverständliches Fremdwort, Liebe, Tanzvergnügen für Minderjährige. (1'58)
ab 11'37: Musik, Absage (1'07)
0:29:42
Audio-Visuelle Medien
Fröhlich, Peter
Gass, Franz Ulrich; Regisseur
Hofmeier, Annie
Laurin, Franz
Weddy-Pönnicke, Olf
Kabarett
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
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