Seelgerätstiftung (Güter und Geldzins zu Todenhausen) des Bruders Bruno von Todenhausen an Cappel
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Urk. 18, 268
Urk. 18, Urk. A II KL. Cappel 1340 März 26
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1340-1349
1340 März 26
Ausf. Perg. - Sg. fehlt, 2 Einschnitte vorh.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno domini 1340 in crastino annunciacionis beate Marie virginis gloriose
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Abt Ludwig des Stifts Cappel bekundet, daß der Konversenbruder Bruno gen. von Todenhausen (Tudenhusin), sein Untergebener (subditus), als er noch dem Laienstand angehörte, Güter in Feld und Gemarkung des Dorfes Todenhausen von Reinhard, Sohn des verstorbenen Nibelung (filium olim .. dicti Nybelung), Johann von Ulmes (Olbeze) und Ludwig gen. Dorrekese, Schwäger Reinhards, mit seinem eigenen Geld (suo pretio) erworben habe. Diese Güter sowie 2 s. Hessischer d. jährlichen Zinses aus dem zu Todenhausen gelegenen Häuschen (domuncula) Gudes, der Witwe Bruder Brunos gen. Slechthar, wies der Käufer für die Zeit nach seinem Tod dem Cappeler Pietanzamt (ad officium pictancie) zu seinem und seines verstorbenen Vaterbruders Reinhard Seelenheil zu, so daß das Jahrgedächtnis der beiden für alle Zeiten im Stift gefeiert werden solle und jeder Priester für die Messen 2 Hessische d. erhalte. Der Abt billigt die Zuweisung jener von Bruder Bruno unter Förderung seines Vorgängers Hermann von Kirchberg dem Pietanzamt übergebenen Güter an dieses und verpflichtet dazu auch seine Nachfolger.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: ---
Vermerke (Urkunde): Zeugen: ---
Vermerke (Urkunde): Siegler: der Ausst.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: ---
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.272 f.
Vermerke (Urkunde): Literatur: Reuling: OL Ziegenhain (wie Nr.2) S.206
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Abt Ludwig des Stifts Cappel bekundet, daß der Konversenbruder Bruno gen. von Todenhausen (Tudenhusin), sein Untergebener (subditus), als er noch dem Laienstand angehörte, Güter in Feld und Gemarkung des Dorfes Todenhausen von Reinhard, Sohn des verstorbenen Nibelung (filium olim .. dicti Nybelung), Johann von Ulmes (Olbeze) und Ludwig gen. Dorrekese, Schwäger Reinhards, mit seinem eigenen Geld (suo pretio) erworben habe. Diese Güter sowie 2 s. Hessischer d. jährlichen Zinses aus dem zu Todenhausen gelegenen Häuschen (domuncula) Gudes, der Witwe Bruder Brunos gen. Slechthar, wies der Käufer für die Zeit nach seinem Tod dem Cappeler Pietanzamt (ad officium pictancie) zu seinem und seines verstorbenen Vaterbruders Reinhard Seelenheil zu, so daß das Jahrgedächtnis der beiden für alle Zeiten im Stift gefeiert werden solle und jeder Priester für die Messen 2 Hessische d. erhalte. Der Abt billigt die Zuweisung jener von Bruder Bruno unter Förderung seines Vorgängers Hermann von Kirchberg dem Pietanzamt übergebenen Güter an dieses und verpflichtet dazu auch seine Nachfolger.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: ---
Vermerke (Urkunde): Zeugen: ---
Vermerke (Urkunde): Siegler: der Ausst.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: ---
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.272 f.
Vermerke (Urkunde): Literatur: Reuling: OL Ziegenhain (wie Nr.2) S.206
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ