Kurfürst Philipp von der Pfalz ersucht für die Sammelboten von Ober- und Niedermiesau (Ober und Nyddern Mynsaw) im Amt Kaiserslautern, nachdem die dortigen Leute aufgrund ihres beschwerlichen Weges zu ihrer bisherigen Pfarrkirche eine Kapelle erbaut und sich dabei mit schweren Kosten beladen haben, wobei es dieser noch an Büchern, Gezierde und anderem fehlt, um Unterstützung, Reichung eines angemessenen Almosens und Förderung ihres Anliegens an der Kanzel, was auch Gott, der Gottesmutter Maria, dem Patron der Kapelle und allen Heiligen zur Ehre sowie zur Teilhaftigkeit an allen guten Werken ebenda dient.
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Kurfürst Philipp von der Pfalz ersucht für die Sammelboten von Ober- und Niedermiesau (Ober und Nyddern Mynsaw) im Amt Kaiserslautern, nachdem die dortigen Leute aufgrund ihres beschwerlichen Weges zu ihrer bisherigen Pfarrkirche eine Kapelle erbaut und sich dabei mit schweren Kosten beladen haben, wobei es dieser noch an Büchern, Gezierde und anderem fehlt, um Unterstützung, Reichung eines angemessenen Almosens und Förderung ihres Anliegens an der Kanzel, was auch Gott, der Gottesmutter Maria, dem Patron der Kapelle und allen Heiligen zur Ehre sowie zur Teilhaftigkeit an allen guten Werken ebenda dient.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Nr. 818, 12
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Kopialbücher
Kopialbücher >> Weltliche Territorien und Herrschaften >> Kurpfalz >> Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten >> Philipp >> Liber ad vitam II (Kurfürst Philipps von der Pfalz) >> Urkunden
1488 Mai 14 (uff unsers Herrn uffart abent)
fol. 55v-56r [alt: 6v-7r]
Urkunden
Ausstellungsort: [ohne Ort]
Siegler: Kurfürst Philipp von der Pfalz (Sekretsiegel)
Siegler: Kurfürst Philipp von der Pfalz (Sekretsiegel)
Kopfregest: "Wie den von Mynsaw ein bettel briefe zue ir kappellen geben ist".
Kaiserslautern KL
Miesau : Bruchmühlbach-Miesau KL
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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04.04.2025, 08:12 MESZ
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