Dr. Friedrich Carl Schnoor, Justizamtmann zu Lübeck, später zu Schwartau
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LASH, Abt. 288.16 Nr. 1
Abt. 288.16 Nachlässe von Beamten im Fürstentum Lübeck: Schnoor, Friedrich Carl
Abt. 288.16 Nachlässe von Beamten im Fürstentum Lübeck: Schnoor, Friedrich Carl >> 1 Dienstlicher Nachlass Dr. Friedrich Carl Schnoor
1735-1821
Enthält: Absterben des Domkapitelssyndikus Georg Friedrich Buchholz, 1805. Zulage von 200 Rtl. jährlich und Anstellung eines Sekretärs, 1813. Miete des dem Gutsbesitzer Johann Hinrich Rodde zu Gressow gehörenden Hauses für Dr. Schnoor und Umzug von Lübeck nach Schwartau, ca. 1811-1816. Überlassung der Wohnung des Gerichtsbedienten Lossau für das Militärlazarett, 1810. Nachweisung über ausstehende Gelder, ca. 1795-1804. Forderungen an den Kammerherrn Christian Heinrich Ludwig Freiherr von Albedyll Erbherr von Mory und Eckhorst, ca. 1803-1810. Einnahmen und sonstige Geldangelegenheiten, ca. 1803-1815. Haushaltungsbuch, 1812. Schnoor'sche Erbschaftsmasse, 1818-1821 (Akte erwachsen bei der Justizkanzlei)
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:08 MEZ