Domänenkanzlei Öhringen: Institut Neuenstein (Bestand)
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Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Oe 115
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein (Archivtektonik) >> Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein >> Archiv Öhringen >> Zentrale Verwaltungen nach der Mediatisierung
1807-1856
Inhalt und Bewertung
Zum Institut Neuenstein siehe die Vorworte von GL 25 und SB 10.
Gliederung: 1. Allgemeines; 2. Institutsverwalter und andere Bedienstete; 3. Besitzungen des Neuensteiner Instituts; 4. Einkünfte des Instituts; 5. Rechte aus dem Gnadentaler Hospital; 6. Pfründenvergabe und andere Unterstützungen; 7. Akten kgl. württembergischer Provenienzen.
Die Akten des vorliegenden Bestandes gleichen denen des Bestandes GL 25 Aufsichtsbehörde über das Neuensteiner Institut, denn seit 1823 war die Domänenkanzlei Öhringen Aufsichtsbehörde über das Institut. Die Besonderheit der Akten des vorliegenden Bestandes ist aber, dass diese Akten nach dem Wechsel des Linienseniors nicht weitergegeben wurden, sondern in Öhringen verblieben und in einem 4 seitigen Verzeichnis von ca. 1880 erfasst wurden. Es handelte sich um 30 Akten, deren späteste Laufzeit bis 1877 reichte. So müssen diese Akten in das Archiv Öhringen eingeordnet werden. Es wurden auch einige Akten württembergischer Provenienz vorgefunden, die sich daher erklären, dass die Oberaufsicht über das Institut nach der Mediatisierung 1806 bis 1823 den staatlichen Behörden des Königreichs Württemberg oblag. Da sie nicht anders eingeordnet werden konnten wurden sie unter Punkt 7 dem Bestand angehängt. Dem Bestand wurden außerdem einige Akten aus dem Partikulararchiv und aus der laufenden Verzeichnung des Archivs Öhringen mit gleicher Provenienz und Pertinenz hinzugefügt. Auch das Altrepertorium von um 1880 liegt ihm - als Bü 45 - bei. Ergänzend zum vorliegenden Bestand ist GL 25 "Aufsichtsbehörde über das Neuensteiner Institut" heranzuziehen, ebenfalls SB 10 "Verwaltung des Instituts Neuenstein". Die Bearbeitung des Bestandes erfolgte im Sommer 2010 durch den Unterzeichneten. Er enthält 45 Bü in 0,55 lfd. m mit einer Laufzeit von 1807-1856. Neuenstein, im September 2010 Dr. Schiffer
45 Bü (0,55 lfd.m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ