Vor dem Notar Johannes Langen nimmt Philipp Deiter
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Telgte U Stadt Telgte Urkunden, 378
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Stadt Telgte Urkunden
1701 Febr. 21
Regest: Vor dem Notar Johannes Langen nimmt Philipp Deitermann, Eingesessener des Ksp. Telgte, bei Heinrich Krummacher zur Einlösung des Freibriefes für seinen Sohn Bernd 14 Rt. auf. Zur Bezahlung dieses Geldes weist er ihm ein Stück Land auf dem Brinck bei Hartmanns Garten in der Größe von 2 1/2 Scheffeln an, wovon dieser die jetzige Wintersaat und in den folgenden zwei Jahren ebenfalls die Ernte abziehen kann. Er selbst will zu diesem Zweck auf seine Kosten das Land pflügen, einsäen und die letzte Einsaat mit zwei Karren (geinen) Mist düngen, dagegen soll Krummacher die letzte und dritte Einsaat stellen. Als Sicherheit verpfändet er sein Hab und Gut. Geschehen zu Telgte im Hause des Notars im Beisein der Zeugen Christian Johender, Notar, und Bernhard Berling.
Ausf-Papier; Signet und Beglaubigung des Notars.
Urkunden
Rechtsstatus: Schenkung;Depositum;Amtliche Abgabe
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:22 MEZ