Kraftfahr- und Fliegertruppen (WK) (Bestand)
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KFT (WK)
Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Beständetektonik des Bayerischen Hauptstaatsarchivs >> 4 Abteilung IV: Kriegsarchiv >> 4.3 Truppenakten (Weltkrieg) >> 4.3.16 Kraftfahr- und Fliegertruppen (WK)
1889-1919
Kraftfahr- und Fliegertruppen (WK): Kraftfahrtruppen: Der Aktenbestand wurde zwischen Januar 1940 und Mai 1943 von der Archivbeschäftigten Ilse Döderlein geordnet. Die einzelnen Teilfonds wurden jeweils in "Bunde" gegliedert, die Akten innerhalb eines Bundes durchnummeriert. Die Aktenbetreffe wurden aus dem Aktenverzeichnis übernommen. Fliegertruppen: Die gesamte Überlieferung der bayerischen Flieger- und Luftschiffertruppe - alle Kommando- und Waffenbehörden sowie alle Truppenakten der einzelnen bayerischen Formationen - musste am 01.02.1939 auf Befehl des Chefs der Heeresarchive, Berlin, dem seit 01.04.1937 auch das Kriegsarchiv unterstellt war, an das 1936 eingerichtete "Luftarchiv" des Reichsluftfahrtministeriums Berlin abgegeben werden, wo er von der 6. (kriegswissenschaftlichen) Abteilung des Generalstabs der Luftwaffe ausgewertet werden sollte. Die Bestände dieses Luftwaffenarchivs wurden 1943 zusammen mit der kriegswissenschaftlichen Abteilung nach Karlsbad evakuiert (vgl. Gerhart Enders, Die ehem. deutschen Militärarchive und das Schicksal der deutschen Militärakten nach 1945, in: Zs. f. Militärgeschichte 8, 1969, S. 604 f., 607). Bei Kriegsende wurde die Masse der Archivalien verbrannt; ein Teil ging in Saaz vor dem Abtransport in die Alpen in Flammen auf. Der Rest, der in Vorderriß im Karwendelgebiet eintraf, wurde von den Amerikanern beschlagnahmt. Ein anderer Teil fiel den Engländern in die Hände, die ihn im Foreign Document Center des britischen Imperial War Museums in London verwahrten. Für das Kriegsarchiv galten in der Nachkriegszeit alle Bestände des Luftarchivs als verschollen, bis 1963 in einer Abgabe des Bundesarchiv - Militärarchivs, damals Koblenz, auch zwei Akten der bayerischen Inspektion des Militärluftfahrwesens auftauchten. Nach über Jahre sich hinziehendem Schriftwechsel über die Durchführung des Beständeaustausches gelangten schließlich im Herbst 1977 weitere 218 Akten dieses ehemaligen bayerischen Bestandes zurück an das Kriegsarchiv. Die jetzige Nummerierung wurde im Rahmen einer konservatorischen Behandlung des Bestandes (Auflösung der Bunde und Einzellegung, Reinigung und Verpackung der Akten) im Jahr 2013 vorgenommen. Das maschinenschriftliche Findmittel wurde 2013/14 im Rahmen eines von der DFG geförderten Projekts unter Anleitung des Unterzeichneten retrokonvertiert. Prüf- und Korrekturarbeiten wurden von Birgit Messerer M.A. und dem Unterzeichneten geleistet. München, 08.12.2014 Johannes Moosdiele-Hitzler M.A. Archivrat
Kraftfahr- und Fliegertruppen (WK)
Ilse Döderlein
2411
Bestand
Akten
ger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:04 MESZ