Facharchiv Zerbst (Bestand)
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Z 88 (Benutzungsort: Dessau)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 03. Land Anhalt und territoriale Vorgänger (941 - 1945) >> 03.02. Anhaltische Teilfürstentümer 1603 - 1848 >> 03.02.04. Anhalt-Zerbst (1603/06 - 1793/97)
1499 - 1841
Findhilfsmittel: Findbuch 1933 (online recherchierbar), zum Teil unerschlossen
Bestandsinformationen: Nach dem Aussterben des Anhalt-Zerbster Fürstenhauses im Jahr 1793 wurde nicht nur das Gebiet dieses Teilfürstentums 1797 auf die anderen anhaltischen Fürstentümer Bernburg, Dessau und Köthen aufgeteilt, sondern auch die Akten der ehemaligen Zerbster Behörden nach den neuen territorialen Zuständigkeiten getrennt. Dabei verblieb ein unteilbarer Rest, der das Anhalt-Zerbster Fürstenhaus unmittelbar sowie allgemeine äußere und innere Angelegenheiten betraf und der für die Erledigung laufender Verwaltungsaufgaben nicht mehr benötigt wurde. Daraus wurde der Pertinenzbestand "Facharchiv Zerbst" gebildet, in dem v.a. Akten der fürstlichen Privatkabinette, der oberen Landesbehörden, überwiegend der Regierung und der Kammer, sowie der Ämter eingegangen sind. Die Archivalien sind nach einer Mischung aus Sach- und Provenienzprinzip in Fächer eingeordnet worden. In dieser Form ist der Bestand im Wesentlichen unverändert überliefert.
Lediglich in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts bzw. im Jahr 1960 wurden eindeutig identifizierbare Akten des Konsistoriums und der Regierung Zerbst aus dem "Facharchiv" herausgelöst und den entsprechenden Provenienzbeständen zugeordnet.
Während des Zweiten Weltkriegs wurden aus Sicherheitsgründen zahlreiche Bestände des Anhaltischen Staatsarchivs Zerbst, darunter auch das Facharchiv Zerbst, an andere Orte ausgelagert. Seit Ende des Zweiten Weltkriegs gilt eine größere Anzahl von Archivalien aus dem "Facharchiv Zerbst" als verschollen. Dabei handelt es sich vor allem um Unterlagen aus dem "Hausarchiv" des Zerbster Fürstenhauses, die u.a. Katharina II. von Russland, eine geborene Prinzessin von Anhalt-Zerbst, betrafen.
Enthaltene Urkunden: 1
Enthaltene Karten: 20
Bestandsinformationen: Nach dem Aussterben des Anhalt-Zerbster Fürstenhauses im Jahr 1793 wurde nicht nur das Gebiet dieses Teilfürstentums 1797 auf die anderen anhaltischen Fürstentümer Bernburg, Dessau und Köthen aufgeteilt, sondern auch die Akten der ehemaligen Zerbster Behörden nach den neuen territorialen Zuständigkeiten getrennt. Dabei verblieb ein unteilbarer Rest, der das Anhalt-Zerbster Fürstenhaus unmittelbar sowie allgemeine äußere und innere Angelegenheiten betraf und der für die Erledigung laufender Verwaltungsaufgaben nicht mehr benötigt wurde. Daraus wurde der Pertinenzbestand "Facharchiv Zerbst" gebildet, in dem v.a. Akten der fürstlichen Privatkabinette, der oberen Landesbehörden, überwiegend der Regierung und der Kammer, sowie der Ämter eingegangen sind. Die Archivalien sind nach einer Mischung aus Sach- und Provenienzprinzip in Fächer eingeordnet worden. In dieser Form ist der Bestand im Wesentlichen unverändert überliefert.
Lediglich in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts bzw. im Jahr 1960 wurden eindeutig identifizierbare Akten des Konsistoriums und der Regierung Zerbst aus dem "Facharchiv" herausgelöst und den entsprechenden Provenienzbeständen zugeordnet.
Während des Zweiten Weltkriegs wurden aus Sicherheitsgründen zahlreiche Bestände des Anhaltischen Staatsarchivs Zerbst, darunter auch das Facharchiv Zerbst, an andere Orte ausgelagert. Seit Ende des Zweiten Weltkriegs gilt eine größere Anzahl von Archivalien aus dem "Facharchiv Zerbst" als verschollen. Dabei handelt es sich vor allem um Unterlagen aus dem "Hausarchiv" des Zerbster Fürstenhauses, die u.a. Katharina II. von Russland, eine geborene Prinzessin von Anhalt-Zerbst, betrafen.
Enthaltene Urkunden: 1
Enthaltene Karten: 20
Laufmeter: 29.4
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
14.04.2025, 08:12 MESZ