(Rück)Bürgschaften und Zessionen der Abtei Marchtal
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/12 T 9 Nr. 191
Rep. VI Pk. 108 a
Rep. VI F. 2 Nr. 148
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/12 T 9 Marchtal: Rechnungsbeilagen
Marchtal: Rechnungsbeilagen >> 1. Beilagen zu den Landschaftskassenrechnungen >> 1.1. Schulden der Abtei Marchtal bzw. deren Untertanen >> 1.1.3. Rückbürgschaften
1633-1723
Enthält u.a.: Bürgschaft von der Abtei Marchtal für den Freiherrn Ulrich Speth von Zwiefalten zu Eglingen um 400 fl. gegen Hanns Jacob Eiselin zu Überlingen [?]; Kopie des Vergleichrezesses zwischen den Abteien Zwiefalten und Roggenburg (1650); Zession verfallener Zinsen von zwei Kapitalien, stehend beim O. Ö. Bankalamt in Innsbruck, von der Abtei Marchtal an Jacob de Lame von Trento; Rückbürgschaft der Abtei Marchtal für Erzherzog Ferdinand.
Reichsabtei Obermarchtal
5 Schr.
Archivale
Eiselin; Hanns Jacob
Lame; Jacob de
Speth, von; Ulrich, von Zwiefalten
Eglingen, Hohenstein RT
Innsbruck [A]
Roggenburg NU; Kloster
Überlingen FN
Zwiefalten RT; Kloster
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:47 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik)
- Deposita (ohne FAS - Dep. 39) (Tektonik)
- Fürstlich Thurn und Taxissches Archiv Obermarchtal (Tektonik)
- Marchtal (Tektonik)
- Marchtal: Rechnungsbeilagen (Bestand)
- 1. Beilagen zu den Landschaftskassenrechnungen (Gliederung)
- 1.1. Schulden der Abtei Marchtal bzw. deren Untertanen (Gliederung)
- 1.1.3. Rückbürgschaften (Gliederung)