Urteilsbegründungen der Assessoren am Tribunal
Vollständigen Titel anzeigen
0080
LAG, Rep. 29 Wismarer Tribunal
Wismarer Tribunal >> 02. Relationen
01.10.1765-31.12.1765
der Doktor und Praepositus Francken zu Wolgast contra die drei Wolgastschen Kirchenbauern in Zarnekow, Rudolph Fehlhaber et Consorten. - Inspektor Kohlmeyer zu Ralswiek contra den königlichen Pfandträger Dieck zu Gagern. - die verwitwete Kammerherrin von Dahlstern, als Pfandherrschaft zu Neubauhof, contra den Schulmeister und Küster Brunckhorsten zu Franzburg. - Amtsmeister Friedrich Speckmann, dessen Ehefrau und Stiefsohn, contra den Oertgesellen der Nagelschmiede Johann Christian Kröger, wie auch die Ältesten des Amts der Nagelschmiede. - Kaufmann Carl Friedrich Wittkopf contra den Apotheker Friederici und Bäcker Gaede. - Alterleute des Schmiedeamts zu Stralsund contra den Ratsverwandten Stieveleben und Deputatos der Kaufmannschaft. - des Priesters Coloni zu Zarnekow Sohn, Johann Pieritz, contra Maria Elisabeth Francken. - Anwalt und Bürgerworthalter Reincken in Stralsund contra die constituierten Vormünder des Lebbinschen Sterbhauses. - die Oberkämmerin von Reichenbach, geborene Martens, contra den Postdirektor Lindemann. - Gebrüder und Geschwister von Platen von Dornhof contra den Kammerherrn Bogislaf Berend und Lieutenant Gotlieb Ernst, Gebrüder von Platen. - Graf Georg Friedrich von Küssow contra den Syndicum Haselberg, mandatario noie des gräflichen Küssowschen Sterbehauses item in Caa des Kammerherrn von Behr contra den Grafen von Küssow. - Landrätin von Mevius, tutorio noie ihrer Kinder erster Ehe, contra den Land-Syndicum Haselberg, mandatario noie des kaiserlichen Geheimrats Grafen von Küssow modo dessen Sterbhauses. - Müller Johann Dehn contra die Witwe Krügern und die Vormünder der Fieten Kinder. - Witwe Nehlsen zu Kröslin contra Bürgermeister und Rat der Stadt Wolgast. - der vormalige Pensionär von Gersdin, Adolph Friedrich Rassow, contra Carl Henr. Bünsow als ehemaligen Pfandträger zu Müggendahl. - Kaufmann David Evert contra den Kaufmann Stentz Evert. - Müller Martin Waagen zu Boldewitz contra die Hofräte von Platen zu Reschewitz und Scheven, wie auch den Notar Bürgermeister Breitsprecher. - Schiffer Mathias Nielsen aus Odensee contra den Schiffer Niclas Petersen aus Lübeck. - Pastor Bülow zu Reinberg contra den Schäfer Jochim Wichmann zu Hinrichshagen. - Kaufmann Rudolph Bartels contra der Syndicin und Dompropstin Schaevius in Lübeck Erben. - Altermann Emanuel Hinrich Hagemeister, als Herrschaft zu Oldendorff, contra den Hofgerichtsassessoren, modo Directorem von Üsedom. - Schiffer Johann Vanselow et Consorten contra die Ältesten der Schiffer-Compagnie et Consorten. - Lieutenant Woydeke contra die von Platenschen Vormünder. - Hauptmann von Ketel, als Pfandträger des Guts Salchow, contra Wilhelm Gustav von Eichstedt. - Philipp David von Krauthoff contra den Kapitän Arend Conrad Albrecht von Horn zu Buggow. - Bürgermeister und Rat der Stadt Stralsund contra des Kaufmanns Jürgen Wulffen Witwe. - Hofrat Carl Hinrich Bünsow contra den Postdirektor Lindemann. - Altermann der Schmiede in Stralsund, Jacob Braun, contra den Altermann der Knochenhauer daselbst, Tobias Witt. - Rügianische Ritterschaft contra des Bürgermeisters Schwartzen Erben, als ehemaligen Grundbesitzer von Boldewitz. - Schiffer Jacob Horn in Stralsund contra den Reiffer Husen daselbst. - der königliche Pfandträger zu Siemersdorf, Johann Caspar Stockfisch, contra den Medizinstudenten Kophamel
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:27 MEZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International