Landgericht Offenburg (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Staatsarchiv Freiburg, A 27/1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg (Archivtektonik) >> Baden 1806-1945: Mittel- und höhere Sonderbehörden >> Geschäftsbereich Justizministerium >> Hof-, Kreis-, Land- und Sondergerichte
1889-1945 (-1957)
Inhalt und Bewertung
Generalakten; Strafprozessakten; Zivilprozessakten
Behördengeschichte: Als Folge der Entstehung des Deutschen Reiches wurde auf Grund reichsrechtlicher Vorschriften mit Wirkung vom Oktober 1879 die Gerichtsfassung Badens neu organisiert. In Baden bestanden danach ein Oberlandesgericht in Karlsruhe, sieben Landgerichte und 57 Amtsgerichte. Im heutigen Sprengel des Staatsarchivs Freiburg wurden die Landgerichte Konstanz, Waldshut, Freiburg und Offenburg eingerichtet. Ihre Zuständigkeit entsprach im Wesentlichen jener der heutigen Landgerichte; für Schwurgerichtsfälle im Bereich des Landgerichts Waldshut war allerdings das Landgericht Konstanz zuständig. Bei der Überleitung der Rechtspflege auf das Reich in den Jahren 1934/1935 wurden die Landgerichte wie alle anderen Justizbehörden Reichsbehörden.
Bestandsgeschichte: Der neu gebildete Bestand A 27/1 - Landgericht Offenburg setzt sich aus den zwei ehemaligen Beständen A 27/1 und A 27/2 zusammen, die im Wege der systematischen Bestandsbildung bei den Oberbehörden der Justiz zusammengeführt wurden. Die Ordnung des Bestandes erfolgte nach folgenden Prinzipien: Generalia: nach der im Justizbereich verwendeten Rubrikenordnung Strafverfahren: 1. nach dem Wohnort des Angeklagten/Verdächtigen, 2. nach dem Namensalphabet Zivilrechtliche Auseinandersetzungen: 1. nach dem Wohnort des Beklagten, 2. nach dem Namensalphabet Der Bestand umfasst nunmehr 692 Bestellnummern in 10,3 lfd.m. Ein Gesamtindex verweist auf die Ordnungsnummer. Freiburg im November 2005 Kurt Hochstuhl
Generalakten; Strafprozessakten; Zivilprozessakten
Behördengeschichte: Als Folge der Entstehung des Deutschen Reiches wurde auf Grund reichsrechtlicher Vorschriften mit Wirkung vom Oktober 1879 die Gerichtsfassung Badens neu organisiert. In Baden bestanden danach ein Oberlandesgericht in Karlsruhe, sieben Landgerichte und 57 Amtsgerichte. Im heutigen Sprengel des Staatsarchivs Freiburg wurden die Landgerichte Konstanz, Waldshut, Freiburg und Offenburg eingerichtet. Ihre Zuständigkeit entsprach im Wesentlichen jener der heutigen Landgerichte; für Schwurgerichtsfälle im Bereich des Landgerichts Waldshut war allerdings das Landgericht Konstanz zuständig. Bei der Überleitung der Rechtspflege auf das Reich in den Jahren 1934/1935 wurden die Landgerichte wie alle anderen Justizbehörden Reichsbehörden.
Bestandsgeschichte: Der neu gebildete Bestand A 27/1 - Landgericht Offenburg setzt sich aus den zwei ehemaligen Beständen A 27/1 und A 27/2 zusammen, die im Wege der systematischen Bestandsbildung bei den Oberbehörden der Justiz zusammengeführt wurden. Die Ordnung des Bestandes erfolgte nach folgenden Prinzipien: Generalia: nach der im Justizbereich verwendeten Rubrikenordnung Strafverfahren: 1. nach dem Wohnort des Angeklagten/Verdächtigen, 2. nach dem Namensalphabet Zivilrechtliche Auseinandersetzungen: 1. nach dem Wohnort des Beklagten, 2. nach dem Namensalphabet Der Bestand umfasst nunmehr 692 Bestellnummern in 10,3 lfd.m. Ein Gesamtindex verweist auf die Ordnungsnummer. Freiburg im November 2005 Kurt Hochstuhl
Nr. 1-692
Bestand
Offenburg OG; Landgericht
Landgericht Offenburg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:41 MEZ