Zeugnisse, Ernennungen und Berufungen
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III. Abt., Rep. 191, Nr. 44
K 2
III. Abt., Rep. 191 Nachlass Hermann Mosler
Nachlass Hermann Mosler >> Nachlass Hermann Mosler >> I. Persönliche Dokumente
1932-1978
Enthält u.a.: Ernennung zum Richter am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte 1959 und Rücktritt von dem Amt 1980.- Bescheinigung über die Tätigkeit als Leiter der Rechtsabteilung des Auswärtigen Amtes, 1954.- Ernennung zum Mitglied des völkerrechtswissenschaftlichen Beirats des Auswärtigen Amtes, 1972.- Aufforderung, Staatssekretär im Bundeskanzleramt zu werden, 1966.- Berufung zum Mitglied des Wissenschaftsrates, 1963.- Wahl zum ordentlichen Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, 1975.- Wahl zum korrespondierenden Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, 1972.- Ablegung der großen Staatsprüfung, 1939.- Doktorurkunde Universität Bonn, 1937.- Ablegung der ersten juristischen Staatsprüfung, 1935.- Reifezeugnis, 1931.- Befristete Beschäftigung als wissenschaftlicher Referent am Kaiser-Wilhelm-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, 1943.- Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit, 1950.- Berufung zum ordentlichen Professor an der Universität Frankfurt a. M., 1949.- Ernennung zum außerordentlichen Professor an der Universität Frankfurt a. M., 1949.- Entlassung als ordentlicher Professor an der Universität Frankfurt, 1954.- Verleihung der Venia legendi für das Fach Staats-Verwaltungs- und Völkerrecht, 1946.- Abgelehnte Berufungen an die Universitäten Hamburg, und München, 1952-1954.- Ernennung zum Wissenschaftlichen Mitglied des MPI für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, 1954.- Ernennung zum ordentlichen Professor an der Universität Heidelberg, 1954.- Ehrenurkunde der Universität Heidelberg zu 25jähriger Tätigkeit im öffentlichen Dienst, 1967.- Arbeitsvertrag mit der Max-Planck-Gesellschaft, 1964 und Nachtrag zum Vertrag, 1965.- Entlassungurkunde des Landes Bade-Württemberg, 1978.- Anwärterdienst und Zulassung als Rechtsanwalt, 1942-1946.- Entnazifizierung, (1939) 1945-1946.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
25.03.2025, 13:13 MEZ