Adelheid die Gebhardin, Bürgerin von Esslingen, gibt dem Spital daselbst von den 60 Pfund Heller, welche sie ihm zum Heil ihrer Seele nach einer im Besitz der Richter Johann Kilse am Markt und Rüdiger Ruprecht befindlichen Urkunde geben soll, 1 Morgen Weinberg zu Cannstatt am Herzogenberg, an des Esslinger Predigerbruders Konrads des Pfisters Weinberg angrenzend, welchen Hermann der Nayselinger von Cannstatt baut und den man das Seelgerät nennt; erhält ihn aber wieder gegen eine Jahresgülte von 1 Huhn auf 11. November (Martins tag) zur Nutznießung für sich und ihren Sohn Johannes, Degenhards Schwiegersohn, mit dem Recht, ihn bei ehafter Not zu versetzen oder zu verkaufen.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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