Die Brüder Rüpprecht und Hanns Teysinger erklären, keine Ansprüche mehr gegenüber der Dechantin des Klosters Niedernburg Anna von Ramsperg(1) und der Kellnerin Guta von Harskirchen(2) zu erheben, nachdem der Streit um die Hinterlassenschaft ihrer verstorbenen Mutter geschlichtet worden ist. Teidinger: Lienhart Ehrer und Chunrat Mülherr. Zeugen: Michel Prunntaler, Richter zu Hekkenberg(3); Ulrich Igelbekh, Bürger zu Passau. S: Lienhart der Ehrer und Chunrat der Mühlherr, beide Bürger zu Passau
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Die Brüder Rüpprecht und Hanns Teysinger erklären, keine Ansprüche mehr gegenüber der Dechantin des Klosters Niedernburg Anna von Ramsperg(1) und der Kellnerin Guta von Harskirchen(2) zu erheben, nachdem der Streit um die Hinterlassenschaft ihrer verstorbenen Mutter geschlichtet worden ist. Teidinger: Lienhart Ehrer und Chunrat Mülherr. Zeugen: Michel Prunntaler, Richter zu Hekkenberg(3); Ulrich Igelbekh, Bürger zu Passau. S: Lienhart der Ehrer und Chunrat der Mühlherr, beide Bürger zu Passau
Kloster Passau-Niedernburg Urkunden, BayHStA, Kloster Passau-Niedernburg Urkunden 405
Kloster Passau-Niedernburg Urkunden
Kloster Passau-Niedernburg Urkunden >> 1401-1500
1424 September 1
Fußnoten:
1) Randsberg (heute Altrandsberg, Gde. Miltach, Lkr. Cham, und Neurandsberg, Gde. Rattenberg, Lkr. Straubing-Bogen)
2) Hartkirchen (PB Eferding, OÖ, A)
3) Hacklberg (krfr.St. Passau)
1) Randsberg (heute Altrandsberg, Gde. Miltach, Lkr. Cham, und Neurandsberg, Gde. Rattenberg, Lkr. Straubing-Bogen)
2) Hartkirchen (PB Eferding, OÖ, A)
3) Hacklberg (krfr.St. Passau)
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: zwei anhangende Siegel stark beschädigt.
Überlieferung: Original
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Passau
Originaldatierung: an sannd Giligen tag des heiligen bischoffs.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1424
Monat: 9
Tag: 1
Überlieferung: Original
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Passau
Originaldatierung: an sannd Giligen tag des heiligen bischoffs.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1424
Monat: 9
Tag: 1
Ramsberg: Anna von \ Dechantin
Harschirchen: Guta von \ Kellnerin
Teysinger: Ruprecht und Hans, Brüder
Ehrer: Lienhart, Bg.z.P.
Mülherr: Chunrat, Bg.z.P.
Pruntaler: Michel \ Richter zu Hacklberg
Igelbekh: Ulrich \ Bg.z.P.
Randsberg (heute Altrandsberg, Gde. Miltach, Lkr. Cham, und Neurandsberg, Gde. Rattenberg, Lkr. Straubing-Bogen)
Hartkirchen (PB Eferding, OÖ, A)
Hacklberg (krfr.St. Passau): Richter
Passau (krfr.St.): Bürger
Passau (krfr.St.), Kloster Niedernburg: Kellnerinnen \ Guta von Harschirchen
Passau (krfr.St.), Kloster Niedernburg: Dechantinnen \ Anna von Ramsberg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:42 MESZ