Wülfing, Pfarrer zu Wenkheim (Wegenkein), Hans Schultheis, Bürger zu Wertheim, sein Bruder, und Irmel, dessen eheliche Wirtin, verkaufen an Prior und Konvent der Kartause Grünau (zu der Newe[n]celle by Grunawe) ihr Gütlein zu Wenkheim (Wege[n]kein), welches Heinr[ich] Smalvihe erblich bebaut gegen einen Jahreszins von 6 Malter Korn, 2 Malter Weizen und 2 Malter Hafer, wobei sie 1 Malter harte Frucht für 12 fl. rechnen, also zu einem Kaufpreis von 108 fl. Dazu gehören: 1 Morgen Wiesen under de[m] Dorff; 1 zweiter Morgen daselbst, woran oben Pfilips anstößt; 3 Morgen Wiesen hinab in die Awe bei Heintze[n] Werre[n]; weiter hinab 1 Morgen Wiesen bei Heinte[n] Trutzeln; 1 Morgen Acker in der Awe, woran unten Pfilips stößt; weiterhin Acker, Garten und ein Wiesenflecklein, 2 Morgen, daran Pfilips anstößt; 1 Morgen Acker in der Awe, woran Philips anstößt; 1 Morgen Acker in der Awe bei Cuntze[n] Pfister; 4 Morgen Acker in der Awe bei Putnern; 1 1/2 Morgen Acker in der Awe, unten an Pfilips stoßend; 7 Morgen Acker in der Awe bei Putnern; ein Äckerlein in der Awe, woran der Vogt stößt; 1 Morgen Acker in der Awe, daran unten Philips stößt; 3 Morgen Acker zu dem Ertval, woran unten Putn[er] stößt; 6 Morgen Acker uf Petikeimer berg, worauf un[ten] Cuntz Pfister stößt; ein Ziegenäckerlein daselbst, worunter Pfilips Besitz hat. Als Werbürgen haben Wolf Niderlender und Fritze Eyseneke, Bürger zu Werthei[m], gegebenenfalls in einem offenen Wirtshaus zu Wertheim Einlager zu leisten. Bei Abgang eines Bürgen kann, sofern er nicht ersetzt wird, 14 Tage nach Mahnung Leistung des andern verlangt werden.
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Namensnennung 3.0 Deutschland