Geburtsbrief
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 6819
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 17 Geburtsbriefe 1823-1838
1832 April 1
Regest: Catharina Sigler (Siegler), die sich zu Reutlingen niederlassen will, ist die eheliche Tochter des Conrad Siegler, Bauers von Ennahofen, und am 3. März 1802 zu Ennahofen geboren. Sie bekennt sich zur evangel. Religion, ist Gemeindebürgerin in Ennahofen, leidet an keinem der im Gesetz vom 15. April 1828 Art. 19 bezeichneten Mängel. Sie hat von der Gemeinde-Pfleg Ennahofen 82 fl 30 Kr zu erheben, um das gesetzliche Bürgergeld bezahlen zu können. Laut Taufschein hat sie ein uneheliches Kind von Samuel Wurst. Sie besitzt an Fahrnis (mit Ausschluss der Kleider und des Leibweisszeugs) 50 fl, an eigen Erspartem 15 fl.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Vorderseite: Am 18. April 1832 in das Bürgerrecht aufgenommen.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Vorderseite: Am 18. April 1832 in das Bürgerrecht aufgenommen.
Folioheft
Beschreibstoff: Pap.
Beschreibstoff: Pap.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Ausstellungsort: Ennahofen OA Ehingen
Ausstellungsort: Stuttgart
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Gemeinderat: 5 Unterschriften
Siegel (Erhaltung): Stempel des OA Ehingen. ...(?)
Genetisches Stadium: Or.
Genetisches Stadium: Or.
Ausstellungsort: Stuttgart
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Gemeinderat: 5 Unterschriften
Siegel (Erhaltung): Stempel des OA Ehingen. ...(?)
Genetisches Stadium: Or.
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ