Sammlung Konsumgenossenschaften (Bestand)
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BArch R 908
call number: R 908
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Wirtschaft, Rüstung, Landwirtschaft
1862-1975
Bestandsbeschreibung: Konsumvereine als Verbrauchergenossenschaften für die Versorgung ihrer Mitglieder mit Konsumgütern entstanden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts; 1903 Zusammenschluss zum Zentralverband (später Reichsverband) Deutscher Konsumvereine; nach 1933 Auflösung und Vermögensverlust; Neugründung im Dezember 1945; entwickelten sich in der DDR zu einer wesentlichen Organisationsform des "sozialistischen Einzelhandels" mit großem Anteil am Gesamtumsatz des Handels und der Industrie; Dachverband war der 1949 gegründete Verband deutscher Konsumgenossenschaften (ab 1971: der DDR, VDK), untergliedert in Bezirks- und Kreisverbände.
Die Sammlung ist hervorgegangen aus der Tätigkeit einer Forschungsgruppe des VDK zur Geschichte der Genossenschaftsbewegung.
Inhaltliche Charakterisierung: Die Sammlung enthält vor allem Geschäftsberichte, Satzungen und Statuten, Protokolle und Schriftwechsel einzelner Verbände und Genossenschaften zur Geschichte der Konsumgenossenschaften. Nach 1945 betreffen die Unterlagen fast ausschließlich das Gebiet der SBZ bzw. der DDR. Im einzelnen sind Akten zu folgenden Sachbetreffen vorhanden:
Materialsammlung vor 1945: Allgemeines zur Genossenschaftsbewegung, internationales Genossenschaftswesen, Geschichte der Konsumgenossenschaften, Zentralverband deutscher Konsumvereine und Reichsbund der deutschen Verbrauchergenossenschaften, Großeinkaufs-Gesellschaft deutscher Konsumvereine (GEG), sonstige zentrale Verbände, regionale Verbände und Konsumvereine auf lokaler Ebene.
Materialsammlung nach 1945: Allgemeines zur Geschichte der Genossenschaftsbewegung, internationale Genossenschaftbewegung, Entwicklung in der Sowjetischen Besatzungszone bzw. DDR, Entwicklung in den Westzonen bzw. BRD, Zentralverband deutscher Konsumgenossenschaften (ZVDK) und Verband deutscher Konsum-genossenschaften (VDK), Konsum-Hauptsekretariat, Großeinkaufs-Gesellschaft deutscher Konsumgenossenschaften (GEG), regionale Verbände und Konsumgenossenschaften auf Bezirks-, Kreis- und örtlicher Ebene.
Erschließungszustand: Findbuch (1984)
Zitierweise: BArch R 908/...
Die Sammlung ist hervorgegangen aus der Tätigkeit einer Forschungsgruppe des VDK zur Geschichte der Genossenschaftsbewegung.
Inhaltliche Charakterisierung: Die Sammlung enthält vor allem Geschäftsberichte, Satzungen und Statuten, Protokolle und Schriftwechsel einzelner Verbände und Genossenschaften zur Geschichte der Konsumgenossenschaften. Nach 1945 betreffen die Unterlagen fast ausschließlich das Gebiet der SBZ bzw. der DDR. Im einzelnen sind Akten zu folgenden Sachbetreffen vorhanden:
Materialsammlung vor 1945: Allgemeines zur Genossenschaftsbewegung, internationales Genossenschaftswesen, Geschichte der Konsumgenossenschaften, Zentralverband deutscher Konsumvereine und Reichsbund der deutschen Verbrauchergenossenschaften, Großeinkaufs-Gesellschaft deutscher Konsumvereine (GEG), sonstige zentrale Verbände, regionale Verbände und Konsumvereine auf lokaler Ebene.
Materialsammlung nach 1945: Allgemeines zur Geschichte der Genossenschaftsbewegung, internationale Genossenschaftbewegung, Entwicklung in der Sowjetischen Besatzungszone bzw. DDR, Entwicklung in den Westzonen bzw. BRD, Zentralverband deutscher Konsumgenossenschaften (ZVDK) und Verband deutscher Konsum-genossenschaften (VDK), Konsum-Hauptsekretariat, Großeinkaufs-Gesellschaft deutscher Konsumgenossenschaften (GEG), regionale Verbände und Konsumgenossenschaften auf Bezirks-, Kreis- und örtlicher Ebene.
Erschließungszustand: Findbuch (1984)
Zitierweise: BArch R 908/...
509 Aufbewahrungseinheiten
Archivbestand
deutsch
Amtliche Druckschriften: Konsum-Genossenschafter. Organ des Verbandes deutscher Konsumgenossenschafter (ab 1971 der Konsumgenossenschaften der DDR), Berlin 1949-1990
Beschlüsse, Anweisungen, Informationen des Verbandes Deutscher Konsumgenossenschaften (ab 1971der DDR), Berlin 1957-1990
Konsum: Zeitschrift für aktuelle Fragen der Konsumgenossenschaften, Berlin 1948-1951 (1948-1950 teils: Konsumgenossenschaftliches Mitteilungsblatt)
Die Konsumverkaufsstelle: Zeitschrift für die Arbeit der Verkaufsstellen und Funktionäre, Berlin 1949-1958
Literatur: Rönnebeck, Gerhard: Die Konsumgenossenschaften der ehemaligen DDR - eine kritische Analyse. (Berliner Beiträge zum Genossenschaftswesen 16), 1994
Fairbairn, Brett: Wiederaufbau und Untergang der Konsumgenossenschaften in der DDR und in der Bundesrepublik 1945-1990, in: Internationale wissenschaftliche Korrespondenz zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung 34 (1998), S. 171-198
Beschlüsse, Anweisungen, Informationen des Verbandes Deutscher Konsumgenossenschaften (ab 1971der DDR), Berlin 1957-1990
Konsum: Zeitschrift für aktuelle Fragen der Konsumgenossenschaften, Berlin 1948-1951 (1948-1950 teils: Konsumgenossenschaftliches Mitteilungsblatt)
Die Konsumverkaufsstelle: Zeitschrift für die Arbeit der Verkaufsstellen und Funktionäre, Berlin 1949-1958
Literatur: Rönnebeck, Gerhard: Die Konsumgenossenschaften der ehemaligen DDR - eine kritische Analyse. (Berliner Beiträge zum Genossenschaftswesen 16), 1994
Fairbairn, Brett: Wiederaufbau und Untergang der Konsumgenossenschaften in der DDR und in der Bundesrepublik 1945-1990, in: Internationale wissenschaftliche Korrespondenz zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung 34 (1998), S. 171-198
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ