Ausstellung "Grenzwege" in Singen
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/005 D941031/111
C941031/111
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/005 Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1994
Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1994 >> Juni 1994
Dienstag, 14. Juni 1994
Das Haus der Geschichte Baden-Württemberg bereitet eine Ausstellung vor: Thema ist der Widerstand an der Schweizer Grenze während der Nazizeit. In historischen Eisenbahnwaggons erinnern Flugblätter, Tarnschriften an die Fluchthilfe und illegale Grenzübertritte. (aus: SDR- Sendelaufplan) LUTUM-LENGER: Singen eignet sich hervorragend als Ort für die Darstellung des Widerstands im deutschen Südwesten. Die Fluchthilfe und der Schriftenschmuggel spielten eine wichtige Rolle auf dem Singener Bahnhof. Fluchthelfer aus der Schweiz halfen bei der Flucht. In der Anfangszeit des Nationalsozialismus wurden viele verbotene Schriften aus der Schweiz nach Deutschland eingeschmuggelt. Ein Teil der Ausstellung wird in Eisenbahnwaggons auf dem Bahnhof gezeigt. Die Ausstellung wurde mit Hilfe eines Berliner Künstlers vorbereitet.
SDR 1
0:06:10; 0'06
Audio-Visuelle Medien
Schweiz [CH]
Singen (Hohentwiel) KN
Ausstellungen; Grenzwege
Nationalsozialismus; Widerstand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Audiovisuelles Archiv (Tektonik)
- Mitgeschnittene Film- und Tondokumente (Tektonik)
- Mitgeschnittene Tondokumente des SDR, SWF und SWR (Tektonik)
- Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1994 (Bestand)
- Juni 1994 (Gliederung)