Agnes Krafft, die Witwe des Jakob Wespach, Konrad Krafft und sein Stiefsohn Konrad Kälblin verkaufen dem Ulmer Bürger Peter Strölin, Sohn des verstorbenen Johann Strölin, für sich und die noch minderjährigen Kinder des Jakob Wespach Burg und Hofstatt Böfingen ("Bofingen") [Stadt Ulm] mit allen Zugehörungen und allem was Jakob Wespach dort und in Rudolfsweiler [abgegangen Stadt Ulm] und Bebenaichach [abgegangen Stadt Ulm] erworben hat. Dabei sind die Burg Böfingen und ihre Zugehörungen Lehen des Benediktinerklosters Reichenau ("in der Rychenowe") [Lkr. Konstanz], weshalb ihre Übertragung an den Käufer auch mit Zustimmung des Abtes Eberhard [von Brandis] erfolgte. Rudolfsweiler und Bebenaichach sind dagegen Eigengut. Sie haben dafür von dem Käufer 1085 Pund Heller erhalten. Daher übernehmen sie die Gewährleistung für den Verkauf und geloben, dass die Kinder des Jakob Wespach diesem Verkauf nach Erreichen der Volljährigkeit zustimmen und keinerlei Ansprüche auf die verkauften Güter und Rechte erheben werden. Dafür stellen sie dem Käufer Bürgen mit der Verpflichtung zum Einlager in Ulm.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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