Dekan und Kapitel des Kollegiatstifts des heiligen Lubentius in Dietkirchen präsentieren Herrn Johann Beyer von Boppard, Archidiakon in der heiligen Trierer Kirche vom Titel des heiligen Lubentius zu Dietkirchen, ihrem Herrn und Gönner ('domino ac fautori nostro precipuo et sinceriter diligendo'), zu ihrer Pfarrkirche des heiligen Laurentius im Dorf Nentershausen, die durch den Verzicht des Herrn Dietrich Hübelingen, ihres Mitkanoniker, vakant ist und über die dem Dekan und Kapitel die Verleihung, Präsentation und Verfügung seit unvordenklichen Zeiten zukommt, Herrn Heinrich Opilionis von Siegen, Priester, als geeignet und bitten, ihn zu investieren. - Siegel des Stifts 'ad causas'.
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Dekan und Kapitel des Kollegiatstifts des heiligen Lubentius in Dietkirchen präsentieren Herrn Johann Beyer von Boppard, Archidiakon in der heiligen Trierer Kirche vom Titel des heiligen Lubentius zu Dietkirchen, ihrem Herrn und Gönner ('domino ac fautori nostro precipuo et sinceriter diligendo'), zu ihrer Pfarrkirche des heiligen Laurentius im Dorf Nentershausen, die durch den Verzicht des Herrn Dietrich Hübelingen, ihres Mitkanoniker, vakant ist und über die dem Dekan und Kapitel die Verleihung, Präsentation und Verfügung seit unvordenklichen Zeiten zukommt, Herrn Heinrich Opilionis von Siegen, Priester, als geeignet und bitten, ihn zu investieren. - Siegel des Stifts 'ad causas'.
19, U 135
19 Stift Dietkirchen, St. Lubentius, Chorherren
Stift Dietkirchen, St. Lubentius, Chorherren >> Urkunden >> sonstige Urkunden >> 1451-1475
1470 Februar 23
Ausfertigung, Pergament mit stark versehrtem Stiftssiegel ad causas. Rechts unter dem Text von der Hand des Schreibers der Urkunde: 'Johannes Theoderici Heyner, notarius publicus, subscripsit'. - Rückvermerk des 16. Jh., fortgesetzt im 18. Jh. von dem Limburger Stiftsdekan Corden
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: D. 1469 juxta stilum Treverensem, die Veneris, vicesima tercia mensis Februarii
Struck, St. Lubentiusstift Dietkirchen, Nr. 243
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:06 MESZ
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