Ein Faszikel Urkundenabschriften (alles Kopien)
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F 1, 217/1
F 1 Mittelrheinische Reichsritterschaft
Mittelrheinische Reichsritterschaft >> 6 Ganerbschaft Staden
1308-1730
Enthält: a) Designatio documentorum im 'Roten Buch' [zu Büdingen?] über die Stadener Sachen; Urkundenverzeichnis 1304, 1308, 1352, 1355, 1389, 1396, 1398, 1405/1599
Enthält: b) 1405 Februar 11: Johann Herr zu Limburg und seine Frau Hildegard, geb. v. Saarwerden verkaufen ihr Schloss Staden (Burg, Stadt und Vasallen) mit den Gerichten und Dörfern beiden Mockstadt, Heegheim, Bircks, Stammheim, beiden Florstadt und Oppelshausen an Sibold Löw v. Staden, Eberhard Wais v. Fauerbach, Eppchen v. Cleen und Henn v. Stockheim. - Vgl. Scriba, Regesten Oberhessen 1938
Enthält: c) 1405 Februar 18: Abt und Konvent von Fulda stimmen dem Verkauf von Schloss, Stadt und Gericht Staden an Johann v. Isenburg-Büdingen, die Burg Friedberg und 17 genannte Edelleute zu und belehnen sie damit (vgl. Konvolut 229/1). - Vgl. Scriba 1941
Enthält: d) 1405 Februar 23: Burgfrieden (auch Weistum) zu Staden der Ganerben Isenburg, Burg Friedberg, Johann der Ältere und der Jüngere und Werner v. Stockheim, Itel, Gilbert, Ludwig und Hermann Waise v. Fauerbach, Eberhard Löw v. Steinfurth, Menges v. Düdelsheim, Heinrich und Hartmuth der Jüngere v. Buches, Henn Voit v. Ursel
Enthält: e) 1405 März 20: Vertrag aller Ganerben über Anteile und Rechte (zwei und Auszug). - Vgl. Scriba 1943
Enthält: f) 1531 August 1 (Brüssel): Kaiser Karl V. nimmt Sch1oss und Stadt Staden mit allen Gerechtigkeiten nebst den Dörfern beide Florstadt, Stammheim, beide Mockstadt, Heegheim, Bircks, 0ppe1shausen, Wi1gerssachsen in seinen Schutz. - beg1aubigte Kopie des Notars und Altaristen der Kirche in der Burg Friedberg Philipp Haber von 1532 Mai 8. - Vgl. Scriba 2806
Enthält: 1565 Oktober 16: Die Ganerben zu Staden verkaufen die Besserung auf ihrer Mühle in Staden an Adam Wais v. Fauerbach und seine Frau Anna, geb. Lerch für 800 fl. (zwei Kopien)
Enthält: h) 1582 Mai 15: Vergleich der adeligen Ganerben mit dem Grafen Wolfgang v. Isenburg vgl. Faszikel 2
Enthält: i) 1589 September 1: Die Ganerben v. Carben und v. Löw bevollmächtigen den Dr. jur. Johann Reinhard Scheffer zu Verhandlungen über einen Vergleich mit ihrem Mitganerben Graf Wolfgang v. Isenburg-Büdingen. - Original
Enthält: k) 1589 September 15 (Frankfurt): Vergleich zwischen Graf Wolfgang v. Isenburg-Büdingen und den andern Ganerben zu Staden über ihre Differenzen (23 Artikel, der letzte betr. den arretierten Pfarrer Bernhard Firnkorn zu Staden, die Besetzung der Pfarrei Staden überhaupt und die Examinierung nach dem examen ordinandorum Herrn Philipp Me1anchthonis). - Vgl. Scriba 2989
Enthält: l) l592 Februar l: Emmerich und Hans Caspar v. Carben bestellen den Johann Walter zum adeligen ganerbschaftlichen Amtmann in Staden neben dem gräflich Isenburgischen
Enthält: m) 1594 November 8 (Friedberg): Die Ganerben zu Staden verkaufen nach Absterben der Ganerbenstämme v. Büches, Wais v. Fauerbach, v. Stocheim und v. Düdelsheim, aus dem dritten und vierten Viertel der Ganerbschaft je 1/16 an die Burg Friedberg. - Vgl. Scriba 3001
Enthält: 1596 Juli 26: Die Mittelrheinische Reichsritterschaft leiht von Eberhard v. Dienheim 2.200 fl. zum Unterhalt der ritterschaftlichen Truppen im kaiserlichen Dienst
Enthält: o) 1599 Februar 25 (Staden): Vergleich der Ganerben zu Staden mit Graf Heinrich v. Isenburg-Büdingen über die frei gewordenen Anteile. - Vgl. Scriba 3013
Enthält: p) 1630 Februar 22: Sämtliche v. Carben sowie die Burg Friedberg (vertreten durch ihren 'unersetzten' Ganerben zu Staden Johann Diet. v. Rosenbach) leihen von Conrad und Johann Löw v. Staden 400 Reichstaler, um dem Domherrn Quirin Co. Heinrich v. Brambach die Mühle zu Staden abzukaufen
Enthält: q) 1662 April 29 / Mai 9 (Friedberg): Die aus Georg Philipp v. Greiffenclau, Dr. Peter Bram und Dr. Wilhelm Jg. Schütz bestehende kaiserliche Komission führt mit Zustimmung der Lehnsherrn Kurmainz und Abtei Fulda eine Grundteilung des Gerichts Staden so durch, dass die adeligenGanerben mit Burg und Stadt Staden, beiden Florstadt und Stammheim 3/4, die Grafschaft Isenburg mit beiden Mockstadt und Heegheim 1/4 erhält. - Vgl. Scriba 3113
Enthält: r) 1730 Februar 10 (Staden): Die ade1igen Ganerben zu Staden, nach dem Aussterben der v. Carben mit dem Grafen v. Isenburg-Büdingen in Prozesse verwickelt, leihen von ihrem Mitganerben, dem kurbraunschweig-lüneburgschen Dragonerobrist Lothar Franz Löw v. Steinfurth 1.000 fl. zur Bestreitung der Prozesskosten
Enthält: b) 1405 Februar 11: Johann Herr zu Limburg und seine Frau Hildegard, geb. v. Saarwerden verkaufen ihr Schloss Staden (Burg, Stadt und Vasallen) mit den Gerichten und Dörfern beiden Mockstadt, Heegheim, Bircks, Stammheim, beiden Florstadt und Oppelshausen an Sibold Löw v. Staden, Eberhard Wais v. Fauerbach, Eppchen v. Cleen und Henn v. Stockheim. - Vgl. Scriba, Regesten Oberhessen 1938
Enthält: c) 1405 Februar 18: Abt und Konvent von Fulda stimmen dem Verkauf von Schloss, Stadt und Gericht Staden an Johann v. Isenburg-Büdingen, die Burg Friedberg und 17 genannte Edelleute zu und belehnen sie damit (vgl. Konvolut 229/1). - Vgl. Scriba 1941
Enthält: d) 1405 Februar 23: Burgfrieden (auch Weistum) zu Staden der Ganerben Isenburg, Burg Friedberg, Johann der Ältere und der Jüngere und Werner v. Stockheim, Itel, Gilbert, Ludwig und Hermann Waise v. Fauerbach, Eberhard Löw v. Steinfurth, Menges v. Düdelsheim, Heinrich und Hartmuth der Jüngere v. Buches, Henn Voit v. Ursel
Enthält: e) 1405 März 20: Vertrag aller Ganerben über Anteile und Rechte (zwei und Auszug). - Vgl. Scriba 1943
Enthält: f) 1531 August 1 (Brüssel): Kaiser Karl V. nimmt Sch1oss und Stadt Staden mit allen Gerechtigkeiten nebst den Dörfern beide Florstadt, Stammheim, beide Mockstadt, Heegheim, Bircks, 0ppe1shausen, Wi1gerssachsen in seinen Schutz. - beg1aubigte Kopie des Notars und Altaristen der Kirche in der Burg Friedberg Philipp Haber von 1532 Mai 8. - Vgl. Scriba 2806
Enthält: 1565 Oktober 16: Die Ganerben zu Staden verkaufen die Besserung auf ihrer Mühle in Staden an Adam Wais v. Fauerbach und seine Frau Anna, geb. Lerch für 800 fl. (zwei Kopien)
Enthält: h) 1582 Mai 15: Vergleich der adeligen Ganerben mit dem Grafen Wolfgang v. Isenburg vgl. Faszikel 2
Enthält: i) 1589 September 1: Die Ganerben v. Carben und v. Löw bevollmächtigen den Dr. jur. Johann Reinhard Scheffer zu Verhandlungen über einen Vergleich mit ihrem Mitganerben Graf Wolfgang v. Isenburg-Büdingen. - Original
Enthält: k) 1589 September 15 (Frankfurt): Vergleich zwischen Graf Wolfgang v. Isenburg-Büdingen und den andern Ganerben zu Staden über ihre Differenzen (23 Artikel, der letzte betr. den arretierten Pfarrer Bernhard Firnkorn zu Staden, die Besetzung der Pfarrei Staden überhaupt und die Examinierung nach dem examen ordinandorum Herrn Philipp Me1anchthonis). - Vgl. Scriba 2989
Enthält: l) l592 Februar l: Emmerich und Hans Caspar v. Carben bestellen den Johann Walter zum adeligen ganerbschaftlichen Amtmann in Staden neben dem gräflich Isenburgischen
Enthält: m) 1594 November 8 (Friedberg): Die Ganerben zu Staden verkaufen nach Absterben der Ganerbenstämme v. Büches, Wais v. Fauerbach, v. Stocheim und v. Düdelsheim, aus dem dritten und vierten Viertel der Ganerbschaft je 1/16 an die Burg Friedberg. - Vgl. Scriba 3001
Enthält: 1596 Juli 26: Die Mittelrheinische Reichsritterschaft leiht von Eberhard v. Dienheim 2.200 fl. zum Unterhalt der ritterschaftlichen Truppen im kaiserlichen Dienst
Enthält: o) 1599 Februar 25 (Staden): Vergleich der Ganerben zu Staden mit Graf Heinrich v. Isenburg-Büdingen über die frei gewordenen Anteile. - Vgl. Scriba 3013
Enthält: p) 1630 Februar 22: Sämtliche v. Carben sowie die Burg Friedberg (vertreten durch ihren 'unersetzten' Ganerben zu Staden Johann Diet. v. Rosenbach) leihen von Conrad und Johann Löw v. Staden 400 Reichstaler, um dem Domherrn Quirin Co. Heinrich v. Brambach die Mühle zu Staden abzukaufen
Enthält: q) 1662 April 29 / Mai 9 (Friedberg): Die aus Georg Philipp v. Greiffenclau, Dr. Peter Bram und Dr. Wilhelm Jg. Schütz bestehende kaiserliche Komission führt mit Zustimmung der Lehnsherrn Kurmainz und Abtei Fulda eine Grundteilung des Gerichts Staden so durch, dass die adeligenGanerben mit Burg und Stadt Staden, beiden Florstadt und Stammheim 3/4, die Grafschaft Isenburg mit beiden Mockstadt und Heegheim 1/4 erhält. - Vgl. Scriba 3113
Enthält: r) 1730 Februar 10 (Staden): Die ade1igen Ganerben zu Staden, nach dem Aussterben der v. Carben mit dem Grafen v. Isenburg-Büdingen in Prozesse verwickelt, leihen von ihrem Mitganerben, dem kurbraunschweig-lüneburgschen Dragonerobrist Lothar Franz Löw v. Steinfurth 1.000 fl. zur Bestreitung der Prozesskosten
Sachakte
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
01.07.2025, 1:39 PM CEST
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- 6 Ganerbschaft Staden (Classification)