Landratsamt Kleve BR 0030 (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
BR 0030 215.20.00
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 2. Verwaltungsbehörden Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln >> 2.3. Landratsämter/Kreisbehörden >> 2.3.19. Landratsamt Kleve
1814-1937
Verwaltung, Hoheitssachen, Rechtswesen 1821-1937; Kommunalwesen 1816-1890; Polizei 1818-1901; Medizinalwesen, Wohlfahrt 1815-1900; Handel und Gewerbe, Industrie 1816-1885; Verkehr 1822-1896; Wasserbau, Schifffahrt 1814-1871; Bauwesen 1817-1882; Landwirtschaft, Forsten, Domänen, Kataster 1816-1894; Kirchen- und Schulwesen 1822-1893; Juden 1820-1847); Militärwesen 1816-1870
Bestandsbeschreibung: Der Landkreis Kleve wurde 1816 aus den 16 Bürgermeistereien Appeldorn, Asperden, Goch, Grieth, Griethausen, Kalkar, Keeken, Keppeln, Kessel, Kleve, Kranenburg, Materborn, Niel, Pfalzdorf, Till und Uedem gebildet. Durch den amR 3-3.6.0.2-6831/15 7.Oktober 1816 mit der Niederländischen Regierung abgeschlossenen Grenzvertrag wurden die Gemeinden Leuth, Keekerdom, Hulhuysen, die Thornsche Mühle und die Bauernschaften Veen und Dam an Holland abgetreten und dafür der an Preußen gefallenen Ort Schenkenschanz dem Kreise Kleve zugeschlagen. Territoriale Veränderungen des Kreisgebiets sind seitdem nicht mehr erfolgt.
Die Akten wurden in den Jahren 1886 und 1908 übernommen. Das vorliegende Findbuch ist 961 unter Benutzung des alten Verzeichnisses aufgestellt worden.
Die Akten sind unter Angabe des Bestandes und der laufenden Nummer zu bestellen und zu zitieren, also z.B. BR 0030 Nr. 6 oder BR 1041 Nr. 730 oder BR 2049 Nr. 393 oder BR 2148 Nr. 36.
Der Bestand BR 0030 liegt auch auf Mikrofilm vor. (Stand 2010).
Bestandsbeschreibung: Der Landkreis Kleve wurde 1816 aus den 16 Bürgermeistereien Appeldorn, Asperden, Goch, Grieth, Griethausen, Kalkar, Keeken, Keppeln, Kessel, Kleve, Kranenburg, Materborn, Niel, Pfalzdorf, Till und Uedem gebildet. Durch den amR 3-3.6.0.2-6831/15 7.Oktober 1816 mit der Niederländischen Regierung abgeschlossenen Grenzvertrag wurden die Gemeinden Leuth, Keekerdom, Hulhuysen, die Thornsche Mühle und die Bauernschaften Veen und Dam an Holland abgetreten und dafür der an Preußen gefallenen Ort Schenkenschanz dem Kreise Kleve zugeschlagen. Territoriale Veränderungen des Kreisgebiets sind seitdem nicht mehr erfolgt.
Die Akten wurden in den Jahren 1886 und 1908 übernommen. Das vorliegende Findbuch ist 961 unter Benutzung des alten Verzeichnisses aufgestellt worden.
Die Akten sind unter Angabe des Bestandes und der laufenden Nummer zu bestellen und zu zitieren, also z.B. BR 0030 Nr. 6 oder BR 1041 Nr. 730 oder BR 2049 Nr. 393 oder BR 2148 Nr. 36.
Der Bestand BR 0030 liegt auch auf Mikrofilm vor. (Stand 2010).
Archivbestand
Deutsch
Martin Büscher: Die Struktur des Kreises Kleve vor 100 Jahren, in: Heimatkalender für das Klever Land 1962, S. 26-30
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 08:22 MESZ