Johann Graf zu Sayn Herr zu Homburg, zu Montclair und Meinsberg, Handhaber der Priesterbruderschaft, die man nennt die alte Bruderschaft in Hachenburg, Jakob Vogt von Hachenburg, Dekanus zu Haiger und Pastor zu Fischbach, und Gerhard Brewer von Altenkirchen, Pastor zu Hachenburg, beide Provisores und Verweser derselbigen Priesterbruderschaft, Kollator und Mitkollatores des Sankt Johannis-Altars in der Altstat reversieren dem Wilhelm Steinebach von Altenkirchen der Bruderschaft Kaplan und Inhaber des genannten Altars (welcher die verfallenen Güter, Haus derselben wieder in Ordnung gebracht und verbessert und noch zu verbessern beabsichtigt), dass sie nach seinem Ableben den Altar seinen Gebrüdern - oder Geschwisterkindern eines übertragen wollen.
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Johann Graf zu Sayn Herr zu Homburg, zu Montclair und Meinsberg, Handhaber der Priesterbruderschaft, die man nennt die alte Bruderschaft in Hachenburg, Jakob Vogt von Hachenburg, Dekanus zu Haiger und Pastor zu Fischbach, und Gerhard Brewer von Altenkirchen, Pastor zu Hachenburg, beide Provisores und Verweser derselbigen Priesterbruderschaft, Kollator und Mitkollatores des Sankt Johannis-Altars in der Altstat reversieren dem Wilhelm Steinebach von Altenkirchen der Bruderschaft Kaplan und Inhaber des genannten Altars (welcher die verfallenen Güter, Haus derselben wieder in Ordnung gebracht und verbessert und noch zu verbessern beabsichtigt), dass sie nach seinem Ableben den Altar seinen Gebrüdern - oder Geschwisterkindern eines übertragen wollen.
340, U 13158
340 Grafschaft Sayn-Hachenburg
Grafschaft Sayn-Hachenburg >> Urkunden >> 9 1550 bis 1599 >> 9.1 1550-1560
1554 August 12
Pergament, 2 Siegel, fehlen, deutsch, Original von Jacobus Voigt u. Gerhardus Bruer eigenhändig unterschrieben; nebst einer Abschrift
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: denn zwelfftenn tagh des Monats Augusti
Nebenpersonen: Wenden, Petrus von, Abt zu Marienstatt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:08 MESZ