Nachlass Asal, Karl (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Freiburg, T 1 (Zugang 2000/0025)
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Freiburg (Archivtektonik) >> Nachlässe und Familienarchive >> Nachlässe und Vorlässe
1880-1984
Überlieferungsgeschichte
Geb. 5. Mai 1889 in Waldshut, gest. 27. April 1984 in Freiburg. 1907-1911 Studium der Rechtswissenschaften in Leipzig, München und Freiburg, danach praktische Ausbildung in verschiedenen badischen Gerichten und Behörden. Teilnahme am Ersten Weltkrieg, danach tätig in der Hochschulabteilung des Badischen Kultusministeriums in Karlsruhe (Zuständigkeiten: Theaterwesen, Bildende Kunst, Museums-, Bibliotheks- und Archivwesen, Denkmalpflege, Naturschutz, evangelischer und israelitischer Kultus). 1920 Regierungs-, 1927 Oberregierungsrat, 1934 Ministerialrat. 1923 Promotion (Dr. jur.), 1932 ordentlicher Honorarprofessor an der Technischen Hochschule Karlsruhe. 1945 Verlegung des Kultusministeriums von Karlsruhe nach Freiburg. 1948-1952 in Freiburg Leiter des Badischen Landeskulturamts. 1952-1955 (Pensionierung) Leiter des Kulturreferats im Regierungspräsidium Südbaden. Ehrenämter: u.a. 1956-1965 Präsident des Schwarzwaldvereins, 1966-1973 Vorsitz im Kuratorium des Oberrheinischen Kulturpreises.
Inhalt und Bewertung
Autobiographische Aufzeichnungen; Unterlagen zum beruflichen Werdegang; Verleihungsurkunden (jeweils nur Kopien)
Biographie: Karl Asal kam als erstgeborener Sohn von Karl Albert Asal, Regierungsassessor am Bezirksamt Waldshut, und seiner Ehefrau Klara Hildebrand am 5. Mai 1889 zur Welt. Zur Familie gehörten außerdem noch die Geschwister Walther (Generalstabsarzt und von August 1944 bis März 1945 Kommandeur der Militärärztlichen Akademie in Berlin), Hans und Hildegard. Seine Schulausbildung in Wertheim und Karlsruhe schloss Asal im Herbst 1907 mit dem Abitur ab; das erste Staatsexamen folgte 1911 nach einem Jurastudium an den Universitäten Leipzig, München und Freiburg. Das folgende Rechtspraktikum verbrachte Asal zeitweise in Überlingen am Bodensee, wo er in seiner Freizeit eine Segelausbildung absolvierte. 1912/13 verpflichtete sich Asal beim 9. Badischen Infanterieregiment Nr. 170 in Offenburg als Einjährig-Freiwilliger. Dementsprechend wurde er auch gleich zu Beginn des 1. Weltkriegs beim 4. Badischen Infanterie-Regiment Prinz Wilhelm Nr. 112 eingezogen. Aufgrund einer Verwundung kam Karl Asal zunächst in ein Feldlazarett, war dann als Leutnant der Reserve beim Ersatzbataillon des Regiments in Donaueschingen stationiert, wo er auch mit der fürstlich-fürstenbergischen Familie in Kontakt kam. Nach einiger Zeit wurde Asal schließlich zum stellvertretenden Generalkommando des XIV. Armeekorps in Karlsruhe versetzt und tat zwischenzeitlich auch bei der Generalintendanz der großherzoglichen Zivilliste Dienst. Zu einem weiteren Kriegseinsatz kam es aufgrund einer lebensgefährlichen Grippeerkrankung nicht mehr. Nach dem Krieg legte Asal sein zweites Staatsexamen ab, bevor er im Badischen Ministerium des Kultus und Unterrichts im Referat für Theater, Bildende Kunst, Museums-, Bibliotheks- und Archivwesen, Denkmalpflege, Naturschutz und Erwachsenenbildung sowie für evangelischen und israelitischen Kultus eine Anstellung erhielt. Schwerpunkte seiner Arbeit setzte Asal vor allem beim Naturschutz sowie bei den Staatstheatern. 1923 promovierte Karl Asal mit einer Arbeit auf dem Gebiet des Denkmalschutzrechts mit dem Titel "Die neuen reichsrechtlichen Denkmalschutzbestimmungen" an der Universität Heidelberg. 1932 wurde er nach mehrjähriger Tätigkeit als Dozent für Staats- und Verwaltungsrecht an der Technischen Universität Karlsruhe zum ordentlichen Honorarprofessor ernannt. Mit der Verlegung der badischen Ministerien im Jahr 1940 nach Straßburg kam für Asal noch der Dienst beim Chef der Zivilverwaltung im Elsass hinzu, 1944 bezog seine Abteilung Räume im Neuen Schloss in Meersburg. Nach Kriegsende geriet Asal vorübergehend in französische Gefangenschaft. Dann übernahm er die Geschäftsführung bzw. die Leitung des Landeskulturamts in Freiburg, zu dem die Landesämter für Kultur- und Denkmalpflege und für Ur- und Frühgeschichte, das Museums-, Archiv- und Bibliothekswesen und andere Zweige der staatlichen Kulturpflege gehörten. Daneben widmete sich Asal gesetzgeberischen Initiativen wie z.B. der Schaffung eines Denkmalschutzgesetzes, dessen dritter Entwurf auch den badischen Landtag passierte, ebenso initiierte er am 3. Oktober 1951 Änderungen zum Reichsnaturschutzgesetz, die die Grundlage des entsprechenden baden-württembergischen Gesetzes wurden. Zudem schlossen sich auf seine Initiative die an der Heimatpflege teilnehmenden Organisationen im "Landesausschuss Tag der Heimat" zusammen, dem er bis 1973 auch selbst vorstand. Ab 1952 oblag Asal das Kulturreferat im Regierungspräsidium Südbaden in Freiburg. 1955 schied Karl Asal aus dem Staatsdienst aus, engagierte sich jedoch auch weiterhin ehrenamtlich auf dem Gebiet der Heimatpflege, indem er von 1956 bis 1965 die Präsidentschaft des Schwarzwaldvereins innehatte. Hierbei bemühte er sich u.a. auch um die Wiederaufnahme und Intensivierung der deutsch-französischen Beziehungen, indem er Verbindungen des Schwarzwaldvereins zum "Club Vosgien" sowie zur "Société des Amis de la Région de Rambouillet et de sa forêt" knüpfte. Daneben war Asal Vorsitzender im Kuratorium des Oberrheinischen Kulturpreises, Präsident de s Vereins "Muetterspruoch" und Vorsitzender der Alemannischen Bühne Freiburg, zudem Mitglied und zeitweise sogar Vorsitzender in den Wettbewerben zur Verbesserung des Ortsbilds. Fast alle seine ehrenamtlichen Tätigkeiten musste Asal aus gesundheitlichen Gründen jedoch im Jahr 1973 aufgeben. Das Engagement Asals wurde durch hohe Auszeichnungen wie das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse sowie das Große Bundesverdienstkreuz oder die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg honoriert. Karl Asal starb am 27. April 1984 in Freiburg und wurde auf dem Friedhof in Freiburg-Littenweiler beigesetzt.
Erschließung und Inhalt: Sowohl das Staatsarchiv Freiburg als auch das Generallandesarchiv Karlsruhe bemühten sich bereits vor dem Tod Asals um eine spätere Übergabe des Nachlasses, die jedoch von Karl Asal mit Hinweis auf die wenig aussagekräftigen Unterlagen zunächst abgelehnt wurde. Aus diesen Bemühungen erwuchs der von Asal aus seinem Gedächtnis niedergeschriebene Lebensbericht "Ausschnitte aus meinem unter 5 Regierungen verbrachten Leben", der heute im Bestand 65 "Handschriften" des Generallandesarchivs Karlsruhe unter der Signatur 65/11920 verwahrt wird. Eine Kopie dieser Erinnerungen befindet sich als Ergänzung jedoch auch in Asals Nachlass im Staatsarchivs Freiburg, der nach jahrelangen erfolglosen Bemühungen um die nach Asals Tod bei seinem Neffen Walther in Pforzheim verwahrten Unterlagen erst in den Jahren 2000 bzw. 2003 ins Staatsarchiv Freiburg gelangte. Der im Jahr 2000 eingekommene Teil umfasste dabei lediglich 0,1 lfd. m und bestand ausschließlich aus Kopien z.B. des Abiturzeugnisses und weiterer Urkunden Asals. Der überwiegende Teil des Nachlasses Karl Asals gelangte dann im Jahr 2003 ins Staatsarchiv Freiburg. Er wurde nach dem Tod des letzten Besitzers, des Neffen Walther Asal, zunächst unter dessen Erben verstreut, dann jedoch von dessen Witwe, Wilthrud Asal, wieder zusammen getragen und im Februar 2003 im Staatsarchiv Freiburg als Depositum hinterlegt. Er erhielt die Signatur U 206/1. Dieser Nachlass umfasst u.a. zahlreiche Tage- und Notizbücher, Privatkorrespondenz, Redemanuskripte, wenige Unterlagen aus der Zeit Asals als Präsident des Schwarzwaldvereins, Urkunden und Medaillen sowie Fotos. Da der Bestand im Jahr 2018 in den Besitz des Landes Baden-Württemberg übergeht, wurden beide Nachlassteile in einem Bestand zusammengeführt und unter der Signatur T 1 (Zugang 2000/0025) erschlossen. Um jedoch eine mögliche Trennung der beiden Bestände weiterhin zu ermöglichen, wurde im Feld Vorsignatur die bisherige Bestandssignatur U 206/1 vermerkt. Bemerkenswert ist v.a. die dichte Serie aus teilweise sehr persönlichen autobiographischen Aufzeichnungen, in der sich auch immer wieder die umfassenden Sprachkenntnisse Asals niederschlagen, der seine autobiographischen Aufzeichnungen auch teilweise auf Griechisch oder Serbokroatisch niederschrieb, aber auch die schwedische Sprache beherrschte. Der Nachlass Karl Asals umfasst nun 137 Achivalieneinheiten, darunter 72 Einheiten mit Fotos, außerdem 7 Medaillen und 15 weitere Ehrenzeichen in insgesamt 1,2 lfd. m. Er ist unter der Signatur T 1 (Zugang 2000/0025) nach den Maßgaben des Archivgesetzes und Archivbenutzungsordnung des Landesarchivs Baden-Württemberg benutzbar. Freiburg im Juli 2011 Dr. des. Stefanie Albus-Kötz
Geb. 5. Mai 1889 in Waldshut, gest. 27. April 1984 in Freiburg. 1907-1911 Studium der Rechtswissenschaften in Leipzig, München und Freiburg, danach praktische Ausbildung in verschiedenen badischen Gerichten und Behörden. Teilnahme am Ersten Weltkrieg, danach tätig in der Hochschulabteilung des Badischen Kultusministeriums in Karlsruhe (Zuständigkeiten: Theaterwesen, Bildende Kunst, Museums-, Bibliotheks- und Archivwesen, Denkmalpflege, Naturschutz, evangelischer und israelitischer Kultus). 1920 Regierungs-, 1927 Oberregierungsrat, 1934 Ministerialrat. 1923 Promotion (Dr. jur.), 1932 ordentlicher Honorarprofessor an der Technischen Hochschule Karlsruhe. 1945 Verlegung des Kultusministeriums von Karlsruhe nach Freiburg. 1948-1952 in Freiburg Leiter des Badischen Landeskulturamts. 1952-1955 (Pensionierung) Leiter des Kulturreferats im Regierungspräsidium Südbaden. Ehrenämter: u.a. 1956-1965 Präsident des Schwarzwaldvereins, 1966-1973 Vorsitz im Kuratorium des Oberrheinischen Kulturpreises.
Inhalt und Bewertung
Autobiographische Aufzeichnungen; Unterlagen zum beruflichen Werdegang; Verleihungsurkunden (jeweils nur Kopien)
Biographie: Karl Asal kam als erstgeborener Sohn von Karl Albert Asal, Regierungsassessor am Bezirksamt Waldshut, und seiner Ehefrau Klara Hildebrand am 5. Mai 1889 zur Welt. Zur Familie gehörten außerdem noch die Geschwister Walther (Generalstabsarzt und von August 1944 bis März 1945 Kommandeur der Militärärztlichen Akademie in Berlin), Hans und Hildegard. Seine Schulausbildung in Wertheim und Karlsruhe schloss Asal im Herbst 1907 mit dem Abitur ab; das erste Staatsexamen folgte 1911 nach einem Jurastudium an den Universitäten Leipzig, München und Freiburg. Das folgende Rechtspraktikum verbrachte Asal zeitweise in Überlingen am Bodensee, wo er in seiner Freizeit eine Segelausbildung absolvierte. 1912/13 verpflichtete sich Asal beim 9. Badischen Infanterieregiment Nr. 170 in Offenburg als Einjährig-Freiwilliger. Dementsprechend wurde er auch gleich zu Beginn des 1. Weltkriegs beim 4. Badischen Infanterie-Regiment Prinz Wilhelm Nr. 112 eingezogen. Aufgrund einer Verwundung kam Karl Asal zunächst in ein Feldlazarett, war dann als Leutnant der Reserve beim Ersatzbataillon des Regiments in Donaueschingen stationiert, wo er auch mit der fürstlich-fürstenbergischen Familie in Kontakt kam. Nach einiger Zeit wurde Asal schließlich zum stellvertretenden Generalkommando des XIV. Armeekorps in Karlsruhe versetzt und tat zwischenzeitlich auch bei der Generalintendanz der großherzoglichen Zivilliste Dienst. Zu einem weiteren Kriegseinsatz kam es aufgrund einer lebensgefährlichen Grippeerkrankung nicht mehr. Nach dem Krieg legte Asal sein zweites Staatsexamen ab, bevor er im Badischen Ministerium des Kultus und Unterrichts im Referat für Theater, Bildende Kunst, Museums-, Bibliotheks- und Archivwesen, Denkmalpflege, Naturschutz und Erwachsenenbildung sowie für evangelischen und israelitischen Kultus eine Anstellung erhielt. Schwerpunkte seiner Arbeit setzte Asal vor allem beim Naturschutz sowie bei den Staatstheatern. 1923 promovierte Karl Asal mit einer Arbeit auf dem Gebiet des Denkmalschutzrechts mit dem Titel "Die neuen reichsrechtlichen Denkmalschutzbestimmungen" an der Universität Heidelberg. 1932 wurde er nach mehrjähriger Tätigkeit als Dozent für Staats- und Verwaltungsrecht an der Technischen Universität Karlsruhe zum ordentlichen Honorarprofessor ernannt. Mit der Verlegung der badischen Ministerien im Jahr 1940 nach Straßburg kam für Asal noch der Dienst beim Chef der Zivilverwaltung im Elsass hinzu, 1944 bezog seine Abteilung Räume im Neuen Schloss in Meersburg. Nach Kriegsende geriet Asal vorübergehend in französische Gefangenschaft. Dann übernahm er die Geschäftsführung bzw. die Leitung des Landeskulturamts in Freiburg, zu dem die Landesämter für Kultur- und Denkmalpflege und für Ur- und Frühgeschichte, das Museums-, Archiv- und Bibliothekswesen und andere Zweige der staatlichen Kulturpflege gehörten. Daneben widmete sich Asal gesetzgeberischen Initiativen wie z.B. der Schaffung eines Denkmalschutzgesetzes, dessen dritter Entwurf auch den badischen Landtag passierte, ebenso initiierte er am 3. Oktober 1951 Änderungen zum Reichsnaturschutzgesetz, die die Grundlage des entsprechenden baden-württembergischen Gesetzes wurden. Zudem schlossen sich auf seine Initiative die an der Heimatpflege teilnehmenden Organisationen im "Landesausschuss Tag der Heimat" zusammen, dem er bis 1973 auch selbst vorstand. Ab 1952 oblag Asal das Kulturreferat im Regierungspräsidium Südbaden in Freiburg. 1955 schied Karl Asal aus dem Staatsdienst aus, engagierte sich jedoch auch weiterhin ehrenamtlich auf dem Gebiet der Heimatpflege, indem er von 1956 bis 1965 die Präsidentschaft des Schwarzwaldvereins innehatte. Hierbei bemühte er sich u.a. auch um die Wiederaufnahme und Intensivierung der deutsch-französischen Beziehungen, indem er Verbindungen des Schwarzwaldvereins zum "Club Vosgien" sowie zur "Société des Amis de la Région de Rambouillet et de sa forêt" knüpfte. Daneben war Asal Vorsitzender im Kuratorium des Oberrheinischen Kulturpreises, Präsident de s Vereins "Muetterspruoch" und Vorsitzender der Alemannischen Bühne Freiburg, zudem Mitglied und zeitweise sogar Vorsitzender in den Wettbewerben zur Verbesserung des Ortsbilds. Fast alle seine ehrenamtlichen Tätigkeiten musste Asal aus gesundheitlichen Gründen jedoch im Jahr 1973 aufgeben. Das Engagement Asals wurde durch hohe Auszeichnungen wie das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse sowie das Große Bundesverdienstkreuz oder die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg honoriert. Karl Asal starb am 27. April 1984 in Freiburg und wurde auf dem Friedhof in Freiburg-Littenweiler beigesetzt.
Erschließung und Inhalt: Sowohl das Staatsarchiv Freiburg als auch das Generallandesarchiv Karlsruhe bemühten sich bereits vor dem Tod Asals um eine spätere Übergabe des Nachlasses, die jedoch von Karl Asal mit Hinweis auf die wenig aussagekräftigen Unterlagen zunächst abgelehnt wurde. Aus diesen Bemühungen erwuchs der von Asal aus seinem Gedächtnis niedergeschriebene Lebensbericht "Ausschnitte aus meinem unter 5 Regierungen verbrachten Leben", der heute im Bestand 65 "Handschriften" des Generallandesarchivs Karlsruhe unter der Signatur 65/11920 verwahrt wird. Eine Kopie dieser Erinnerungen befindet sich als Ergänzung jedoch auch in Asals Nachlass im Staatsarchivs Freiburg, der nach jahrelangen erfolglosen Bemühungen um die nach Asals Tod bei seinem Neffen Walther in Pforzheim verwahrten Unterlagen erst in den Jahren 2000 bzw. 2003 ins Staatsarchiv Freiburg gelangte. Der im Jahr 2000 eingekommene Teil umfasste dabei lediglich 0,1 lfd. m und bestand ausschließlich aus Kopien z.B. des Abiturzeugnisses und weiterer Urkunden Asals. Der überwiegende Teil des Nachlasses Karl Asals gelangte dann im Jahr 2003 ins Staatsarchiv Freiburg. Er wurde nach dem Tod des letzten Besitzers, des Neffen Walther Asal, zunächst unter dessen Erben verstreut, dann jedoch von dessen Witwe, Wilthrud Asal, wieder zusammen getragen und im Februar 2003 im Staatsarchiv Freiburg als Depositum hinterlegt. Er erhielt die Signatur U 206/1. Dieser Nachlass umfasst u.a. zahlreiche Tage- und Notizbücher, Privatkorrespondenz, Redemanuskripte, wenige Unterlagen aus der Zeit Asals als Präsident des Schwarzwaldvereins, Urkunden und Medaillen sowie Fotos. Da der Bestand im Jahr 2018 in den Besitz des Landes Baden-Württemberg übergeht, wurden beide Nachlassteile in einem Bestand zusammengeführt und unter der Signatur T 1 (Zugang 2000/0025) erschlossen. Um jedoch eine mögliche Trennung der beiden Bestände weiterhin zu ermöglichen, wurde im Feld Vorsignatur die bisherige Bestandssignatur U 206/1 vermerkt. Bemerkenswert ist v.a. die dichte Serie aus teilweise sehr persönlichen autobiographischen Aufzeichnungen, in der sich auch immer wieder die umfassenden Sprachkenntnisse Asals niederschlagen, der seine autobiographischen Aufzeichnungen auch teilweise auf Griechisch oder Serbokroatisch niederschrieb, aber auch die schwedische Sprache beherrschte. Der Nachlass Karl Asals umfasst nun 137 Achivalieneinheiten, darunter 72 Einheiten mit Fotos, außerdem 7 Medaillen und 15 weitere Ehrenzeichen in insgesamt 1,2 lfd. m. Er ist unter der Signatur T 1 (Zugang 2000/0025) nach den Maßgaben des Archivgesetzes und Archivbenutzungsordnung des Landesarchivs Baden-Württemberg benutzbar. Freiburg im Juli 2011 Dr. des. Stefanie Albus-Kötz
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Bestand
Asal, Karl - Nachlass
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:41 PM CET