Amtsgericht Eschershausen (Bestand)
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NLA WO, 40 Neu 4
Nds. Landesarchiv, Abt. Wolfenbüttel (Archivtektonik) >> Gliederung >> 3 Akten (Alt / W / Neu / Nds / R / Bund) >> 3.3 Neuere Landesakten (Neu) >> 3.3.6 Justiz und allgemeine Verwaltung >> 3.3.6.1 Gerichte und Ämter >> 3.3.6.1.2 Amtsgerichte (ab 1850)
1743-1951
Bestandsgeschichte: Das Amtsgericht Eschershausen wurde ab 1.7.1850 für den Bezirk des ehemaligen Amtes Eschershausen als reine Justizbehörde errichtet. Der vorliegende Bestand enthält auch Akten der geschichtlichen Vorgänger dieses Gerichtes. Ab 1.4.1929 wurden ihm Gemeindebezirke des aufgehobenen Amtsgerichts Ottenstein zugeschlagen, allerdings nicht die Gemeinden Ottenstein, Glesse, Grave und Lichtenhagen (Gesetz- und Verordnungssammlung 1928, Nr. 70, S. 175; 1929, Nr. 24, S. 65). Ab 1.7.1973 wurde das Gericht durch Gesetz vom 7.3.1973 aufgelöst (Nds. GVBl. Nr. 9/1973, S. 61 §1 Abs. 1 b und 2d). Sein Zuständigkeitsbereich fiel an das Amtsgericht Holzminden.
Der Bestand wurde im Staatsarchiv zunächst durch zwei Findbücher (erstellt um 1900 und 1934-1938) sowie ein ab 1956 geführtes Zettelverzeichnis erfasst.
Im Sommer des Jahres 2001 verzeichnete der Archivangestellte Druckenbrodt den Bestand neu und gab ihn in die EDV ein. Die abschließende Klassifizierung und Schlussredaktion erledigte der Unterzeichnende.
Während der Verzeichnung erfolgte eine Nachkassation des Bestandes. In der Gruppe der Vormundschaftsakten wurden aus der Zeit vor 1900 die Akten von Personen mit den Anfangsbuchstaben der Familiennamen B, K und S übernommen, in der Zeit nach 1900 wurden Familiennamen mit dem Anfangsbuchstaben H ausgewählt. Hinzu kamen besondere Fälle.
Bei den Testaments- und Nachlassangelegenheiten wurden aus der Zeit vor 1800 sämtliche Akten übernommen, bis 1900 Akten über Personen mit Familiennamen A, B und N, für die Zeit nach 1900 Familiennamen mit dem Anfangsbuchstaben B.
Die Erstellung des Findbuchs wurde nur durch eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme des Arbeitsamts Braunschweig ermöglicht, wofür an dieser Stelle ausdrücklich gedankt sei.
Wolfenbüttel, den 19.11.2001
Bestandsgeschichte: Rainer Lohlker
(Archivoberinspektor)
Wolfenbüttel, den 10.12.2007
Nachträge machten einen Neuausdruck des Findbuchs notwendig.
Bestandsgeschichte: (Lohlker)
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Der Bestand wurde im Staatsarchiv zunächst durch zwei Findbücher (erstellt um 1900 und 1934-1938) sowie ein ab 1956 geführtes Zettelverzeichnis erfasst.
Im Sommer des Jahres 2001 verzeichnete der Archivangestellte Druckenbrodt den Bestand neu und gab ihn in die EDV ein. Die abschließende Klassifizierung und Schlussredaktion erledigte der Unterzeichnende.
Während der Verzeichnung erfolgte eine Nachkassation des Bestandes. In der Gruppe der Vormundschaftsakten wurden aus der Zeit vor 1900 die Akten von Personen mit den Anfangsbuchstaben der Familiennamen B, K und S übernommen, in der Zeit nach 1900 wurden Familiennamen mit dem Anfangsbuchstaben H ausgewählt. Hinzu kamen besondere Fälle.
Bei den Testaments- und Nachlassangelegenheiten wurden aus der Zeit vor 1800 sämtliche Akten übernommen, bis 1900 Akten über Personen mit Familiennamen A, B und N, für die Zeit nach 1900 Familiennamen mit dem Anfangsbuchstaben B.
Die Erstellung des Findbuchs wurde nur durch eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme des Arbeitsamts Braunschweig ermöglicht, wofür an dieser Stelle ausdrücklich gedankt sei.
Wolfenbüttel, den 19.11.2001
Bestandsgeschichte: Rainer Lohlker
(Archivoberinspektor)
Wolfenbüttel, den 10.12.2007
Nachträge machten einen Neuausdruck des Findbuchs notwendig.
Bestandsgeschichte: (Lohlker)
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
16.06.2025, 12:45 PM CEST
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