Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit dem Rat der Stadt Braunschweig. Gutachten Feiges
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3, 1580
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.15 Braunschweig-Wolfenbüttel
Juli - September 1540
Enthält: 1540 Juli - September. Des Georg v.d. Planitz Verhandlungen mit dem Kaiser, Übersendung des ihm gegebenen Abschieds in Sachen Goslar und Braunschweig gegen den Herzog Heinrich an die Stadt Braunschweig. Deren Verhandlungen mit dem Kaiser gemeinsam mit den übrigen Städten (Goslar, Magdeburg, Hildesheim, Göttingen, Hannover und Einbeck), Übermittelung des Briefwechsels mit dem Kaiser (und der kaiserlichen Mandate), ferner eines Schreibens des Kurfürsten von Sachsen Johann Friedrich in Abschrift an den Landgrafen. Unterstützung der Stadt in dieser ganzen Angelegenheit durch Hessen. Versehung der Stadt Braunschweig mit Knechten angesichts der Bestellung der wolfenbüttelischen Festungen durch den Herzog Heinrich. Bitte der Stadt um Rat, wie sie sich gegen das wider sie ausgegangene Mandat des Reichskammergerichts bezüglich des Klosters Stederburg verhalten solle, Gutachten des Kanzlers Feige. Der Stadtkämmerer Henning Bardenwerper, Sekretär Johann Koch, ein reitender Diener und zwei braunschweigische Bürger vom Herzog Heinrich aufgegriffen. Die Streitpunkte der Stadt gegen den Herzog sind verschieden zu behandeln (die einen sind weltlicher Natur, die andern Religionssachen). Annahme von Reitern durch die Stadt, ihre Unterstützung durch Reiter von Seiten des Schmalkaldischen Bundes. Verhandlungen Braunschweigs mit dem Kurfürsten von Sachsen und dem Herzog Ernst von Lüneburg über die Religionsstreitigkeiten mit dem Herzog Heinrich. Der Landtag in Wolfenbüttel. Bestellung des bisherigen dänischen Rittmeisters Braun v. Bothmer zum Hauptmann der Stadt Braunschweig
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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