Philosophie und Pädagogik I (Extraordinariat, seit 1962: Ordinariat für Philosophie). Inhaber: Oswald Kroh; Gerhard Pfahler; Hans Wenke. Vertreter: Otto Friedrich Bollnow, Hermann Röhrs, Andreas Flitner.
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UAT 205/69
UAT 205/ Zentrale Verwaltung, Lehrstuhlakten (I)
Zentrale Verwaltung, Lehrstuhlakten (I) >> Sozial- und Verhaltenswissenschaft >> Pädagogik [5215ff.]
1923-1956
Enthält: Besetzung Extraordinariat Pädagogik 1923 (Nachfolge Deuchler)
- Berufen: Oswald Kroh, außerordentlicher Professor Technische Hochschule Braundschweig (Ernennung zum ordentlichen Professor, 1927)
Besetzung des Ordinariats Erziehungswissenschaft/Philosophie ujnd Pädagogik 1938 (Nachfolge Kroh):
- Liste: Gerhard Pfahler, Professor Göttingen (berufen); Friedrich Berger, außerordentlicher Professor Braunschweig; Gert Heinz Fischer, Dozent Münster; Bruno Petermann, Dozent Hamburg.
Besetzung 1946 (Nachfolge Pfahler):
- 1. Liste: Erich Weniger, Professor Kiel (berufen, abgelehnt); Otto Friedrich Bollnow; Hans Wenke, außerordentlicher Professor Erlangen.
- 2. Liste: Wilhelm Flitner, ordentlicher Professor Hamburg (berufen, abgelehnt); Hans Wenke, außerordentlicher Professor Erlangen (berufen).
Besetzung 1955 (Nachfolge Wenke, nicht erfolgreich):
- Liste: Martinus Langeveld, Professor Utrecht (berufen, abgelehnt); Gottfried Hausmann, außerplanmäßiger Professor Mainz; Martin Wagenschein, Oberstudienrat und Lehrbeauftragter Darmstadt.
Lehrstuhlvertretung 1956: SoSe Diätendozent Dr. Andreas Flitner; WiSe Dozent Dr. Hermann Röhrs, Hamburg (angefragt, nicht zustande gekommen)
- Berufen: Oswald Kroh, außerordentlicher Professor Technische Hochschule Braundschweig (Ernennung zum ordentlichen Professor, 1927)
Besetzung des Ordinariats Erziehungswissenschaft/Philosophie ujnd Pädagogik 1938 (Nachfolge Kroh):
- Liste: Gerhard Pfahler, Professor Göttingen (berufen); Friedrich Berger, außerordentlicher Professor Braunschweig; Gert Heinz Fischer, Dozent Münster; Bruno Petermann, Dozent Hamburg.
Besetzung 1946 (Nachfolge Pfahler):
- 1. Liste: Erich Weniger, Professor Kiel (berufen, abgelehnt); Otto Friedrich Bollnow; Hans Wenke, außerordentlicher Professor Erlangen.
- 2. Liste: Wilhelm Flitner, ordentlicher Professor Hamburg (berufen, abgelehnt); Hans Wenke, außerordentlicher Professor Erlangen (berufen).
Besetzung 1955 (Nachfolge Wenke, nicht erfolgreich):
- Liste: Martinus Langeveld, Professor Utrecht (berufen, abgelehnt); Gottfried Hausmann, außerplanmäßiger Professor Mainz; Martin Wagenschein, Oberstudienrat und Lehrbeauftragter Darmstadt.
Lehrstuhlvertretung 1956: SoSe Diätendozent Dr. Andreas Flitner; WiSe Dozent Dr. Hermann Röhrs, Hamburg (angefragt, nicht zustande gekommen)
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:40 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- B Akademische Zentralorgane (Tektonik)
- Bc Verwaltungsorgane (Universitätsverwaltung) (Tektonik)
- Bc 4 Teilaufgaben und -registraturen (Tektonik)
- Bc 4.14 Lehrstuhlbesetzung (Tektonik)
- Lehrstuhlakten (seit 1907) (Tektonik)
- Zentrale Verwaltung, Lehrstuhlakten (I) (Bestand)
- Sozial- und Verhaltenswissenschaft (Gliederung)
- Pädagogik [5215ff.] (Gliederung)