Bahndirektion Köln BR 1216 (Bestand)
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BR 1216 252.02.02-11
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 2. Verwaltungsbehörden Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln >> 2.14. Bundes-/Reichsbehörden >> 2.14.2. Eisenbahnverwaltung >> 2.14.2.2. Bahndirektion Köln
1855-1993
Übersichtskarten (entnommen aus BR 1213)
Bestandsbeschreibung: Einleitung
1.Behördengeschichte
Der preußische Eisenbahnbau war zunächst privaten Gesellschaften überlassen. Hier sind besonders zu erwähnen die Bergisch-Märkische Eisenbahn-Gesellschaft (BME), die Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft (KME) und die Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft (Rhe). Nur im Einzelfall waren seit den späten Vierzigern Kommissionen und Direktionen für die Bauaufsicht und die Überwachung des Betriebs bestellt. So ging die Verwaltung der BME 1850 auf den Staat über. Zwischen 1879 und 1882 wurde der Übergang vom Privat- zum Staatsbahnsystem weiter forciert. In diesen Jahren wurden die BME, die KME und die Rhe verstaatlicht,- späterhin die Gesellschaften völlig aufgelöst. Für Köln existierten seit 1879/1880 mit der Königlichen Direktion der KME und der Königlichen Direktion der Rhe zwei Behörden, die seit 1881 die Bezeichnung Königliche Eisenbahndirektion Köln (rechtsrheinisch) und Königliche Eisenbahndirektion Köln (linksrheinisch) führten. Sie unterstanden dem Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten.
Die Neuorganisation der staatlichen Eisenbahnverwaltung 1895 vereinigte die beiden Kölner Direktionen und verkleinerte das Zuständigkeitsgebiet durch Einrichtung der KED Essen und Elberfeld. Jetzt griff auch die KED Frankfurt/M. auf einige rechtsrheinische Strecken der Rheinprovinz hinüber. Bis zum Übergang der preußischen Staatseisenbahnen an das Reich zum 1.4.1920 blieb diese Organisationsstruktur samt den räumlichen Zuordnungen bestehen.
Seit 1949 wurde die ehemalige Reichsbahndirektion Köln als Bundesbahndirektion (BD) fortgeführt. Die Neugliederung 1975 brachte eine Erweiterung ihrer Zuständigkeiten: Befugnisse der aufgelösten BD Wuppertal kamen zur BD Köln.
Mit Auflösung der Bundesbahndirektion Wuppertal am 31.12.1974 und dem Übergang der Zuständigkeiten an die Bundesbahndirektion Köln bzw. Essen endete die Existenz einer der ältesten Bahndirektionen im Rheinland. Die 1850 gegründete ”Königliche Eisenbahndirection der Bergisch-Märkischen Eisenbahn zu Elberfeld“, ab 01.04.1895 Königliche Eisenbahndirektion Elberfeld genannt, wurde 1920 zur Reichsbahndirektion Elberfeld bzw. 1929 zur Eisenbahndirektion Wuppertal. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Eisenbahndirektion Wuppertal ab 1949 als Deutsche Bundesbahn- Eisenbahndirektion Wuppertal und ab 1953 als Deutsche Bundesbahndirektion Wuppertal bezeichnet.
2.Bestand und Findbuch
Das vorliegende Findbuch 252.02.02-11 Bahndirektion Köln, Karten und Pläne, Band 11, umfasst den Bestand BR 1216. Der Bestand wurde im Oktober 2017 von Herrn Waslowski und Frau Hildebrandt-Woelke verzeichnet. Der Bestand BR 1216 beinhaltet ausschließlich 61 Übersichtskarten aus den Jahren 1855-1993 zu den verschiedenen Bahndirektionen in NRW, angrenzender Bahndirektionen sowie politische Übersichtskarten zum Land NRW und seiner politischer Vorgängerinstitutionen. Diese Karten wurden dem Bestand BR 1213 Bahndirektion Köln entnommen. Das Landesarchiv NRW, Abteilung Rheinland, hat den Bestand BR 1216 von der DB Netz AG, Niederlassung West, in Essen im Jahr 2003 übernommen; der Bestand erhielt die Akzessionsnummer 35/2003. Die Benutzung des Bestand BR 1216 unterliegt den Regelungen des Bundesarchivgesetzes in seiner gültigen Fassung. Das vorliegende Findbuch wurde im November 2017 zuletzt überarbeitet.
Verweis auf andere Findmittel
252.02.01-01 bis -05 Bahndirektion Köln, Band 1 bis 5
252.02.02-01 bis -12 Bahndirektion Köln, Karte und Pläne, Band 1 bis 10 und 12 bis 13
252.02.03-01 bis -05 Bahndirektion Köln, Landesbevollmächtigter für die Bahnaufsicht
252.02.04-01 bis -04 Bahndirektion Köln, Privatgleisanschlüsse
3.Zitierweise:
Die Karten des Bestandes BR 1216 sind wie folgt zu zitieren:
Landesarchiv NRW, Abteilung Rheinland, Bestand BR xx, Bestellsignatur BR xxxx Nr. xx.
Beispiel: Landesarchiv NRW, Abteilung Rheinland, Bestand BR 1216, Bestellsignatur BR 1216 Nr. 1.
4.Literatur
·Bär, Max: Die Behördenverfassung der Rheinprovinz seit 1815, Bonn 1919, hier S.496-498.
·Seitz, W.: Art. Eisenbahn, in: A. Faust: Nordrhein-Westfalen, Landesgeschichte im Lexikon. Düsseldorf 1993, S. 98-102.
·Vährmann, Thomas (bearb.): Quellen zur Geschichte der Eisenbahn im nördlichen Rheinland, in Westfalen und Lippe von den Anfängen bis 1880, Bd. II, Siegburg 1998, hier S. 1155-1158.
gez. Staatsarchivoberinspektorin Romy Hildebrandt-Woelke
25.06.2018
Bestandsbeschreibung: Einleitung
1.Behördengeschichte
Der preußische Eisenbahnbau war zunächst privaten Gesellschaften überlassen. Hier sind besonders zu erwähnen die Bergisch-Märkische Eisenbahn-Gesellschaft (BME), die Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft (KME) und die Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft (Rhe). Nur im Einzelfall waren seit den späten Vierzigern Kommissionen und Direktionen für die Bauaufsicht und die Überwachung des Betriebs bestellt. So ging die Verwaltung der BME 1850 auf den Staat über. Zwischen 1879 und 1882 wurde der Übergang vom Privat- zum Staatsbahnsystem weiter forciert. In diesen Jahren wurden die BME, die KME und die Rhe verstaatlicht,- späterhin die Gesellschaften völlig aufgelöst. Für Köln existierten seit 1879/1880 mit der Königlichen Direktion der KME und der Königlichen Direktion der Rhe zwei Behörden, die seit 1881 die Bezeichnung Königliche Eisenbahndirektion Köln (rechtsrheinisch) und Königliche Eisenbahndirektion Köln (linksrheinisch) führten. Sie unterstanden dem Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten.
Die Neuorganisation der staatlichen Eisenbahnverwaltung 1895 vereinigte die beiden Kölner Direktionen und verkleinerte das Zuständigkeitsgebiet durch Einrichtung der KED Essen und Elberfeld. Jetzt griff auch die KED Frankfurt/M. auf einige rechtsrheinische Strecken der Rheinprovinz hinüber. Bis zum Übergang der preußischen Staatseisenbahnen an das Reich zum 1.4.1920 blieb diese Organisationsstruktur samt den räumlichen Zuordnungen bestehen.
Seit 1949 wurde die ehemalige Reichsbahndirektion Köln als Bundesbahndirektion (BD) fortgeführt. Die Neugliederung 1975 brachte eine Erweiterung ihrer Zuständigkeiten: Befugnisse der aufgelösten BD Wuppertal kamen zur BD Köln.
Mit Auflösung der Bundesbahndirektion Wuppertal am 31.12.1974 und dem Übergang der Zuständigkeiten an die Bundesbahndirektion Köln bzw. Essen endete die Existenz einer der ältesten Bahndirektionen im Rheinland. Die 1850 gegründete ”Königliche Eisenbahndirection der Bergisch-Märkischen Eisenbahn zu Elberfeld“, ab 01.04.1895 Königliche Eisenbahndirektion Elberfeld genannt, wurde 1920 zur Reichsbahndirektion Elberfeld bzw. 1929 zur Eisenbahndirektion Wuppertal. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Eisenbahndirektion Wuppertal ab 1949 als Deutsche Bundesbahn- Eisenbahndirektion Wuppertal und ab 1953 als Deutsche Bundesbahndirektion Wuppertal bezeichnet.
2.Bestand und Findbuch
Das vorliegende Findbuch 252.02.02-11 Bahndirektion Köln, Karten und Pläne, Band 11, umfasst den Bestand BR 1216. Der Bestand wurde im Oktober 2017 von Herrn Waslowski und Frau Hildebrandt-Woelke verzeichnet. Der Bestand BR 1216 beinhaltet ausschließlich 61 Übersichtskarten aus den Jahren 1855-1993 zu den verschiedenen Bahndirektionen in NRW, angrenzender Bahndirektionen sowie politische Übersichtskarten zum Land NRW und seiner politischer Vorgängerinstitutionen. Diese Karten wurden dem Bestand BR 1213 Bahndirektion Köln entnommen. Das Landesarchiv NRW, Abteilung Rheinland, hat den Bestand BR 1216 von der DB Netz AG, Niederlassung West, in Essen im Jahr 2003 übernommen; der Bestand erhielt die Akzessionsnummer 35/2003. Die Benutzung des Bestand BR 1216 unterliegt den Regelungen des Bundesarchivgesetzes in seiner gültigen Fassung. Das vorliegende Findbuch wurde im November 2017 zuletzt überarbeitet.
Verweis auf andere Findmittel
252.02.01-01 bis -05 Bahndirektion Köln, Band 1 bis 5
252.02.02-01 bis -12 Bahndirektion Köln, Karte und Pläne, Band 1 bis 10 und 12 bis 13
252.02.03-01 bis -05 Bahndirektion Köln, Landesbevollmächtigter für die Bahnaufsicht
252.02.04-01 bis -04 Bahndirektion Köln, Privatgleisanschlüsse
3.Zitierweise:
Die Karten des Bestandes BR 1216 sind wie folgt zu zitieren:
Landesarchiv NRW, Abteilung Rheinland, Bestand BR xx, Bestellsignatur BR xxxx Nr. xx.
Beispiel: Landesarchiv NRW, Abteilung Rheinland, Bestand BR 1216, Bestellsignatur BR 1216 Nr. 1.
4.Literatur
·Bär, Max: Die Behördenverfassung der Rheinprovinz seit 1815, Bonn 1919, hier S.496-498.
·Seitz, W.: Art. Eisenbahn, in: A. Faust: Nordrhein-Westfalen, Landesgeschichte im Lexikon. Düsseldorf 1993, S. 98-102.
·Vährmann, Thomas (bearb.): Quellen zur Geschichte der Eisenbahn im nördlichen Rheinland, in Westfalen und Lippe von den Anfängen bis 1880, Bd. II, Siegburg 1998, hier S. 1155-1158.
gez. Staatsarchivoberinspektorin Romy Hildebrandt-Woelke
25.06.2018
Archivbestand
Deutsch
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
21.04.2026, 8:22 AM CEST
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