Conrad Leutzdörffer (Lewtzdorffer), Notar des Würzburger Bistums und von kaiserlicher Gewalt Offenbarschreiber, bestätigt, dass vor ihm in Prießnitz im Vorwerk auf dem "Neuen Hause" in der dortigen Stube Heinrich Hildebrand von Einsiedel auf Gnandstein erschienen ist und auch im Namen seines abwesenden Bruders, Heinrich Abraham von Einsiedel, vorgetragen hat, er und sein Bruder erklären sich bereit, die zahlreichen Schulden des verstorbenen Valten von Einsiedel aus der Nachlaßmasse zu begleichen und etwaige Überschüsse an die Erben auszuzahlen. Notarschrift, eigenhändig. Z.: Herman von Neustadt (Nawstadtt) zu Zedtlitz (Zcedelitz); Adolff von Zehmen (Zcema); Caspar von Mergenthal (zu Frohburg), alle Merseburger Bistum; Georg Pflug zu Zabeltitz (Zcabelwitz); Hans von Seidewitz zu Plotha (Blotha); Melchior Zcweck zu Geschwitz (Jheniß), alle Meißner Bistum.
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Conrad Leutzdörffer (Lewtzdorffer), Notar des Würzburger Bistums und von kaiserlicher Gewalt Offenbarschreiber, bestätigt, dass vor ihm in Prießnitz im Vorwerk auf dem "Neuen Hause" in der dortigen Stube Heinrich Hildebrand von Einsiedel auf Gnandstein erschienen ist und auch im Namen seines abwesenden Bruders, Heinrich Abraham von Einsiedel, vorgetragen hat, er und sein Bruder erklären sich bereit, die zahlreichen Schulden des verstorbenen Valten von Einsiedel aus der Nachlaßmasse zu begleichen und etwaige Überschüsse an die Erben auszuzahlen. Notarschrift, eigenhändig. Z.: Herman von Neustadt (Nawstadtt) zu Zedtlitz (Zcedelitz); Adolff von Zehmen (Zcema); Caspar von Mergenthal (zu Frohburg), alle Merseburger Bistum; Georg Pflug zu Zabeltitz (Zcabelwitz); Hans von Seidewitz zu Plotha (Blotha); Melchior Zcweck zu Geschwitz (Jheniß), alle Meißner Bistum.
20392 Rittergut Gnandstein, Nr. U 78 (Zu benutzen im Staatsarchiv Leipzig)
Registratursignatur: XV 1533 J 3
20392 Rittergut Gnandstein
20392 Rittergut Gnandstein >> 01 Grundlagen des Ritterguts >> 01.1 Urkunden
1533 Juni 10
Enthält: Ausfertigung - Notariatsinstrument
Pergament 405 (-400) x 485 mm
Deutsch
Pergament 405 (-400) x 485 mm
Deutsch
Heinrich Hildebrand von Einsiedel (1497 - 1557) und Heinrich Abraham (1504 - 1568) von Einsiedel
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 14:59 MEZ