Kläger: Hermann Gertsen Backer, Peter Hilcke, Johann Wrede und Jakob de Vlieger Carels, Kaufleute und Reeder in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Johann Philipp Rademacher, Basilius Möller und Konsorten, Reeder in Hamburg sowie Adrian Boon, Ratsherr, und Konsorten, Kaufleute in Hamburg als Nebenbeklagte (Beklagte).- Streitgegenstand: Appellationis; Beteiligung der Beklagten als in Kommission handelnden Kaufleuten an den Unkosten, die den Kläger über die durch See-Assekuranz abgesicherte Havarie hinaus durch Arrest bzw. Beschlagnahme der in einem Konvoy fahrenden Schiffe "Einigkeit", "Roter Leu(w)" und "Weinberg" in England und in Toulon entstanden waren
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Kläger: Hermann Gertsen Backer, Peter Hilcke, Johann Wrede und Jakob de Vlieger Carels, Kaufleute und Reeder in Hamburg (Kläger).- Beklagter: Johann Philipp Rademacher, Basilius Möller und Konsorten, Reeder in Hamburg sowie Adrian Boon, Ratsherr, und Konsorten, Kaufleute in Hamburg als Nebenbeklagte (Beklagte).- Streitgegenstand: Appellationis; Beteiligung der Beklagten als in Kommission handelnden Kaufleuten an den Unkosten, die den Kläger über die durch See-Assekuranz abgesicherte Havarie hinaus durch Arrest bzw. Beschlagnahme der in einem Konvoy fahrenden Schiffe "Einigkeit", "Roter Leu(w)" und "Weinberg" in England und in Toulon entstanden waren
211-2_B 1 b
B 73
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> B
1692-1698
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Georg Friedrich Müeg. Beklagter: Dr. Johann Paul Fuchs.- Instanzen: 1. (Admiralität 1696-1697). 2. (Obergericht 1697). 3. Reichskammergericht (1697-1698).- Darin: Aufstellung der Kläger von 16922-1693 über die durch die Behinderung der Schiffe bedingten Unkosten.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11038 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ