Hans von Rechberg von Hohenrechberg und Hans von Landenberg von der Braitenlandenberg verabreden, daß letzterer nach Kauf des Schlosses Schramberg und der zugehörigen Ämter bei dem Abt auf der Reichenau um die Verleihung des Lehens Marienzell anhalten solle, die Untertanen aber in der Zwischenzeit dem neuen Herrn Treue schwören. Von der Vereinbarung werden 2 Ausfertigungen gemacht.
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Hans von Rechberg von Hohenrechberg und Hans von Landenberg von der Braitenlandenberg verabreden, daß letzterer nach Kauf des Schlosses Schramberg und der zugehörigen Ämter bei dem Abt auf der Reichenau um die Verleihung des Lehens Marienzell anhalten solle, die Untertanen aber in der Zwischenzeit dem neuen Herrn Treue schwören. Von der Vereinbarung werden 2 Ausfertigungen gemacht.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 137 b Bü 10
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 137 b Schramberg, Herrschaft
Schramberg, Herrschaft >> 1 Urkunden
1526 Dezember 10 (Mönntags nach sannt Lucien tag)
Urkunden
Siegler: Die Aussteller
Siegelbeschreibung: 2 Papier Siegel aufgedruckt
Siegelbeschreibung: 2 Papier Siegel aufgedruckt
Landenberg von Breitenlandenberg, Hans von
Rechberg, Hans von; um 1493-1538
Reichenau, Abt
Mariazell : Eschbronn RW
Schramberg RW; Schloss
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ