Verwaltungsamt Varel (Bestand)
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NLA OL, Best. 230-3
Nds. Landesarchiv, Abt. Oldenburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliches Archivgut, Ältere Bestände >> 1.2 Lokale Behörden >> 1.2.2 Verwaltungsämter
1762-1965
Enthält: Personal 1849-1933 (10); Amtsverwaltung 1822-1933 (12); Landeshoheit, Reichs und Staatsverfassung 1871-1932 (6); Öffentliche Sicherheit und Ordnung 1858-1933 (24); Medizinalwesen 1816-1933 (12); Handel, Gewerbe, Verkehr und Schifffahrt 1816-1935 (87); Post- und Telegrafenwesen 1869-1932 (3); Wegesachen 1838-1938 (130); Eisenbahnsachen1863-1933 (10); Be- und Entwässerungssachen 1863-1934 (11); Kommunalsachen 1815-1935 (102); Landwirtschaft, Forstsachen 1815-1934 (51); Feuerpolizei und Feuerversicherung 1829-1933 (3); Statistik 1872-1931 (2); Einweisungen 1821-1931 (4); Moorsachen 1861-1934 (16); Gemeinheits- und Markenteilungen, Verkoppelungen 1801-1927 (10); Grunderbstellen 1873-1930 (2); Deichsachen 1855-1932 (30); Siel-, Mühlen-, Verlaat- und Beuferungssachen 1856-1936 (102); Kassen- und Rechnungswesen, Steuern, Katasterwesen, Domänen 1811-1934 (143); Nutzungen, Erbpachten 1762-1938 (11); Zoll- und Militärgelder, Schiffs- und Hafengebühren 1855-1930 (6); Kirchen- und Konfessionssachen 1814-1931 (2); Schulsachen 1910-1933 (11); Zivilstandssachen 1817-1933 (7); Verwaltungsgerichtssachen 1906-1945 (16); Soziale Fürsorge 1911-1934 (153).
Beschreibung: Best. 230-3 Verwaltungsamt Varel
Zeit: 1762-1965
Geschichte des Bestandsbildners: Das Verwaltungsamt Varel ist 1879 aus dem alten Amt Varel hervorgegangen. Es umfasste im Wesentlichen den Bereich der einst kleinen Herrschaft Varel, die 1854 dem Großherzogtum Oldenburg rechtswirksam eingegliedert wurde. Bei der Bildung der Landratsämter infolge der schon länger geplanten Gebiets- und Verwaltungsreform wurde Varel 1933 dem Landratsamt Friesland zugeordnet; die kurze Selbstständigkeit des Landkreises Varel nach 1945 hat sich auf diese Einteilung nicht weiter ausgewirkt. Zum Verwaltungsamt gehörten die Gemeinden Bockhorn, Jade, Neuenburg, Schweiburg, Landgemeinde Varel und Zetel. 1925 hatte es 23.172 Einwohner auf einer Fläche von 374 qkm. Die Einwohner waren über 99 % evangelischer Konfession.
Findmittel: Archivdatenbank/Internet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Beschreibung: Best. 230-3 Verwaltungsamt Varel
Zeit: 1762-1965
Geschichte des Bestandsbildners: Das Verwaltungsamt Varel ist 1879 aus dem alten Amt Varel hervorgegangen. Es umfasste im Wesentlichen den Bereich der einst kleinen Herrschaft Varel, die 1854 dem Großherzogtum Oldenburg rechtswirksam eingegliedert wurde. Bei der Bildung der Landratsämter infolge der schon länger geplanten Gebiets- und Verwaltungsreform wurde Varel 1933 dem Landratsamt Friesland zugeordnet; die kurze Selbstständigkeit des Landkreises Varel nach 1945 hat sich auf diese Einteilung nicht weiter ausgewirkt. Zum Verwaltungsamt gehörten die Gemeinden Bockhorn, Jade, Neuenburg, Schweiburg, Landgemeinde Varel und Zetel. 1925 hatte es 23.172 Einwohner auf einer Fläche von 374 qkm. Die Einwohner waren über 99 % evangelischer Konfession.
Findmittel: Archivdatenbank/Internet
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
28,4; 968 Verzeichnungseinheiten
Bestand
Literatur: Udo Jürgens, Wirtschafts- und Verwaltungsgeschichte der Stadt Varel, Oldenburg 1908; Friesland - ein Heimatbuch für die Friesische Wehde, Varel, das Jeverland und Wilhelmshaven, hg. vom Kreistag des Landkreises Friesland, Jever 1950; siehe die entsprechenden Artikel zu den einzelnen Ortschaften mit weiter führender Literatur in: Albrecht Eckhardt (Hg.), Oldenburgisches Ortslexikon Bde. 1-3, Oldenburg 2010-2012, insbesondere Bd. 2, S. 1011.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 10:42 MESZ