stammheim 77/12
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 90/002 R130004/101
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 90/002 Filmdokumente als Belegexemplar
Filmdokumente als Belegexemplar >> Filmdokumente
2012
Ein Film von Katja & Clemens Riha.
Inhalt:
Stammheim. Kaum einer denkt bei diesem Namen an den Stuttgarter Vorort, sondern Stammheim, das ist die Justizvollzugsanstalt, der angeschlossene Hochsicherheitsgerichtssaal und die Zeit des RAF-Terrorismus. Zeitzeugen besuchen mit uns gemeinsam noch einmal die 7. Etage, in der Andreas Baader, Gudrun Ensslin, Jan-Carl Raspe und Ulrike Meinhof inhaftiert waren. Sie begleite uns in das sogenannte Mehrzweckgebäude. Dort fand über zwei Jahre der Baader-Meinhof Prozess statt. Viele von ihnen sprechen zum ersten Mal über jene Zeit, in der Stammheim zu einem festen Begriff wurde. Mit dabei zwei ehemalige Justizbeamte, ein Richter, die Anwälte von Andreas Baader und Jan-Carl Raspe, der Bruder von Gudrun Ensslin, der Chef der Soko Stammheim, der ehemalige Direktor der Justizvollzugsanstalt, der damalige Gerichtsreporter des ZDF und ein Buchautor, der die Hintergründe der Todesnacht erforscht. Zudem haben uns das Staatsarchiv Ludwigsburg und Hauptstaatsarchiv Stuttgart bisher noch nicht gezeigte Fotos aus dem 7. Stock und Filmmaterial einer Polizeisondereinheit zur Verfügung gestellt. Ausschließlich aus den Interviews der Zeitzeugen (einen Text von uns gibt es nicht) entsteht ein bedrückendes Bild - nicht nur eines Gefängnisses, sondern einer ganzen Zeit.
Inhalt:
Stammheim. Kaum einer denkt bei diesem Namen an den Stuttgarter Vorort, sondern Stammheim, das ist die Justizvollzugsanstalt, der angeschlossene Hochsicherheitsgerichtssaal und die Zeit des RAF-Terrorismus. Zeitzeugen besuchen mit uns gemeinsam noch einmal die 7. Etage, in der Andreas Baader, Gudrun Ensslin, Jan-Carl Raspe und Ulrike Meinhof inhaftiert waren. Sie begleite uns in das sogenannte Mehrzweckgebäude. Dort fand über zwei Jahre der Baader-Meinhof Prozess statt. Viele von ihnen sprechen zum ersten Mal über jene Zeit, in der Stammheim zu einem festen Begriff wurde. Mit dabei zwei ehemalige Justizbeamte, ein Richter, die Anwälte von Andreas Baader und Jan-Carl Raspe, der Bruder von Gudrun Ensslin, der Chef der Soko Stammheim, der ehemalige Direktor der Justizvollzugsanstalt, der damalige Gerichtsreporter des ZDF und ein Buchautor, der die Hintergründe der Todesnacht erforscht. Zudem haben uns das Staatsarchiv Ludwigsburg und Hauptstaatsarchiv Stuttgart bisher noch nicht gezeigte Fotos aus dem 7. Stock und Filmmaterial einer Polizeisondereinheit zur Verfügung gestellt. Ausschließlich aus den Interviews der Zeitzeugen (einen Text von uns gibt es nicht) entsteht ein bedrückendes Bild - nicht nur eines Gefängnisses, sondern einer ganzen Zeit.
1'41
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: CandoBerlin, Riha & Riha GbR
Doebel, Peter
Frede, Renate
Nusser, Hans
Pianka, Hans-Dieter
Textor, Günter
Stammheim : Stuttgart S; Justizvollzugsanstalt
Stammheim : Stuttgart S; Terroristenprozesse
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ