Zusprechung von Eigenleuten an Cappel
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Urk. 18, 67
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel a1256
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1250-1259
Gudensberg / Homberg, 1256
Ausf. Perg., leicht besch. - die beiden Sg. anh.: 1. DreieckSg. Widekinds von Holzheim; U.: [...]DEKIN[...]E HO[...]. 2. DreieckSg. der Stadt Homberg, Abb. Küch: Siegel (wie Nr.5) S.281 Nr.9, 7
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Acta sunt hec in Gutinsperg sed confirmata secundo in Hoenberg anno domini 1256
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Widekind [von Holzheim (a)], Schultheiß in Homberg (Hoenberg), bekundet, daß er Hermann, den Sohn Mechthilds von Wichte (Wihte), mit seinen Brüdern und Schwestern aufgrund seines Meieramtes (ex parte uillicationis nostre) vor den ordentlichen Richtern des Hessenlandes (coram iudicibus terre Hassie ordinariis), den Rittern Konrad von Elben (Elbene) und Heinrich von Gleiberg (Glizberg), wegen Vernachlässigung des ihm zu leistenden Dienstes verklagt habe. Auf Betreiben des Abts G[iselbert], des Priors R[ichard] und ihrer Verwalter seien die Beklagten dem Dienst und Eigentum des Stifts zugesprochen worden.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (13.Jh.) De Hermanno de W[ichte (b)]. (15.Jh.) Supra quibusdam hominibus
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ditmar Pleban
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Eberhard ehemaliger Schultheiß und sein Sohn Wigand
Vermerke (Urkunde): Zeugen: H[einrich] Store (presentibus ... H.Storone)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gerbert
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Siegfried Warlos und andere Ritter
Vermerke (Urkunde): Siegler: der Ausst. und die Stadt Homberg
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: ---
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Druck: Kopp: Ausführliche Nachricht (wie Nr.20) Beil. Nr.60 Regesten: Dobenecker: Regesta diplomatica (wie Nr.2) Nr.2506 Grotefend; Rosenfeld: Regesten (wie Nr.42) 1, Nr.53
Vermerke (Urkunde): Literatur: Ilgen; Vogel: Erbfolgekrieg (wie Nr.42) S.323 Anm.*
Vermerke (Urkunde): Literatur: Helbig: Amt Homberg (wie Nr.2) S.41 Anm.6
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.309
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Widekind [von Holzheim (a)], Schultheiß in Homberg (Hoenberg), bekundet, daß er Hermann, den Sohn Mechthilds von Wichte (Wihte), mit seinen Brüdern und Schwestern aufgrund seines Meieramtes (ex parte uillicationis nostre) vor den ordentlichen Richtern des Hessenlandes (coram iudicibus terre Hassie ordinariis), den Rittern Konrad von Elben (Elbene) und Heinrich von Gleiberg (Glizberg), wegen Vernachlässigung des ihm zu leistenden Dienstes verklagt habe. Auf Betreiben des Abts G[iselbert], des Priors R[ichard] und ihrer Verwalter seien die Beklagten dem Dienst und Eigentum des Stifts zugesprochen worden.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (13.Jh.) De Hermanno de W[ichte (b)]. (15.Jh.) Supra quibusdam hominibus
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ditmar Pleban
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Eberhard ehemaliger Schultheiß und sein Sohn Wigand
Vermerke (Urkunde): Zeugen: H[einrich] Store (presentibus ... H.Storone)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Gerbert
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Siegfried Warlos und andere Ritter
Vermerke (Urkunde): Siegler: der Ausst. und die Stadt Homberg
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: ---
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Druck: Kopp: Ausführliche Nachricht (wie Nr.20) Beil. Nr.60 Regesten: Dobenecker: Regesta diplomatica (wie Nr.2) Nr.2506 Grotefend; Rosenfeld: Regesten (wie Nr.42) 1, Nr.53
Vermerke (Urkunde): Literatur: Ilgen; Vogel: Erbfolgekrieg (wie Nr.42) S.323 Anm.*
Vermerke (Urkunde): Literatur: Helbig: Amt Homberg (wie Nr.2) S.41 Anm.6
Vermerke (Urkunde): Literatur: List: Stift Spieskappel (wie Nr.1) S.309
(a) So nach dem Siegel
(b) Der Rest des Ortsnamens durch Unterklebung weggefallen
(b) Der Rest des Ortsnamens durch Unterklebung weggefallen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ