19. Forstamt Mittenwald in Partenkirchen (Bestand)
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StAM, Forstämter
Staatsarchiv München (Archivtektonik) >> II. Neuere Bestände (Behörden und Gerichte des 19. - 21. Jahrhunderts) >> B. Behörden des Königreichs Bayern und des Freistaats Bayern >> 6.) Landwirtschaft und Forsten, Umwelt >> Forst >> Oberförstereien (1803-1822) bzw. Forstämter älterer Ordnung (1822-1853 -1885/89), Forstamt für die Saalforste, Forstämter neuerer Ordnung, Saalforstämter (1885-2005)
1778-1821
Vorwort: I. Behördengeschichte
Nach bisherigen Erkenntnissen ist ab 1803 eine Forstbehörde als "Forstmeisteramt Mittenwald" nachweisbar, das offenbar für die Verwaltung der an den Staat gefallenen Ettaler Klosterwaldungen eingerichtet wurde. Daraus ging 1804 die Oberförsterei Mittenwald unter der Forstinspektion Garmisch hervor, die in der Folge als Forstamt Mittenwald in Partenkirchen belegt ist. Im Zuge der allgemeinen Forstreorganisation des Jahres 1821/22 wurde die Behörde aufgelöst und der südliche Teil des Sprengels mit den Revieren Krün und Garmisch dem neu gegründeten Forstamt ä.O. Partenkirchen zugeschlagen, der nördliche Teil dem neugegründeten Forstamt ä.O. Benediktbeuern. Im Hinblick auf die zeitliche Diskrepanz bis zur Errichtung des Forstamts n.O. Mittenwald 1885 sowie unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Dislozierung und Sprengelbildung werden die Teilbestände "Forstamt ä.O. Mittenwald in Partenkirchen" (1804-1822) und "Forstamt n.O. Mittenwald" (1885-2005) getrennt aufgestellt.
Reviere bzw. Dienstbezirke:
Revier Benediktbeuern, Revier Krün, Revier Garmisch, Revier Riß; Warteien Jachenau, Altlach, Kochel, Urfeld, Benediktbeuern, Krün, Mittenwald, Kaltenbrunn, Garmisch, Grainau, Partenkirchen, Vorderriß, Hinterriß, Fall.
II. Bestandsgeschichte
Aufgrund der kurzen Dauer seines Bestands wurden nur verhältnismäßig wenige Akten vom Forstamt ä.O. Mittenwald in Partenkirchen abgeschlossen und damit bisher dem provenienzreinen Teilbestand zugeordnet. Zahlreiche Akten wurden ab 1822 von den nachfolgenden Forstämtern ä.O. Partenkirchen und (vermutlich) Benediktbeuern weitergeführt. Die bisher im Teilbestand verzeichneten 21 Archivalien (ca. 0,8 lfm) stammen ausnahmslos aus zwei 2005 übernommenen Abgaben des Forstamts Garmisch-Partenkirchen (Abgaben 76/2005 und 90/2005), die im Rahmen des Praktikums von Referendarinnen und Referendaren des Vorbereitungsdienstes 2014/16 für den Einstieg in die 4. Qualifikationsebene der Fachlaufbahn Bildung und Wissenschaft, fachlicher Schwerpunkt Archivwesen, verzeichnet wurden. Auf eine Sachgliederung wurde wegen des geringen Umfangs vorläufig verzichtet.
Im Zuge der Bearbeitung von Abgaben der Forstämter n.O. Bad Tölz (1974 Nachfolgebehörde des bisherigen Forstamts Benediktbeuern) und Mittenwald ist jeweils mit einem weiteren Zuwachs zu rechnen. Hinzuweisen ist in diesem Zusammenhang auch auf ältere Abgaben, die lediglich unter der Bezeichnung der Abgabebehörden geordnet und verzeichnet wurden:
FA 339-808 (Abg. Forstamt Partenkirchen 1966)
FA 5994-6115 (Abg. Forstamt Benediktbeuern 1960)
FA 8889-9240 (Abg. Forstamt Mittenwald 1955)
Forstakten Fasz. 614-625 (Abg. Forstamt Benediktbeuern 1887)
Forstakten Fasz. 626-633 (Abg. Forstamt Partenkirchen 1887)
Forstakten Fasz. 659-663 (Abg. Forstamt Vorderriß 1888)
Forstakten Fasz. 698-970 (Abg. Forstamt Partenkirchen 1922)
Akten der Reviere wurden nach den Maßgaben des Beständerahmenplans der bayerischen Staatsarchive für das Schriftgut des 19.-21. Jahrhunderts den Teilbeständen derjenigen Forstämter zugeordnet, denen diese zum Stichjahr 1885 unterstanden.
In der Plansammlung selektiert sind bislang die folgenden Karten und Pläne des Forstamts ä.O. Mittenwald in Partenkirchen:
PLS 8712 Karte über das Forstamt Mittenwald 1819
PLS 9165 Karte über den Gesamtstaatswald sowie die Forstämter im Isarkreis 1817
München, im April 2015
Dr. Michael Unger
Nach bisherigen Erkenntnissen ist ab 1803 eine Forstbehörde als "Forstmeisteramt Mittenwald" nachweisbar, das offenbar für die Verwaltung der an den Staat gefallenen Ettaler Klosterwaldungen eingerichtet wurde. Daraus ging 1804 die Oberförsterei Mittenwald unter der Forstinspektion Garmisch hervor, die in der Folge als Forstamt Mittenwald in Partenkirchen belegt ist. Im Zuge der allgemeinen Forstreorganisation des Jahres 1821/22 wurde die Behörde aufgelöst und der südliche Teil des Sprengels mit den Revieren Krün und Garmisch dem neu gegründeten Forstamt ä.O. Partenkirchen zugeschlagen, der nördliche Teil dem neugegründeten Forstamt ä.O. Benediktbeuern. Im Hinblick auf die zeitliche Diskrepanz bis zur Errichtung des Forstamts n.O. Mittenwald 1885 sowie unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Dislozierung und Sprengelbildung werden die Teilbestände "Forstamt ä.O. Mittenwald in Partenkirchen" (1804-1822) und "Forstamt n.O. Mittenwald" (1885-2005) getrennt aufgestellt.
Reviere bzw. Dienstbezirke:
Revier Benediktbeuern, Revier Krün, Revier Garmisch, Revier Riß; Warteien Jachenau, Altlach, Kochel, Urfeld, Benediktbeuern, Krün, Mittenwald, Kaltenbrunn, Garmisch, Grainau, Partenkirchen, Vorderriß, Hinterriß, Fall.
II. Bestandsgeschichte
Aufgrund der kurzen Dauer seines Bestands wurden nur verhältnismäßig wenige Akten vom Forstamt ä.O. Mittenwald in Partenkirchen abgeschlossen und damit bisher dem provenienzreinen Teilbestand zugeordnet. Zahlreiche Akten wurden ab 1822 von den nachfolgenden Forstämtern ä.O. Partenkirchen und (vermutlich) Benediktbeuern weitergeführt. Die bisher im Teilbestand verzeichneten 21 Archivalien (ca. 0,8 lfm) stammen ausnahmslos aus zwei 2005 übernommenen Abgaben des Forstamts Garmisch-Partenkirchen (Abgaben 76/2005 und 90/2005), die im Rahmen des Praktikums von Referendarinnen und Referendaren des Vorbereitungsdienstes 2014/16 für den Einstieg in die 4. Qualifikationsebene der Fachlaufbahn Bildung und Wissenschaft, fachlicher Schwerpunkt Archivwesen, verzeichnet wurden. Auf eine Sachgliederung wurde wegen des geringen Umfangs vorläufig verzichtet.
Im Zuge der Bearbeitung von Abgaben der Forstämter n.O. Bad Tölz (1974 Nachfolgebehörde des bisherigen Forstamts Benediktbeuern) und Mittenwald ist jeweils mit einem weiteren Zuwachs zu rechnen. Hinzuweisen ist in diesem Zusammenhang auch auf ältere Abgaben, die lediglich unter der Bezeichnung der Abgabebehörden geordnet und verzeichnet wurden:
FA 339-808 (Abg. Forstamt Partenkirchen 1966)
FA 5994-6115 (Abg. Forstamt Benediktbeuern 1960)
FA 8889-9240 (Abg. Forstamt Mittenwald 1955)
Forstakten Fasz. 614-625 (Abg. Forstamt Benediktbeuern 1887)
Forstakten Fasz. 626-633 (Abg. Forstamt Partenkirchen 1887)
Forstakten Fasz. 659-663 (Abg. Forstamt Vorderriß 1888)
Forstakten Fasz. 698-970 (Abg. Forstamt Partenkirchen 1922)
Akten der Reviere wurden nach den Maßgaben des Beständerahmenplans der bayerischen Staatsarchive für das Schriftgut des 19.-21. Jahrhunderts den Teilbeständen derjenigen Forstämter zugeordnet, denen diese zum Stichjahr 1885 unterstanden.
In der Plansammlung selektiert sind bislang die folgenden Karten und Pläne des Forstamts ä.O. Mittenwald in Partenkirchen:
PLS 8712 Karte über das Forstamt Mittenwald 1819
PLS 9165 Karte über den Gesamtstaatswald sowie die Forstämter im Isarkreis 1817
München, im April 2015
Dr. Michael Unger
19. Forstamt Mittenwald in Partenkirchen
21
Akten
deutsch
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
22.04.2025, 11:00 AM CEST
Hierarchy
Hierarchy detail view
- Staatsarchiv München (Archivtektonik)
- II. Neuere Bestände (Behörden und Gerichte des 19. - 21. Jahrhunderts) (Archival tectonics)
- B. Behörden des Königreichs Bayern und des Freistaats Bayern (Archival tectonics)
- 6.) Landwirtschaft und Forsten, Umwelt (Archival tectonics)
- Forst (Archival tectonics)
- Oberförstereien (1803-1822) bzw. Forstämter älterer Ordnung (1822-1853 -1885/89), Forstamt für die Saalforste, Forstämter neuerer Ordnung, Saalforstämter (1885-2005) (Archival tectonics)