Gesamtarchiv von Romberg / Urkunden (Bestand)
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U 194u
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik) >> 4. Nichtstaatliches Schriftgut / Archivische Sammlungen >> 4.3. Gewerbebetriebe, Adlige Häuser, Familien, Höfe (U) >> 4.3.2. Adelige Häuser, Familien, Höfe >> Gesamtarchiv von Romberg
1243-1801
Haus Brünninghausen (Dortmund): ca. 550 Urkunden (1345-1799); Haus Buldern (Dülmen): 45 Urkunden (1352-1778); Haus Colvenburg (Billerbeck): 188 Urkunden (1341-1773); Haus Colvenburg, Teilbestand [Familie] von Münster: 150 Urkunden (1365-1550); Haus Bladenhorst (Castrop-Rauxel): ca. 465 Urkunden (1333-1800); Haus Bladenhorst, Teilprovenienz Gericht Castrop: ca. 200 Urkunden (1439-1799), Haus Ermlinghofen (Dortmund-Hörde): 12 Urkunden (1478-1671); Haus Dönhoff (Wetter-Wengern): 90 Urkunden (1456-1797); Haus Rüdinghausen (Witten): 80 Urkunden (1421-1749); Haus Westhemmerde (Unna): ca. 110 Urkunden (1321-1801); Haus Massen (Unna): 8 Urkunden (1478-1703); Haus Werl [Besitz der Familie von Fürstenberg]: 120 Urkunden (1410-1710); Haus Stockum (Hamm): 19 Urkunden (1432-1799); Haus Driesberg (Goch): 1 Urkunde (1722); Haus Heyen (Niederlande): 3 Urkunden (1763-1772); Limburger Höfe: 123 Urkunden (1350-1796); Haus Wiesche (Bochum): ca. 120 Urkunden (1426-1649); Familie Viermund: ca. 525 Urkunden (1432-1735); Familie Viermund, Teilprovenienz (Familie) Düngelen: ca. 170 Urkunden (1303-1553); Familie Voigt von Elspe: 40 Urkunden (1399-1776); Familie Ossenbroich: 280 Urkunden (1337-1713); Familie von Gent (Niederlande): 16 Urkunden (1684-1762); Familie von Bottlenberg gen. Kessel: 56 Urkunden (1243-1719); Familie von Neuhoff: 8 Urkunden (1654-1725); Kleve-Mark: 26 Urkunden (1426-1693).
Bestandsgeschichte: Familie, um 1300 im Raum Aplerbeck ansässig, seit 1483 auf Haus Brünninghausen, ab Mitte des 19.Jhs. Verlagerung der Verwaltung nach Buldern, 1927 Verkauf von Haus bzw. Schloss Brünninghausen an die Stadt Dortmund.
Form und Inhalt: Das vorliegende Findbuch erfasst jene etwa 3450 Urkunden aus dem Gesamtarchiv von Romberg, die bereits zwischen 1900 und 1905 von E. Kuske und G. von Mallinckrodt auf Karteikarten verzeichnet worden sind. Diese Karteikarten wurden um 1975 kopiert und dann in die chronologische Urkundenkartei des damaligen Staatsarchivs eingeordnet, während die Kopien zu einem elfbändigen Findbuch gebunden wurden.
Dieses Findbuch wurde 2010/2011 im Rahmen des DFG-Projekts "Retrokonversion von archivischen Findbüchern" abgeschrieben, bei Leseproblemen an den teilweise blassen Kopien mit den Original-Karteikarten abgeglichen und abschließend vom Unterzeichnenden in handliche Zeitabschnitte unterteilt.
Zur Geschichte und Struktur des Bestandes sind die Einleitungen zur Aktenverzeichnung (A 462 II) und zur listenartigen Urkundenaufnahme (A 462 I, Bd. 12) sowie die angegebene Literatur heranzuziehen.
Die Urkunden wurden 2014 von Frau Jacqueline Modzel signiert; dabei stellte sich heraus, dass etwa 80 Urkunden fehlten und etwa 140 Urkunden nicht verzeichnet waren. Bei der Erschließung der letzteren konnten einige Nummern mit vermeintlichen Fehlstücken identifiziert werden, die aufgrund irrtümlicher Beschriftung der Urkundentüte oder von Fehlern beim Abschreiben nach VERA falsch einsortiert worden waren, so dass nun noch 32 Urkunden fehlen. Die Verzeichnung selbst beschränkt sich insbesondere bei schlechter Lesbarkeit bewusst auf die Namen beteiligter Personen bzw. genannter Orte und ein Stichwort zum Rechtsinhalt.
September 2011 / Mai 2016
A. Koppetsch
Bestandsgeschichte: Familie, um 1300 im Raum Aplerbeck ansässig, seit 1483 auf Haus Brünninghausen, ab Mitte des 19.Jhs. Verlagerung der Verwaltung nach Buldern, 1927 Verkauf von Haus bzw. Schloss Brünninghausen an die Stadt Dortmund.
Form und Inhalt: Das vorliegende Findbuch erfasst jene etwa 3450 Urkunden aus dem Gesamtarchiv von Romberg, die bereits zwischen 1900 und 1905 von E. Kuske und G. von Mallinckrodt auf Karteikarten verzeichnet worden sind. Diese Karteikarten wurden um 1975 kopiert und dann in die chronologische Urkundenkartei des damaligen Staatsarchivs eingeordnet, während die Kopien zu einem elfbändigen Findbuch gebunden wurden.
Dieses Findbuch wurde 2010/2011 im Rahmen des DFG-Projekts "Retrokonversion von archivischen Findbüchern" abgeschrieben, bei Leseproblemen an den teilweise blassen Kopien mit den Original-Karteikarten abgeglichen und abschließend vom Unterzeichnenden in handliche Zeitabschnitte unterteilt.
Zur Geschichte und Struktur des Bestandes sind die Einleitungen zur Aktenverzeichnung (A 462 II) und zur listenartigen Urkundenaufnahme (A 462 I, Bd. 12) sowie die angegebene Literatur heranzuziehen.
Die Urkunden wurden 2014 von Frau Jacqueline Modzel signiert; dabei stellte sich heraus, dass etwa 80 Urkunden fehlten und etwa 140 Urkunden nicht verzeichnet waren. Bei der Erschließung der letzteren konnten einige Nummern mit vermeintlichen Fehlstücken identifiziert werden, die aufgrund irrtümlicher Beschriftung der Urkundentüte oder von Fehlern beim Abschreiben nach VERA falsch einsortiert worden waren, so dass nun noch 32 Urkunden fehlen. Die Verzeichnung selbst beschränkt sich insbesondere bei schlechter Lesbarkeit bewusst auf die Namen beteiligter Personen bzw. genannter Orte und ein Stichwort zum Rechtsinhalt.
September 2011 / Mai 2016
A. Koppetsch
3.449 Urkunden; 3449 Urkunden, Findbuch U 194u, Bde. 1-11. Die Bde. 12 und 13 enthalten eine chronologische und nach Vorprovenienzen geordnete Auflistung.
Bestand
German
Wilfried Reininghaus, Das Gesamtarchiv von Romberg im Staatsarchiv Münster, in: Westfälische Forschungen 2002, S. 541-554; Wilfried Reininghaus, Die Familie von Romberg in Dortmund, in: Beiträge zur Geschichte Dortmunds und der Grafschaft Mark 95 (2004), S. 41-55.
Johannes Bauermann, Westfälische Adelsarchive im Staatsarchive, in: Westfälisches Adelsblatt 2 (1925), S. 290f.; Ernst Müller, Das Recht des Staates an seinen Archivalien, in: AZ 36 (1926), 164-177.
Wilfried Reininghaus, Das Gesamtarchiv von Romberg im Staatsarchiv Münster, in: WestfForschungen 2002
G. von Mallinckrodt, Urkundenbuch der Familie von Mallinckrodt, 2 Bde., Bonn 1911 (Edition bzw. Regesten, nur zu den Beziehungen Mallinckrodt / Romberg bzw. Viermund)
Johannes Bauermann, Westfälische Adelsarchive im Staatsarchive, in: Westfälisches Adelsblatt 2 (1925), S. 290f.; Ernst Müller, Das Recht des Staates an seinen Archivalien, in: AZ 36 (1926), 164-177.
Wilfried Reininghaus, Das Gesamtarchiv von Romberg im Staatsarchiv Münster, in: WestfForschungen 2002
G. von Mallinckrodt, Urkundenbuch der Familie von Mallinckrodt, 2 Bde., Bonn 1911 (Edition bzw. Regesten, nur zu den Beziehungen Mallinckrodt / Romberg bzw. Viermund)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 14:00 MEZ
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