Kaiser Maximilian II. belehnt Bürgermeister und Rat der Stadt Nurmberg mit folgenden vom Reich zu Lehen rührenden Stücken: mit der Burghut und Hofstatt unter dem "Sinbeln Turn" bei der Reichsveste nebst 14 Pfund Haller jährlichen Zinses aus dem St. Lorenzer Reichswalde; mit der Behausung und Hofstätte auf derselben Nürnberger Reichsveste bei der St. Margarethen-Kirche; mit dem Waltstramer-Amt auf dem St. Lorenzer Reichswalde; mit dem Vorstmaister-Amt auf demselben Wald; mit den beiden Reichswäldern St. Lorenzen- und St. Sebalder Seite nebst allen zugehörigen Forstgerichten und Forstrechten und dem Schefhove, Katzenloe genannt; mit 2/3 des Schultheißenamtes- und Gerichtes zu Nurmberg sowie 10 Pfund Pfennig jährlicher Gült aus dem letzten Drittel; mit 10 Pfund jährlicher Gült aus dem Zolle zu Nu{e}rmberg; mit den ehedem burggräflichen Burgstall bei der Reichsfeste und mit der Brauneckischen Behausung nebst den zugehörigen Freiung, Amt und Gericht und den unterhalb feldwärts gelegenen beiden Gartenhäusern und Hofstätten, deren eine der Propst von St. Sebald die andere Philips Bernpeck eine hat; mit den Dörfern Wehrdt samt dem Durenhof, Schnigling, Buch, Schnepfenreut und zum Hoefless; mit 4 Mühlen (eine in der Stadt, die Pappiermuell bei der Stadt, eine zu Werth und eine zu Schniglingen) mit der Lehenschaft der Vicarei auf dem Burgstall; mit dem Kornberg an und um den Nürnberger Wald; mit einem Pfund Heller aus dem Gericht zu Feucht; mit 7 Pfund (je zu 30 Pfennig) aus dem Zoll daselbst, der zur Zeit dem Sigmund Fuerer vererbt; mit 4 Erblehen, einer Schankstätte und der Georg Tetzel'schen Behausung und Hofrait zu Feucht; mit 6 Maß Höniggült, die Adam Tucher jährlich von Meyach reicht; mit 10 Pfund Haller Burglehen aus dem Nuernberg Reichswalde; mit dem Gostenhof samt Zugehörung; mit dem Fischwasser zu Pruckh in der Rednitz; mit den zu diesem Fischwasser gehörigen Wehrden und einer Hofstätte zu Erlangen; mit den Gräben, Mühlstätten, Weiherstätten und Hofraiten im Nürnberger Wald unterhalb des Spitals Puehl, der Dutzathaw genannt; mit dem Gute zu Schwartzenprugkh so sie dem Markgrafen Friderich zu Brandenburg erkauft; endlich mit dem Wildbann, Kirchtagschutz und Zapfenrecht, die sie [zu Reicheneck] bei den Landgrafen Johannen zum Leuchtenberg käuflich erworben.

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Staatsarchiv Nürnberg