Verzicht der Brüder von Uttershausen auf die Cappeler Vogtei
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Urk. 18, 91
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1263
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1260-1269
Homberg, 1263
Ausf. Perg. - 3 Sg. anh.: 1. DreieckSg. Widekinds von Holzheim (am Rand besch.). 2. DreieckSg. der Stadt Homberg (besch.). 3. SpitzovSg. des Plebans Ditmar, Abb. Küch: Siegel (wie Nr.5) S.281 Nr.9, 7, S.282 Nr.3
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum et actum in Hoenberg anno domini 1263 in diebus discordie domini Wernheri archiepiscopi Moguntini et domine Sophie lantgrauie, quondam ducisse Brabantie, et filii sui domini Henrici
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ritter Widekind von Holzheim, Ditmar Pleban sowie die Ratsherren (consules) und Schöffen der Stadt Homberg (Hoenberg) bekunden, daß der Konvent des Stifts Cappel unter dem Abt Heinrich gen. von Lindenborn (Lindeburnin), jetzt Kustos, dem Meinrich von Uttershausen (Vtershusin) 3 mr. und unter dem jetzigen Abt Rudolf dessen Bruder Heinrich 2 mr. gegeben habe, nicht um Gerechtigkeit zu verlangen, als vielmehr aus verdienter Zuneigung (non tam exigente iusticia quam dilectionis merito faciente). Falls die Brüder von seiten ihres Oheims (patruo), des Ritters Heinrich von Uttershausen, der schon längst einer ähnlichen Klage abgeschworen hatte (qui dudum sue simili abdixerat actioni) irgendein Recht an der Vogtei des Stifts oder an den ihnen gehörenden Unfreien (hominum) zu haben glaubten wegen des väterlichen Erbes oder Lehens oder anderer gegenwärtiger gegen das Stift gerichteter Beschwerden, so sollten sie öffentlich auf ihr Recht verzichten. Dies taten Meinrich auf dem Kirchhof, Heinrich im Garten (viridario) des Plebans, damit ab jetzt das Stift von Angriffen ihrer Erben unversehrt bleibe. Heinrich d. J. (iunior) versprach für seine Ehefrau, daß diese unter persönlichem Eid das gleiche tue (ut faciat simile fide prestita corporali). Es verzichtete auch ihr Sohn Reinhard.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (14.Jh.) Abrenunciacio Menrici de Vtershusin et fratris sui super aduocacia et hominum ipsis attinencium
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Anwesend bei der Handlung (videntibus nobis): die Ritter Hermann von Wolfershausen (Wolferishusen), Eckehard Zweifleisch (Zueyuleis), Hartmann von Sondheim (Suntheim), Ludwig, Eberhard und Konrad gen. Holzsadel
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ditmar Bizigel
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Konrad von Grenzebach (Grincenbach)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Anwesend bei der Publikation (publicata sunt hec nobis): Wigand, Heinrich und Eberhard Söhne des ehemaligen Schultheißen Eberhard, Ulrich von Rodemann (Rotinmannen), Heinrich (H.) Store (Storone), Wigand von Verna, Siegfried Böhm (Beheymo), Volpert Voszal, Rentwig von Borken (Borkin)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Zeugen des Stifts Cappel, die das Geld gaben: die Priester Ekbert Prior, Heinrich Kustos, Ludwig von Schrecksbach (Srekisbach), Ripert
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Laienbrüder Siegfried von Römershausen (Rembrahtishusen), Konrad von Tuzenrod, Konrad Gästemeister I(magister hospitum), Thimo, Gerlach Kämmerer
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Ausst.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 97v-98r
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: ---
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ritter Widekind von Holzheim, Ditmar Pleban sowie die Ratsherren (consules) und Schöffen der Stadt Homberg (Hoenberg) bekunden, daß der Konvent des Stifts Cappel unter dem Abt Heinrich gen. von Lindenborn (Lindeburnin), jetzt Kustos, dem Meinrich von Uttershausen (Vtershusin) 3 mr. und unter dem jetzigen Abt Rudolf dessen Bruder Heinrich 2 mr. gegeben habe, nicht um Gerechtigkeit zu verlangen, als vielmehr aus verdienter Zuneigung (non tam exigente iusticia quam dilectionis merito faciente). Falls die Brüder von seiten ihres Oheims (patruo), des Ritters Heinrich von Uttershausen, der schon längst einer ähnlichen Klage abgeschworen hatte (qui dudum sue simili abdixerat actioni) irgendein Recht an der Vogtei des Stifts oder an den ihnen gehörenden Unfreien (hominum) zu haben glaubten wegen des väterlichen Erbes oder Lehens oder anderer gegenwärtiger gegen das Stift gerichteter Beschwerden, so sollten sie öffentlich auf ihr Recht verzichten. Dies taten Meinrich auf dem Kirchhof, Heinrich im Garten (viridario) des Plebans, damit ab jetzt das Stift von Angriffen ihrer Erben unversehrt bleibe. Heinrich d. J. (iunior) versprach für seine Ehefrau, daß diese unter persönlichem Eid das gleiche tue (ut faciat simile fide prestita corporali). Es verzichtete auch ihr Sohn Reinhard.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (14.Jh.) Abrenunciacio Menrici de Vtershusin et fratris sui super aduocacia et hominum ipsis attinencium
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Anwesend bei der Handlung (videntibus nobis): die Ritter Hermann von Wolfershausen (Wolferishusen), Eckehard Zweifleisch (Zueyuleis), Hartmann von Sondheim (Suntheim), Ludwig, Eberhard und Konrad gen. Holzsadel
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Ditmar Bizigel
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Konrad von Grenzebach (Grincenbach)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Anwesend bei der Publikation (publicata sunt hec nobis): Wigand, Heinrich und Eberhard Söhne des ehemaligen Schultheißen Eberhard, Ulrich von Rodemann (Rotinmannen), Heinrich (H.) Store (Storone), Wigand von Verna, Siegfried Böhm (Beheymo), Volpert Voszal, Rentwig von Borken (Borkin)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Zeugen des Stifts Cappel, die das Geld gaben: die Priester Ekbert Prior, Heinrich Kustos, Ludwig von Schrecksbach (Srekisbach), Ripert
Vermerke (Urkunde): Zeugen: die Laienbrüder Siegfried von Römershausen (Rembrahtishusen), Konrad von Tuzenrod, Konrad Gästemeister I(magister hospitum), Thimo, Gerlach Kämmerer
Vermerke (Urkunde): Siegler: die Ausst.
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Abschrift Kopiar K 270, 97v-98r
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: ---
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ