Rechnung 1733/34
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 256 Bd 217
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 256 Landschreiberei
Landschreiberei >> Bände
1733-1734
Einnahmen aus Schuldrückzahlungen und Gülten sowie aus den Ämtern (grundherrliche Abgaben, Zoll, Geleit etc.), Ausgaben für Schulden, Zinsen, Botenlöhne, Geschenke, Dienstleistungen usw.
Einträge mit Bezug zu (kunst-)handwerklichen Erzeugnissen u.a.:
Ausgaben für Juweliere und Goldschmiede:
- Fortsetzung von Transaktionen in der Schuldsache Aaron Beer, Jude zu Frankfurt (Nr. 710-713, fol. 523r-v).
- Schuldentilgung bei Wilhelm Michael Rauner, Silberhändler zu Augsburg u.a. (Nr. 714-716, fol. 524r).
- Ausstände bei Goldarbeiter Wild und Goldarbeiter Krieger (Nr. 716 1/2f, fol. 524v).
Ausgaben für Kaufmannswaren:
- Ausstände bei Tapezier Karl Tellier für gelieferte Tapeten (fol. 527r).
- Ausstände bei der Witwe des Bildhauers (Sebastian) Zimmermann (Nr. 735f, fol. 538r).
Ausgaben auf besonderen fürstlichen Befehl:
- Ausstände für das Kunstfeuerwerk auf die verhoffte Ankunft des pfälzischen Kurfürsten 1720 (Nr. 742, fol. 542r).
- Ausstände für Unterrichtung des Pagen de Romann in der Ingenieurskunst durch Major Blödner zu Kirchheim 1725/26 (fol. 543v).
- Unkosten des verstorbenen Pfarrers (Johann Ulrich) Pregizer zu Untertürkheim für sein historisch-genealogisches Traktat (fol. 544r).
Ausgaben für Handwerker:
- Maler:
-- Johann Christoph Groth (Verdienst, Nr. 1105, fol. 581v);
- Messerschmiede:
--Johann Georg Bertrand (12 Paar Hirschhornmesser und Gabeln u.a. für die Silberkammer, Nr. 1107-1109, fol. 582r);
- Schreiner (u.a.):
-- Johann Jakob Heim (Eichensärglein für den jungen Prinzen auf Dekret vom 28. Mai 1734, Abbau der Stühle in der Stadtkirche anlässlich seiner Beisetzung u.a., Nr. 1144-1147, fol. 585v);
- Steinmetz:
-- Matthias Heimb (Steinpodest für den Sarg des jungen Prinzen, Nr. 1157, fol. 588v);
- Siegel- und Münzschneider:
-- Jeremias Daniel (Wappengravur auf dem Zinnsärglein des jungen Prinzen, Nr. 1160, fol. 590r);
- Zinngießer:
-- Johann Adam Bechler (Särglein für den verstorbenen jungen Prinzen, Nr. 1167, fol. 593v).
- Außerdem Buchdrucker, Bortenmacher, Flaschner, Glaser, Hafner, Hutmacher, Gipser, Kübler, Kupferschmiede, Lichtermacher, Maurer, Näherinnen, Seiler, Sattler, Schleifer, Schlosser, Schneider, Schuhmacher, Siebmacher, Dreher, Wannenmacher, Zimmermann.
Einträge mit Bezug zu (kunst-)handwerklichen Erzeugnissen u.a.:
Ausgaben für Juweliere und Goldschmiede:
- Fortsetzung von Transaktionen in der Schuldsache Aaron Beer, Jude zu Frankfurt (Nr. 710-713, fol. 523r-v).
- Schuldentilgung bei Wilhelm Michael Rauner, Silberhändler zu Augsburg u.a. (Nr. 714-716, fol. 524r).
- Ausstände bei Goldarbeiter Wild und Goldarbeiter Krieger (Nr. 716 1/2f, fol. 524v).
Ausgaben für Kaufmannswaren:
- Ausstände bei Tapezier Karl Tellier für gelieferte Tapeten (fol. 527r).
- Ausstände bei der Witwe des Bildhauers (Sebastian) Zimmermann (Nr. 735f, fol. 538r).
Ausgaben auf besonderen fürstlichen Befehl:
- Ausstände für das Kunstfeuerwerk auf die verhoffte Ankunft des pfälzischen Kurfürsten 1720 (Nr. 742, fol. 542r).
- Ausstände für Unterrichtung des Pagen de Romann in der Ingenieurskunst durch Major Blödner zu Kirchheim 1725/26 (fol. 543v).
- Unkosten des verstorbenen Pfarrers (Johann Ulrich) Pregizer zu Untertürkheim für sein historisch-genealogisches Traktat (fol. 544r).
Ausgaben für Handwerker:
- Maler:
-- Johann Christoph Groth (Verdienst, Nr. 1105, fol. 581v);
- Messerschmiede:
--Johann Georg Bertrand (12 Paar Hirschhornmesser und Gabeln u.a. für die Silberkammer, Nr. 1107-1109, fol. 582r);
- Schreiner (u.a.):
-- Johann Jakob Heim (Eichensärglein für den jungen Prinzen auf Dekret vom 28. Mai 1734, Abbau der Stühle in der Stadtkirche anlässlich seiner Beisetzung u.a., Nr. 1144-1147, fol. 585v);
- Steinmetz:
-- Matthias Heimb (Steinpodest für den Sarg des jungen Prinzen, Nr. 1157, fol. 588v);
- Siegel- und Münzschneider:
-- Jeremias Daniel (Wappengravur auf dem Zinnsärglein des jungen Prinzen, Nr. 1160, fol. 590r);
- Zinngießer:
-- Johann Adam Bechler (Särglein für den verstorbenen jungen Prinzen, Nr. 1167, fol. 593v).
- Außerdem Buchdrucker, Bortenmacher, Flaschner, Glaser, Hafner, Hutmacher, Gipser, Kübler, Kupferschmiede, Lichtermacher, Maurer, Näherinnen, Seiler, Sattler, Schleifer, Schlosser, Schneider, Schuhmacher, Siebmacher, Dreher, Wannenmacher, Zimmermann.
668 Bl.
Folio (Höhe x Breite)
Amtsbücher, Register und Grundbücher
Sprache: Deutsch
Schreiber/Renovator/Rechner: Johann Wolfgang Mögling, Tobias Albrecht Metz
Normformat: Folio
Schreiber/Renovator/Rechner: Johann Wolfgang Mögling, Tobias Albrecht Metz
Normformat: Folio
Bechler, Johann Adam; Zinngießer
Beer, Aaron; Jude zu Frankfurt
Bloedner, Cyriakus; Ingenieur, Kartograph, 1672-1733
Daniel, Jeremias; Siegelschneider
Heim, Johann Jakob; Schreiner
Heimb, Matthias; Steinmetz
Krieger, Johann Martin; Goldschmied
Rauner, Wilhelm Michael; Goldschmied, Augsburg
Romann, von; Page
Tellier, Karl; Hoftapissier
Wild, Jeremias; Goldarbeiter
Zimmermann, Sebastian; Hofbildhauer, um 1697-1744
Württembergische Kunstkammer; Behältnisse
Württembergische Kunstkammer; Besteck
Württembergische Kunstkammer; Holz
Württembergische Kunstkammer; Horn, Leder, Federn
Württembergische Kunstkammer; Unedles Metall
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ