Die Brüder Martin, Georg, Joachim und Lorenz von Bichow auf Groß Beuchow verkaufen – auch im Namen ihres außer Landes weilenden Bruders Simon –Jakob von der Schulenburg auf Lübbenau jährliche Zinse im Dorf Boschwitz (Bwschatz), nämlich vom Richter 7 1/2 Silbergroschen, von Krol 14 Silbergroschen, von Hanusk 12 Scheffel Korn und 12 Scheffel Hafer, von Skunz 12 Scheffel Korn und 12 Scheffel Hafer, vom wüsten Hof 3 Scheffel Korn und 3 Scheffel Hafer. Dafür verzichtet der von der Schulenburg auf Zinse und Rechte im Dorf Groß Beuchow im Wert von 112 1/2 rheinischen Goldgulden und 4 Schwertschock, die ihm die von Bichow verpfändet hatten, und zahlt 15 Gulden bar aus. Die Verkäufer bestätigen den Erhalt des Kaufpreises und haben die Lehen vor Heinrich Tunkel von Bernitzko, Landvogt der Niederlausitz, aufgelassen. "gegeben uff Lobenaw ahm suntage Invocavit, nach Christi [...] geburt tawsenntt funffhundertt unnd im funffunnddreysigstenn iare"