Pflegealarm - Wer pflegt, ist allein gelassen und wird arm
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/025 R140043/104
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/025 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2014
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2014 >> Januar
23. Januar 2014
"Schlaflose Nächte, Windeln wechseln, und immer die Sorge: Hat sie auch genug getrunken?"
Wer so von seiner 80 Tage alten Tochter erzählt, bekommt Zuspruch von allen Seiten. Wer genauso von seiner 80 Jahre alten Mutter erzählt, erntet allenfalls Schulterzucken.
Warum wird die Pflege von Angehörigen so gering geachtet? Und warum ist sie ein Armutsrisiko?
Pflegekräfte sind teuer und für viele kaum bezahlbar. Aber bald, sagt Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD), werde es in Baden-Württemberg mehr Menschen mit Pflegebedarf geben, als Kinder im Kindergarten.
Im Jahr 2030, so das Statistische Landesamt, werden mehr als 350.000 Menschen Pflege brauchen. Zum Vergleich: 2001 waren es noch weniger als 280.000.
Heute leben die meisten Pflegebedürftigen zu Hause und werden von ihren Angehörigen betreut. Das, so die Sozialministerin, sei eine gewaltige Herausforderung.
Altpeter will für pflegende Angehörige die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern. Und sie will der ambulanten Pflege den Vorrang vor dem Heim geben.
Studiogast: David Sieveking, pflegte seine Mutter und fühlte sich ausgebeutet
Wer so von seiner 80 Tage alten Tochter erzählt, bekommt Zuspruch von allen Seiten. Wer genauso von seiner 80 Jahre alten Mutter erzählt, erntet allenfalls Schulterzucken.
Warum wird die Pflege von Angehörigen so gering geachtet? Und warum ist sie ein Armutsrisiko?
Pflegekräfte sind teuer und für viele kaum bezahlbar. Aber bald, sagt Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD), werde es in Baden-Württemberg mehr Menschen mit Pflegebedarf geben, als Kinder im Kindergarten.
Im Jahr 2030, so das Statistische Landesamt, werden mehr als 350.000 Menschen Pflege brauchen. Zum Vergleich: 2001 waren es noch weniger als 280.000.
Heute leben die meisten Pflegebedürftigen zu Hause und werden von ihren Angehörigen betreut. Das, so die Sozialministerin, sei eine gewaltige Herausforderung.
Altpeter will für pflegende Angehörige die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern. Und sie will der ambulanten Pflege den Vorrang vor dem Heim geben.
Studiogast: David Sieveking, pflegte seine Mutter und fühlte sich ausgebeutet
0'16
Audio-Visuelle Medien
Armut
Pflege
Pflege: Pflegenotstand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:31 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Audiovisuelles Archiv (Tektonik)
- Mitgeschnittene Film- und Tondokumente (Tektonik)
- Mitgeschnittene Filmdokumente von Südwest 3 und SWR 3 Fernsehen (Tektonik)
- Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2014 (Bestand)
- Januar (Gliederung)