"Eugenetik" und Emigration jüdischer Wissenschaftler ("StO 10: Nr. 1913-1984"; vorwiegend Kopien)
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UAT 731/92
UAT 731/ Jürgen Peiffer (1922-2006), Nachlass
Jürgen Peiffer (1922-2006), Nachlass >> 1. Vom Nachlasser zur sofortigen Abgabe bestimmte Unterlagen (A) >> 1.1. Euthanasie, Menschenversuche und NS-Medizin (A I) >> 1.1.2. Serie 2: Euthanasie, Menschenversuche und NS-Medizin (A I,2) >> Euthanasie, Menschenversuche und NS-Medizin.
1919, 1932-1947, 1961-1966, 1986-1994
Enthält u.a.:
Literatur zur" Erbbiologie/Eugenetik" entstanden vor 1945
- Der Mensch in der Ordnung des Lebendigen (Büchner, 1939; Nr. H 1914)
- Verheißung und Verhängnis der deutschen Art (Haering, 1941; Nr. H 1913)
- Kritik an "Gefährliche Schlagworte auf dem Gebiete der Erbbiologie" von Julius Bauer (Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin, undatiert (eventuell 1935); keine Nr.)
- "Über die rassische Beurteilung eines Menschen (Lenz, 1943; Nr. H 1916f.; weitere Schriften von Lenz unter den Nrn. H 1918-1920)
- Lehrbuch der Geisteskranken (Bumke, 1944; Nr. H 1921)
- Bisherige Erfahrungen in der Anwendung des Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses (Ruttke, 1936; Nr. H 1942)
Weiteres zur "Erbbiologie/"Eugenetik" vor 1945
- Nachruf auf Wilhelm Schallmayer (Lenz, 1919; Nr. H 1937)
- Sitzung der Gesellschaft Deutscher Neurologen und Psychiater (Rüdin, 26.3.1939, Nr. H 1938)
- Entwurf für Leitsätze zur Frage: "Die Eugenetik im Dienste der Volkswohlfahrt" (Preußischer Gesundheitsrat; 2.7.1932; Nr. H 1939)
- Verordnung zur Durchführung des Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses (30.8.1939; Nr. H 1939.; Zur "Propaganda" gegen dieses Gesetz siehe ebenfalls Nr. H 1939)
- Vortrag: Rassisch wertvolle erbgesunde kinderreiche Familien, die berufenen bevölkerungspolitischen Vorkämpfer (Ruttke, 12.3.1934; Nr. H 1940)
- Niederschrift über die Beratung des Sachverständigenbeirats für Bevölkerungs- und Rassenpolitik (25.6.1934; Nr. H 1945)
Literatur zur" Erbbiologie/Eugenetik" in der NS-Zeit nach 1945
- Das Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses aus dem Jahre 1933 in heutiger Sicht (Nachtsheim, 1962; Nr. H 1928)
- Biologismus - Vorstufen und Elemente einer Medizin im Nationalsozialismus (Mann, 28.4.1988; Nr. H 1933)
- Empfehlungen zur Sterilisation geistig Behinderter (Sonderbeilage Ärzteblatt BaWü, 10/1988; Nr. H 1941)
- Gesellschaftliche Voraussetzungen zur Überwindung der KZ-Schäden (Jacob, 1961; Nr. H 1957)
- Sleep Disturbances in Survivors of the Nazi Holocaust (Rosen u.a.; 1.1.1991; Nr. H 1959)
- Die psychischen Folgen der Verfolgung. Das Überlebenden-Syndrom (Peters, 1989; Nr. H 1960)
- Die Rückgliederung von Verfolgten - die Bewältigung ihres Schicksals (Matussek, 1963; Nr. H 1961)
- Zur Mentalität der Psychiater in der Zeit der Weimarer Republik (Krauß, 1988; Nr. H 1971)
- Great psychiatrists and their biographies (Marx, 1990; Nr. H 1983)
- Biographies an pathographies (Marx, 1991; Nr. H 1984)
Korrespondenz zur Erbbiologie/Eugenetik" sowie Menschenversuchen
- zum Ausschluss von SA-Männern wegen Sterilisierung (SA-Stabschef Lutze an den Chef des Sanitätswesens, 12.4.1935; Nr. H 1944)
- zu Hirts Forschungen (Reichsführer SS an Sievers in geheimer Sache, 7.7.1942; Nr. H 1949)
- zu Versuchen an "Zigeunern" (Reichsführer SS an Grawitz, 4.6.1942; Nr. H 1950a)
- zu serologischen Rassenunterschieden beim Menschen (Reichsführer SS an Himmler, 20.7.1942; Nr. H 1950bf.)
- Korrespondenz zu Versuchen in KZ (Grawitz-Himmler, 1941/1942; Nr. H 1952ff.)
Schriftverkehr Peiffer
- zu Robert Ritter "Ein Menschenschlag" (an Peiffer, 4.4.1966; Nr. H 1943)
Sonstiges
- Nachruf auf den Biologen Konrad Lorenz (Hassenstein, 1989; Nr. H 1947)
- Unterlagen zum Prozess gegen G. Groscurth u.a. vor dem Volksgerichtshof (1943; Nr. H 1955f.)
Emigration jüdischer Wissenschaftler
- Liste Peiffers der bei Ostertag erwähnten Emigranten (undatiert und ohne Nr.)
- Nachruf auf Gerhard Schmidt (Dilling, 1992; Nr. H 1965)
- Publikationen zur Emigration deutschsprachiger Mediziner in der NS-Zeit (Kröner in "Berichte zur Wissenschaftsgeschichte (12 und 14)", 1989 und 1991; Nr. H 1966-1969)
- Vertriebene Vernunft II - Emigration und Exil österreichischer Wissenschaftler (Stadler, 1987; Nr. H 1972 und 1982)
- "Beurlaubte" jüdische Professoren und Dozenten (Uni Berlin, 2.5.1933; Nr. H 1979ff.)
Literatur zur" Erbbiologie/Eugenetik" entstanden vor 1945
- Der Mensch in der Ordnung des Lebendigen (Büchner, 1939; Nr. H 1914)
- Verheißung und Verhängnis der deutschen Art (Haering, 1941; Nr. H 1913)
- Kritik an "Gefährliche Schlagworte auf dem Gebiete der Erbbiologie" von Julius Bauer (Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin, undatiert (eventuell 1935); keine Nr.)
- "Über die rassische Beurteilung eines Menschen (Lenz, 1943; Nr. H 1916f.; weitere Schriften von Lenz unter den Nrn. H 1918-1920)
- Lehrbuch der Geisteskranken (Bumke, 1944; Nr. H 1921)
- Bisherige Erfahrungen in der Anwendung des Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses (Ruttke, 1936; Nr. H 1942)
Weiteres zur "Erbbiologie/"Eugenetik" vor 1945
- Nachruf auf Wilhelm Schallmayer (Lenz, 1919; Nr. H 1937)
- Sitzung der Gesellschaft Deutscher Neurologen und Psychiater (Rüdin, 26.3.1939, Nr. H 1938)
- Entwurf für Leitsätze zur Frage: "Die Eugenetik im Dienste der Volkswohlfahrt" (Preußischer Gesundheitsrat; 2.7.1932; Nr. H 1939)
- Verordnung zur Durchführung des Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses (30.8.1939; Nr. H 1939.; Zur "Propaganda" gegen dieses Gesetz siehe ebenfalls Nr. H 1939)
- Vortrag: Rassisch wertvolle erbgesunde kinderreiche Familien, die berufenen bevölkerungspolitischen Vorkämpfer (Ruttke, 12.3.1934; Nr. H 1940)
- Niederschrift über die Beratung des Sachverständigenbeirats für Bevölkerungs- und Rassenpolitik (25.6.1934; Nr. H 1945)
Literatur zur" Erbbiologie/Eugenetik" in der NS-Zeit nach 1945
- Das Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses aus dem Jahre 1933 in heutiger Sicht (Nachtsheim, 1962; Nr. H 1928)
- Biologismus - Vorstufen und Elemente einer Medizin im Nationalsozialismus (Mann, 28.4.1988; Nr. H 1933)
- Empfehlungen zur Sterilisation geistig Behinderter (Sonderbeilage Ärzteblatt BaWü, 10/1988; Nr. H 1941)
- Gesellschaftliche Voraussetzungen zur Überwindung der KZ-Schäden (Jacob, 1961; Nr. H 1957)
- Sleep Disturbances in Survivors of the Nazi Holocaust (Rosen u.a.; 1.1.1991; Nr. H 1959)
- Die psychischen Folgen der Verfolgung. Das Überlebenden-Syndrom (Peters, 1989; Nr. H 1960)
- Die Rückgliederung von Verfolgten - die Bewältigung ihres Schicksals (Matussek, 1963; Nr. H 1961)
- Zur Mentalität der Psychiater in der Zeit der Weimarer Republik (Krauß, 1988; Nr. H 1971)
- Great psychiatrists and their biographies (Marx, 1990; Nr. H 1983)
- Biographies an pathographies (Marx, 1991; Nr. H 1984)
Korrespondenz zur Erbbiologie/Eugenetik" sowie Menschenversuchen
- zum Ausschluss von SA-Männern wegen Sterilisierung (SA-Stabschef Lutze an den Chef des Sanitätswesens, 12.4.1935; Nr. H 1944)
- zu Hirts Forschungen (Reichsführer SS an Sievers in geheimer Sache, 7.7.1942; Nr. H 1949)
- zu Versuchen an "Zigeunern" (Reichsführer SS an Grawitz, 4.6.1942; Nr. H 1950a)
- zu serologischen Rassenunterschieden beim Menschen (Reichsführer SS an Himmler, 20.7.1942; Nr. H 1950bf.)
- Korrespondenz zu Versuchen in KZ (Grawitz-Himmler, 1941/1942; Nr. H 1952ff.)
Schriftverkehr Peiffer
- zu Robert Ritter "Ein Menschenschlag" (an Peiffer, 4.4.1966; Nr. H 1943)
Sonstiges
- Nachruf auf den Biologen Konrad Lorenz (Hassenstein, 1989; Nr. H 1947)
- Unterlagen zum Prozess gegen G. Groscurth u.a. vor dem Volksgerichtshof (1943; Nr. H 1955f.)
Emigration jüdischer Wissenschaftler
- Liste Peiffers der bei Ostertag erwähnten Emigranten (undatiert und ohne Nr.)
- Nachruf auf Gerhard Schmidt (Dilling, 1992; Nr. H 1965)
- Publikationen zur Emigration deutschsprachiger Mediziner in der NS-Zeit (Kröner in "Berichte zur Wissenschaftsgeschichte (12 und 14)", 1989 und 1991; Nr. H 1966-1969)
- Vertriebene Vernunft II - Emigration und Exil österreichischer Wissenschaftler (Stadler, 1987; Nr. H 1972 und 1982)
- "Beurlaubte" jüdische Professoren und Dozenten (Uni Berlin, 2.5.1933; Nr. H 1979ff.)
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:42 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- N Nachlässe und kleinere Erwerbungen (Tektonik)
- Nl Nachlässe O - P (Tektonik)
- Jürgen Peiffer (1922-2006) (Tektonik)
- Jürgen Peiffer (1922-2006), Nachlass (Bestand)
- 1. Vom Nachlasser zur sofortigen Abgabe bestimmte Unterlagen (A) (Gliederung)
- 1.1. Euthanasie, Menschenversuche und NS-Medizin (A I) (Gliederung)
- 1.1.2. Serie 2: Euthanasie, Menschenversuche und NS-Medizin (A I,2) (Gliederung)
- Euthanasie, Menschenversuche und NS-Medizin. (Gliederung)