33. Waffen-Grenadier-Division der SS "Charlemagne" (französische Nr. 1) (Bestand)
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BArch RS 3-33
call number: RS 3-33
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Militär >> Waffen-SS 1939 bis 1945 >> Kommandobehörden, Verbände und Einheiten >> Divisionen
1963
Geschichte des Bestandsbildners: Die organisationsgeschichtlichen Angaben und Unterstellungsübersichten sind aus dem Werk von Georg Tessin, "Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939 - 1945", Bd. V, S. 33, Frankfurt/Main und Osnabrück, 1966 ff. übernommen.
33. Waffen-Grenadier-Division d. SS „Charlemagne" (franz. Nr. 1)
* 10. 2.1945 in Westpreußen durch Umbenennung der Waffen-Gren.Brigade der SS „Charlemagne" (franz. Nr. 1) zunächst ohne Neubildungen, die in Wildflecken erfolgen sollten.
Waffen-Gren.Rgt. d. SS 57 (franz. Nr. 1)
Waffen-Gren.Rgt. d. SS 58 (franz. Nr. 2)
Art.Abt., Pz.Jäg.Abt., Pion.Kp., Nachr.Kp. und Felders.Kp.
Die Umbenennung der bisherigen Brigadeeinheiten mit der Nr. 57 in Divisionseinheiten 33 findet sich in der FpÜ nicht mehr. Das Franz. Gren.Ausb. und Ers.Btl. der Waffen-SS wurde am 15. 2.1945 von Greifenberg/Pommern nach Wildflecken verlegt und dort bereits am 10.11.1944 eine Inspektion der franz. SS-Verbände geschaffen. Nach dem verlustreichen Einsatz in Pommern wurde die Division am 25. 3.1945 in den Raum östl. Neustrelitz gelegt und sollte dort bis zum 15. 4.1945 aus allen Restteilen und dem Franz. Ausb. und Ers.Btl. Wildflecken aufgefrischt werden, aber nur noch mit einem Gren.Rgt. zu 2 Grenadier- und 1 schweren Btl. (Pz.Jg.Kp., Jagd-Pz.Kp., Fla-Kp.), Nachrichtenzug und Panzerzug. Die Division kam in russische Gefangenschaft.
Unterstellung:
1945 Febr.: z. Vfg.; Weichsel; Osten; Pommern
März: z. Vfg.; 3. Pz.Armee; Weichsel; Osten; Pommern
April: in Aufst. SSFHA bei Neustrelitz bis 15. 4.
Bestandsbeschreibung: Die überlieferten Schriftgutsplitter stammen aus Rückführungen aus den USA.
Inhaltliche Charakterisierung: Amtliches Schriftgut ist nicht überliefert. Der Bestand enthält lediglich Nachkriegsaufzeichnungen.
Erschließungszustand: Vollständig erschlossen
Zitierweise: BArch RS 3-33/...
33. Waffen-Grenadier-Division d. SS „Charlemagne" (franz. Nr. 1)
* 10. 2.1945 in Westpreußen durch Umbenennung der Waffen-Gren.Brigade der SS „Charlemagne" (franz. Nr. 1) zunächst ohne Neubildungen, die in Wildflecken erfolgen sollten.
Waffen-Gren.Rgt. d. SS 57 (franz. Nr. 1)
Waffen-Gren.Rgt. d. SS 58 (franz. Nr. 2)
Art.Abt., Pz.Jäg.Abt., Pion.Kp., Nachr.Kp. und Felders.Kp.
Die Umbenennung der bisherigen Brigadeeinheiten mit der Nr. 57 in Divisionseinheiten 33 findet sich in der FpÜ nicht mehr. Das Franz. Gren.Ausb. und Ers.Btl. der Waffen-SS wurde am 15. 2.1945 von Greifenberg/Pommern nach Wildflecken verlegt und dort bereits am 10.11.1944 eine Inspektion der franz. SS-Verbände geschaffen. Nach dem verlustreichen Einsatz in Pommern wurde die Division am 25. 3.1945 in den Raum östl. Neustrelitz gelegt und sollte dort bis zum 15. 4.1945 aus allen Restteilen und dem Franz. Ausb. und Ers.Btl. Wildflecken aufgefrischt werden, aber nur noch mit einem Gren.Rgt. zu 2 Grenadier- und 1 schweren Btl. (Pz.Jg.Kp., Jagd-Pz.Kp., Fla-Kp.), Nachrichtenzug und Panzerzug. Die Division kam in russische Gefangenschaft.
Unterstellung:
1945 Febr.: z. Vfg.; Weichsel; Osten; Pommern
März: z. Vfg.; 3. Pz.Armee; Weichsel; Osten; Pommern
April: in Aufst. SSFHA bei Neustrelitz bis 15. 4.
Bestandsbeschreibung: Die überlieferten Schriftgutsplitter stammen aus Rückführungen aus den USA.
Inhaltliche Charakterisierung: Amtliches Schriftgut ist nicht überliefert. Der Bestand enthält lediglich Nachkriegsaufzeichnungen.
Erschließungszustand: Vollständig erschlossen
Zitierweise: BArch RS 3-33/...
33. Waffen-Grenadier-Division der SS "Charlemagne" (franz. Nr. 1) (33. Waffen-Gren.Div. der SS), 1945-1945
6 Aufbewahrungseinheiten; 0,1 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Fremde Archive: Deutsche Dienststelle (WASt) Berlin: Erkennungsmarken-Verzeichnisse und namentliche Verlustmeldungen
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: Kommandoamt der Waffen-SS und weitere SS-Ämter s. Abteilung Reich
Bestände:
RH 7 (OKH / Heerespersonalamt, darin Verleihungsvorschläge und Verleihungslisten)
RH 19-XV (Oberkommando der Heeresgruppe Weichsel)
N 756 (Nachlass Vopersal, Wolfgang)
MSG 2 (Militärgeschichtliche Sammlung)
MSG 3 (Sammlung von Verbandsdruckgut)
B 438 (Bundesverband der Soldaten der ehemaligen Waffen-SS e.V. - Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit (HIAG))
NS 33 (SS-Führungshauptamt (Bundesarchiv, Abteilung R))
Akten:
N 756/200-201
Literatur: Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Va. Washington 1958 ff., Bd. 32 Seite 107 und Bd. 33 Seite 65
Forbes, Robert: For Europe. The French Volunteers of the Waffen-SS. Helion: Solihull 2006
Held, Walter:Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg. Eine Bibliografie der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur, 5 Bde. Osnabrück 1978 ff.
Klietmann, Kurt-Gerhard: Die Waffen-SS. Eine Dokumentation. Osnabrück 1965
Lefèvre, Eric und Mabire, Jean: LA LVF 1941. Paris 1985
Mabire, Jean: Berlin im Todeskampf 1945. Französische Freiwillige der Waffen-SS als letzte Verteidiger der Reichskanzlei. Preußisch Oldendorf 1977
Mabire, Jean : La Division Charlemagne. Paris 1998
Mabire, Jean : La Brigade "Frankreich". Paris 2005
Mehner, Kurt (Hrsg.): Die Waffen-SS und Polizei 1939-1945. Norderstedt 1995
Saint-Loup: Les Volontaires. Paris: Les Presses de la Cité 1963
Tessin, Georg: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945. 20 Bde. Osnabrück 1967 ff.
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: Kommandoamt der Waffen-SS und weitere SS-Ämter s. Abteilung Reich
Bestände:
RH 7 (OKH / Heerespersonalamt, darin Verleihungsvorschläge und Verleihungslisten)
RH 19-XV (Oberkommando der Heeresgruppe Weichsel)
N 756 (Nachlass Vopersal, Wolfgang)
MSG 2 (Militärgeschichtliche Sammlung)
MSG 3 (Sammlung von Verbandsdruckgut)
B 438 (Bundesverband der Soldaten der ehemaligen Waffen-SS e.V. - Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit (HIAG))
NS 33 (SS-Führungshauptamt (Bundesarchiv, Abteilung R))
Akten:
N 756/200-201
Literatur: Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Va. Washington 1958 ff., Bd. 32 Seite 107 und Bd. 33 Seite 65
Forbes, Robert: For Europe. The French Volunteers of the Waffen-SS. Helion: Solihull 2006
Held, Walter:Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg. Eine Bibliografie der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur, 5 Bde. Osnabrück 1978 ff.
Klietmann, Kurt-Gerhard: Die Waffen-SS. Eine Dokumentation. Osnabrück 1965
Lefèvre, Eric und Mabire, Jean: LA LVF 1941. Paris 1985
Mabire, Jean: Berlin im Todeskampf 1945. Französische Freiwillige der Waffen-SS als letzte Verteidiger der Reichskanzlei. Preußisch Oldendorf 1977
Mabire, Jean : La Division Charlemagne. Paris 1998
Mabire, Jean : La Brigade "Frankreich". Paris 2005
Mehner, Kurt (Hrsg.): Die Waffen-SS und Polizei 1939-1945. Norderstedt 1995
Saint-Loup: Les Volontaires. Paris: Les Presses de la Cité 1963
Tessin, Georg: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945. 20 Bde. Osnabrück 1967 ff.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ
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