Verwaltung jüdischer Vermögenswerte hier: Abbeförderung von Juden aus Bergen-Belsen.
Vollständigen Titel anzeigen
0.4, 010/0521a
former reference number: Flossenbürg 1
former reference number: 266, Folio 12
former reference number: 266a, Folio 12
former reference number: Aktenzeichen des Absenders: IV B 4 b 364/43 g (229)
DE ITS 0.4 Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung
Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung >> Konzentrationslager >> Konzentrationslager Bergen-Belsen >> Häftlingseffekten
24.03.1944
Adressat: Aufenthaltslager Bergen-Belsen
Bei der Verwertung der Wertgegenstände und Devisen der am 22.10.1943 abbeförderten Juden ist nach Wirtschafts-Verwaltungshauptamt vom 09.12.1943 - Az. A II/3 Reinh. Gef. Tagebuchnummer 13/43 - zu verfahren. Es sind alle Barbeträge in Reichsbanknoten auf Konto WV-HA 158/1488 bei der Reichsbank Berlin-Schönebeck einzuzahlen. Devisen, Edelmetalle, Schmuckstücke, Ganz- oder Halbedelsteine, Perlen, Zahngold, Bruchgold und Uhren sind an das Wirtschafts-Verwaltungshauptamt abzuliefern (Abschrift).
Bei der Verwertung der Wertgegenstände und Devisen der am 22.10.1943 abbeförderten Juden ist nach Wirtschafts-Verwaltungshauptamt vom 09.12.1943 - Az. A II/3 Reinh. Gef. Tagebuchnummer 13/43 - zu verfahren. Es sind alle Barbeträge in Reichsbanknoten auf Konto WV-HA 158/1488 bei der Reichsbank Berlin-Schönebeck einzuzahlen. Devisen, Edelmetalle, Schmuckstücke, Ganz- oder Halbedelsteine, Perlen, Zahngold, Bruchgold und Uhren sind an das Wirtschafts-Verwaltungshauptamt abzuliefern (Abschrift).
Reichssicherheitshauptamt, Berlin SW 11, Prinz-Albrecht-Str. 8
Art: Abschrift vom Original
Archivale
Verwandtes Material: Dort. Schr. vom 13.11.1940, B. Nr. I (Sipo)-13/43 g
Betrifft Konzentrationslager Bergen-Belsen. Ist irrtümlich in Konzentrationslager Flossenbürg 1 abgelegt worden.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
02.06.2025, 09:20 MESZ