PrAdK 0758
PrAdK 2.3/123
PrAdK Preußische Akademie der Künste
Preußische Akademie der Künste >> 08. Ausstellungen >> 08.4. Sonstige Ausstellungen
1932 - 1936
Enthält: Gutachten der Akademie zur Ausstellung moderner deutscher Malerei in Barcelona und Genua, 1933 (Bl. 2). Verkauf von Arbeiten Dettmanns, Kampfs und Francks in den USA, 1936 (Bl. 1). Deutsche Maler und Bildhauer in Paris (Bl. 3), Käthe-Kollwitz-Ausstellung in Leningrad und Moskau (Bl. 4-6); Ausstellungen zeitgenössischer deutscher Kunst in Kopenhagen (Bl. 7f.), Oslo, Bergen und Stavanger 1932 (Bl. 9-273). Schriftwechsel zwischen Kultusministerium, Akademie, Auswärtigem Amt über die Veranstaltung der Ausstellung unter der Leitung von Ludwig Thormaelen, Nationalgalerie, mit der Direktion des Kunstnernes Hus Oslo ohne vorherige Abstimmung mit Akademie und Künstlerverbänden; Einspruch durch die Akademie (Bl. 16-24, Bl. 243), hs. Zusatz von Liebermann (Bl. 20), Kartell der Vereinigten Verbände bildender Künstler Berlins (Bl. 222), Vorstand der Berliner Secession (Bl. 223-227, 260), Einspruch von Architekt F. A. Lutz (Bl. 13-15, 234-237), Ludwig Dettmann (Bl. 245), Philipp Franck (Bl. 246), Hermann Max Pechstein (Bl. 247f.), Schreiben von Emil Nolde (Bl. 265). Ludwig Thormaelen (Bl. 266f.); [Katalog-Vorwort] von Thormaelen (Bl. 262-264, übergeben von Rudolf Belling). Verzeichnis der Pressestimmen (Bl. 109-131), deutsche Übersetzungen (Bl. 48-108, 132, u.a. Artikel von Edvard Munch (Bl. 46f.), Pola Gauguin (Bl. 132f.). Ausschnitte aus norwegischen Zeitungen (Bl. 36-41, 43f.). Enth. u.a.: Ausschnitte aus dem "Berliner Tageblatt" und der "Vossischen Zeitung", 19. Febr. 1932, zum Protest gegen die Ausstellung in Oslo (Bl. 240f.). Protokolle folgender Sitzungen: Abteilung für die bildenden Künste, 8. Jan. 1932, 8. Febr. 1932 (Bl. 268-273, 249-252, vgl. PrAdK 1225); Senat und Abteilung für die bildenden Künste, 5. Febr. 1932 (Bl. 253-259, vgl. PrAdK 1225).
273 Bl. Microfilm/-fiche: 0758
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. IV - Au 3 - Bd. 2
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:05 MEZ