Der Rat der Stadt Münster schlichtet auf beidersei
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Telgte U Stadt Telgte Urkunden, 31a
Telgte U Stadt Telgte Urkunden Stadt Telgte Urkunden
Stadt Telgte Urkunden
1533 Juli 20
Regest: Der Rat der Stadt Münster schlichtet auf beiderseitigen Wunsch einen Streit, der zwischen dem Rat der Stadt Telgte und dem Pächter ihrer Ziegelei, Joachim Stapperfenne, ausgebrochen war. Zeugen auf Seiten der Stadt: Albert Klocke, Bürgermeister, Johann Kluynrock, Heinrich Honkerke, Wessel Vrede aus Telgte; Heinrich Moderson und Michael Nordinck aus Münster — auf Seiten Staperfennes: Dietrich Louwer- mann, Bernd Knipperdollinck, Johann Ummegrove und Johann Themminck.
Abschr.—Papier
Urkunden
Laut Frese 1987 im StAMS, Fürstentum Münster, Städte - Telgte Nr. 21 a, nicht aufzufinden. 2024 im Bestand des LAV NRW W, B 001u, nicht enthalten. Regest nach einem handschriftlichen Repertorium des Stadtarchivs Telgte aus der 1. Hälfte des 20.Jh., welches ebenfalls die zitierte Signatur als Fundort angibt. Ehemals Stadtarchiv Telgte unter II.L.2-b
Rechtsstatus: Schenkung;Depositum;Amtliche Abgabe
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:25 MEZ