Supplicationis Auseinandersetzung um Bezahlung der Prozeßkosten
Vollständigen Titel anzeigen
(1) 0261
Rep. 29, Nr. 451
LAG, Rep. 29 Wismarer Tribunal
Wismarer Tribunal >> 01. Prozeßakten >> 01.07. 1. Kläger G
11.02.1744-14.02.1744
Kläger: (2) Kapitän Johann Georg von Gagern auf Frankenthal (Bekl. in 1. Instanz)
Beklagter: Kapitän Jürgen Alexander von Gagern auf Teschvitz und Tetz (Kl. in 1. Instanz)
Anwälte, Prokuratoren: Kl.: Christian Breitsprecher (A), Dr. Carl Christoph Gröning (P)
Fallbeschreibung: Der Kl. ist in Nr. 0260 dazu verurteilt worden, dem Bekl. für die Zeit zu bezahlen, in der der Prozeß geruht hat, weil die erstinstanzlichen Akten nicht eingebracht worden sind. Der Kl. macht geltend, daß diese Verzögerung nicht auf ihn, sondern auf die unbesetzte Hofgerichtskanzlei zurückzuführen sei und bittet, ihm die Kosten zu erlassen oder sie wenigstens zu ermäßigen. Das Tribunal setzt die Kosten am 14.02.1744 auf 4 Rtlr 44s fest.
Instanzenzug: 1. Tribunal 1744
Beklagter: Kapitän Jürgen Alexander von Gagern auf Teschvitz und Tetz (Kl. in 1. Instanz)
Anwälte, Prokuratoren: Kl.: Christian Breitsprecher (A), Dr. Carl Christoph Gröning (P)
Fallbeschreibung: Der Kl. ist in Nr. 0260 dazu verurteilt worden, dem Bekl. für die Zeit zu bezahlen, in der der Prozeß geruht hat, weil die erstinstanzlichen Akten nicht eingebracht worden sind. Der Kl. macht geltend, daß diese Verzögerung nicht auf ihn, sondern auf die unbesetzte Hofgerichtskanzlei zurückzuführen sei und bittet, ihm die Kosten zu erlassen oder sie wenigstens zu ermäßigen. Das Tribunal setzt die Kosten am 14.02.1744 auf 4 Rtlr 44s fest.
Instanzenzug: 1. Tribunal 1744
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:29 MEZ