Landeskirchen: Freistaat Sachsen (Briefwechsel)
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5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes), 740 Fasc. 3
740 Fasc. 1
5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes)
Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) >> Sammlung Präsidium der Deutschen Evangelischen Kirche
1934 - 1935
Enthält: Diverse Schreiben u.a. Bekenntnisgemeinschaft Falkenstein an Landesbruderrat Sachsen enth. Bericht zur Lage, Ludwig Volz (Leipzig) an Präses Koch betr. notvolle Lage in der evang. - luth. Kirche Sachsens (v.a. Verleumdungen gegenüber Mitgliedern der Bekennenden Kirche und Inhaftierungen von Pfarrern der Bekennenden Kirche), 03.12.1934 - 13.07.1935; Wochenbericht des Landesbruderrates der Bekenntnisgemeinschaft der Evang. - luth. Kirche Sachsens, Martin Richter, 13.12.1934; Korrespondenz des Landesbruderrates Sachsen mit dem Präses der Bekenntnissynode der Deutschen Evangelischen Kirche betr. / enth. u.a. diverse Berichte über Verfügungen gegenüber Pfarrern und Mitgliedern der Bekennenden Kirche sowie über diverse Versammlungen, Disziplinarverfahren gegen Superintendent Hahn, Gottesdienst von Landesbischof Coch mit Beteiligung der NSDAP-Ortsgruppe, Schreiben an Reichsminister Fricke, Äußerungen des Landesbruderrates zur Saarabstimmung, diverse Schreiben an die Vorläufige Leitung, Eingaben an die Gauleitung der NSDAP, Liste über die Rundbrief-Bezieher im Freistaat Sachsen, Verfügung des Polizeidirektors zu Zwickau, Rede des Superintendenten Krebs vom 10.02.1935, Schriftwechsel zwischen Oberkirchenrat Michael und der Kreisleitung der NSDAP in Grossenhain, Beihilfegesuche, Rundbriefversand, Vorenthalt der Winterhilfe für bedürftige Mitglieder der Bekennenden Kirche, Klage des Pfr. H. Herrmann (Reichenberg) gegen die Kirchengemeinde Reichenberg, Schriftwechsel zwischen Rechtsanwalt Dr. Mehlhorn und dem LKA Sachsen, 21.12.1934 - 05.07.1935; Korrespondenz des Präses der Deutschen Evangelischen Kirche mit dem Landesbruderrat Sachsen betr. / enth. u.a. diverse Dienstangelegenheiten (Matrikularbeiträge, Rundbriefe, Kirchenkollekte u.a.), 09.01. - 16.05.1935; Verzeichnis des Pfarrernotbundes in Sachsen sowie der Kandidaten, Vikare und Pastoren der Bekenntnisgemeinschaft in Sachsen; Bericht über die Unterredung mit Herrn Reichsstatthalter Mutschmann, Frau Pfr. Ackermann (Tannenberg) und Pfr. i.R. Ackermann (Dresden-Blasewitz), 18.04.1935; Bericht über das Vorgehen der Deutschen Christen in der Landeskirche Sachsen, April 1935 (?); Kurzer Bericht über die sog. "Kundgebung" des evang. - luth. Landeskirchenausschusses Sachsen, gez. M. Jahn, 13.05.1935
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:46 MEZ
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