Erzbischof Jakob von Trier bestellt Wilhelm von Staffel d.J. zu einem erblichen Amtmann zu Niederlahnstein und Fachbach und verspricht, dieses Amt in der Familie von Staffel zu lassen, so lange er die bei Wilhelm von Staffel, dem Vater des Wilhelm d.J., und dem Dietrich von Staffel, Bruder des Wilhelm d.Ä., kontrahierte Schuld von 300 Gulden noch nicht zurückgezahlt hat.
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Erzbischof Jakob von Trier bestellt Wilhelm von Staffel d.J. zu einem erblichen Amtmann zu Niederlahnstein und Fachbach und verspricht, dieses Amt in der Familie von Staffel zu lassen, so lange er die bei Wilhelm von Staffel, dem Vater des Wilhelm d.J., und dem Dietrich von Staffel, Bruder des Wilhelm d.Ä., kontrahierte Schuld von 300 Gulden noch nicht zurückgezahlt hat.
112, U 19
112 Kurtrier: Amt Ehrenbreitstein
Kurtrier: Amt Ehrenbreitstein >> 1 Urkunden >> 1.4 1250-1500
Ehrenbreitstein,1445 Januar 22
Ausfertigung, Pergament, Siegel des Erzbischofs.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: G. Ehrenbreitstein uf s. Vincencius tag 1444 nach gewonheite zu schriben in unserme stifte zu Trier
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:08 MESZ